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Wann begreift man es?!....

lukajan

Mitglied
Es sind jetzt 4 Monate vergangen, seitdem mein Vater gestorben ist. Ich habe das Gefühl es ist erst gestern gewesen. Ich war der letzte Mensch der bei ihm war, ich durfte alle Last tragen.

Schließe ich die Augen, habe ich das verstellte Lächeln meines Vaters vor Augen, aus dem ich doch entnehmen konnte „Bitte hilf mir, ich habe Angst zu sterben!“ Ich sehe ihn mit Schläuchen aus dem Mund, Augen geschlossen und doch Tränen aus den Augen laufend. Ich kann es nicht vergessen, ich fühle mich allein und leer. Ich hoffe ständig, dass mein Telefon klingelt und er es ist. Ich schaue aus dem Fenster und bin sofort in Erinnerungen. Ich bemerke das ich all die Dinge nicht mehr mit ihm machen kann. Ich kann aber nicht begreifen das er weg ist, es tut so weh, es zerreißt mich.

Ich habe zwei Kinder, einen lieben Partner an der Seite aber fühle mich doch so allein. Von meinem Psychologen habe ich Tabletten bekommen gegen Angstzustände usw. habe sie regelmäßig genommen aber nun wollte ich sie absetzen, fing mit einer halben an und nun nehme ich keine mehr.

Ich glaube das war nicht so gut, denn es vergeht nicht mehr ein Tag an welchem ich nicht weine oder andauernd in Gedanken bin, ich komme sehr schlecht in den Schlaf und bin sehr nervös.

Wie lange hält das an, komme ich damit überhaupt mal klar? Ich frage mich andauernd warum, warum er, er war erst 51 Jahre alt.....ja klar es hat vielleicht alles seinen Sinn aber ich kann es nicht akzeptieren.....
 
Es tut mir sehr, sehr leid, was Du durchmachen musst 🙁 Ich drücke Dich mal ganz doll!!!!!!

Ich bin jemand, der mit dem Thema Tod überhaupt nicht umgehen kann und desöfteren das Gefühl habe, man begreift es nie, aber ich weiß auf alle Fälle: da muss man "nüchtern" durch! Also nicht irgendwelche Gefühle durch irgendetwas unterdrücken! D.h., ich finde es gut, dass Du die Pillen nicht mehr nimmst! Es ist zwar jetzt schlimm, aber so verarbeitest Du es wenigsten reell.

Ich fühle tief mit Dir und wünsche Dir alles erdenklich Gute!
LG tulpi
 
Für mich war der Tod immer etwas was mir Angst machte, alle Gedanken daran habe ich verdrängt und nie zugelassen. Jetzt ist es bei meinem Vater so gewesen und ich muß mich damit auseinanderetzen. Ich weiß aber nicht wie, ich kann es nicht einmal begreifen, dass er nicht mehr da ist. Der Arzt sagt ich bin noch im Schockzustand.....wie lange noch???......
 
Der Tod ist so weit weg. Und doch ist er so nah.
Denn wir alle werden ihm begegnen!
Und es ist nichts schlimmes. Es ist etwas was wir noch nicht kennen. Deshalb sind wir fast ohnmächtig alleine beim Gedanken daran.
Wir können ihn nicht greifen.

Eines Tages greift er uns und das ist nicht schlimm. Es geht weiter, nur nicht hier. Und ich bin mir sicher, daß wir unsere Lieben dann alle wieder treffen. Sie werden uns empfangen und weiter begleiten.

Naja, so denke ich....


Die Zeit läßt die Trauer verblassen. Die Sehnsucht wird bleiben, mal mehr mal weniger.

Wichtig aber ist, daß dein Pa nun nicht mehr leiden muß.

Er ist erlöst von seiner Qual und dir ganz nah.
Spüre in dein Herz, da findest du ihn. Er ist immer bei dir 🙂

Und er möchte nicht, daß du traurig bist.

Ich kann dich sehr gut verstehen.
Der Tod meiner Ma ist nun fast vier Jahre her. Es ist leichter geworden, aber ich vermisse sie immer noch sehr.

Oft aber höre ich ihre Antworten wenn ich Fragen habe, wenn ich ganz in mich gehe.

Möchte dich trösten.
Bitte lächle, das freut auch deinen Pa

LG
Omana
 

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