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Wahre Liebe?

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Tatsächlich kämpfen ein paar Menschieen für Liebe, aber sehr viele Menschen kämpfen aus den Gründen von Hass und Neid.
 

Hallo _Tsunami_,

schau mal hier: Wahre Liebe?. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Ich bin mir sicher, dass Liebe sehr hilfreich sein kann - für alle und jeden. Nur, wie soll man das lernen, wie einem Menschen beibringen?

Eine schöne Doppelfrage.

Ich würde damit anfangen, in jedem Menschen einen Bruder oder eine Schwester zu sehen. Es gibt Brüder und Schwestern, die mit uns aufwuchsen, die wir gut kennen. Und dann gibt es Brüder und Schwestern, die bereits jahrzehntealt sind, die wir nie vorher sahen. Es gibt so viele Variationen, wie z.B. den Bruder und wie die Schwester, mit der wir noch nicht einmal die gleiche Sprache oder Kultur teilen.

Bei allem was "ich" denke oder tue, steht (für mich) die Frage im Raum: Ist das, was ich jetzt denke oder zu tun beabsichtige, ein Schritt, der uns näher zueinander führt - oder eher trennt? Aus meiner Sicht beginnt damit die Liebe.
 
Verstehe schon, was du meinst. Denke selbst mal darüber nach. Warum?

Nicht jeder liebt seinen Bruder oder Schwester.

~~~

Manchmal vergewaltigt ein Bruder seine Schwester. Warum?

Und was tut die Frau? Sie geht zu ihrem Bruder ins Gefängnis, umarmt ihn und sagt mir: "Wenn du deinen Feind umarmst, machst du ihn bewegungsunfähig."
 
Zuletzt bearbeitet:
Verstehe schon, was du meinst. Denke selbst mal darüber nach. Warum?

Nicht jeder liebt seinen Bruder oder Schwester.

~~~

Manchmal vergewaltigt ein Bruder seine Schwester. Warum?

Zu dem Satz: Nicht jeder liebt seinen Bruder oder Schwester.
Antwort: Es ist in meinen Augen ein Fehler, wenn ich davon ausgehe, dass ich erst meinen Bruder lieben muß, um dann einen Schritt auf ihn zuzutun, um dann etwas zu denken oder zu tun, was uns einander näher bringt.

Liebevolle oder erotische Gefühle machen die Sache leichter - keine Frage. Aber die Abhängigkeit von Gefühlen ist wie die Abhängigkeit von einem Würfel. Wenn ich z.B. vor der Entscheidung stehe: Räume ich auf, damit sich der andere wohlfühlt? kann ich als Entscheidungshilfe einen Würfel nehmen oder warten, bis ich Lust zum Aufräumen habe.
Beides ist nicht mein Weg und nicht meine Empfehlung. Ich empfehle zu tun, was sinnvoll ist, damit "wir" (der andere und ich) uns wohlfühlen. Also z.B. aufräumen.

Für mich gilt die Regel: Tun, was "uns" einander näher bringt. Sind positive Gefühle dabei, ist es gut. Fehlen diese Gefühle, ist es mir egal. Es gibt nichts Gutes, außer "Du" tust es.

Zu Deiner 2. Frage: Es gibt in allen Menschen Böses. Dies trennt Menschen.
In einem anderen Faden habe ich den Weg, den ich sehe, mehrfach beschrieben:
Vom Gegeneinander geht der Weg zum Nebeneinander - von dort zum Miteinander und letztendlich zum Füreinander.

Alles was wir denken oder tun, hat Folgen:
Was wir denken oder tun...
1) hält uns auf der Station fest, bei der wir gerade angelangt sind (z.B. Station Miteinander)
oder
2) führt uns zu einer Verbesserung der Situation, also z.B. vom Miteinander zum Füreinander
3) oder verschlechtert die Situation, ist ein Rückschritt, z.B. vom Miteinander zu einem Nebeneinander oder sogar zu einem Gegeneinander.

Wenn sich also jemand z.B. entscheidet, seine Schwester zu vergewaltigen, dann ist es ein Rückschritt in Sachen Beziehung. Wir können uns alle entscheiden, ob wir bösen Gedanken oder Gefühlen die Macht geben, sich auszuleben - oder nicht.
 
Guter Gedanke, Nordrheiner - wie so oft.

Manche Menschen werden zu Vergewaltigern und Ausbeutern, andere niemals. Eine Frage der Ehre oder der Gene?

Lebt es sich als V*** oder Ausbeuter leichter?
 
Guter Gedanke, Nordrheiner - wie so oft.

Manche Menschen werden zu Vergewaltigern und Ausbeutern, andere niemals. Eine Frage der Ehre oder der Gene?
Weder noch. Die Entscheidung, Böses zu tun, ist eine Frage des Willens. Der Mensch will dem Bösen Macht geben, zu tun was "immer ihm beliebt". Ich stelle mir den Kopf wie einen monarchischen Staat vor. Der König hört Ratgeber, die Böses vorschlagen. Er gibt diesen Ratgebern Recht. Es gibt auch Gegenstimmen. Diese Leute werden überstimmt oder mundtot gemacht, zum Schweigen verurteilt.

Lebt es sich als V*** oder Ausbeuter leichter?

Die letzte Frage kann ich Dir nicht wirklich beantworten. Um auf mein o.g. Beispiel zurückzugreifen: Je besser es gelingt, die Gegenstimmen auszuschalten, mundtot zu machen, um so unbeschwerter können die falschen und bösen Ratgeber schalten und walten, den König (den Entscheider) für sich nutzen.
 
Du weißt immer noch nicht, warum es so etwas wie Hitler und ISIS geben musste, und das Grauen, welches sie verbreiten?
 
War Hitler ein Christ? Natürlich nicht.

Was aber, wenn ich dir sagen würde, dass Hitler ein tiefgläubiger Christ war?
 
Du weißt immer noch nicht, warum es so etwas wie Hitler und ISIS geben musste, und das Grauen, welches sie verbreiten?

Darauf gibt es viele Antworten, die alle wenigstens einen Kern Wahrheit beinhalten.

Aus meiner Sicht ist eine der (für mich) wichtigsten Antworten die folgende - analog zu dem - was ich in meinen vorherigen Beiträgen schrieb:

Es gilt überall das Prinzip von Ursache und Wirkung. Und wenn sich Menschen wiederholt und konstant entscheiden, dem Bösen Raum zu geben, bleiben auch Völker und Nationen nicht verschont. Und auch für Völker und Nationen gilt dieses Prinzip. Wenn "ich" dem Bösen in meiner Mitte nicht Einhalt gebiete, wenn "ich" Argumente (welche auch immer) auswähle, die den Vormarsch des Bösen unterstützen, dann darf sich auch das Volk und die Nation nicht wundern, wenn es böse ausgeht.
 
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