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Wahre Liebe?

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Ich glaube aber insgesamt schon, dass Liebe auch nach tieferen Überlegungen etwas ist, was nicht selten in einer Partnerschaft anzutreffen ist. Es wird ja irgendwie fast so dargestellt, als wäre es eine Seltenheit und als wolle man für alles einen Gegenwert.

Also, ich persönlich sehe das so. Natürlich ist es sehr wünschenswert, wenn Liebe in einer Partnerschaft anzutreffen ist. Das ist für mich das Pünktchen auf dem I. Ich finde auch nicht, dass es Seltenheitswert hat. Aber viel zu oft entschuldigt man alles mit Liebe. Alle Ansprüche, das, was schief geht, der Partner liebt nur nicht genug. Dabei geht es nicht darum. Und dass Partnerschaften sehr gut gelingen können, auch ohne Liebesheirat, zeigt uns ja die Geschichte. Ich selbst würde aber schon lieber einen Partner haben, den ich liebe. Aber ich sehe auch die Grenzen der Liebe, wenn es andere, so wichtige Eigenschaften für die Partnerschaft, nicht gibt.

Liebe an sich hat nun mal keine Ansprüche. Sie will nur da sein, geben, lieben.
Eine Partnerschaft will was anderes. Wenn sich alle immer nur lieben würden, es gäbe keine Trennungen, keine Eifersucht, keine Gewalt im Namen der Liebe. Da stimmen andere Dinge nicht und nur das möchte ich sagen. Liebe ist was Tolles, aber nicht immer etwas, das den Himmel rosa erscheinen lässt. Und vor allem erst mal ein Chemiecocktail, der aber auch eine andere Aufgabe hat, als Liebe, die (vielleicht) von Gott gegeben. Das gehört wohl eher zum Fortpflanzungstrieb. Liebe hat eben viele Gesichter. Man braucht sie weder in der Partnerschaft, noch in der Fortpflanzung. Aber sie macht dort vieles leichter, macht sich einfach gut da. 🙂
 

Hallo kiablue,

schau mal hier: Wahre Liebe?. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Mir kommt es manchmal so vor, als wenn Menschen sich verlieben, nach Partnerschaft (Ehe) streben und den dann erreichten Zustand Liebe nennen. In der Folge vergessen so manche, nach Liebe zu streben.
 
5) Führung
Ich lernte: Ein Mann braucht seine Mission. Ich weiss, woher ich komme, ich weiss, was mir wichtig ist, ich kenne meine Aufgaben und meine Ziele und ich kenne den Weg dorthin.
Nur wer das Wissen hat, kann auch führen. Führung braucht aber mehr als nur Wissen. Die Kraft der Entscheidung! Ich muß zu allen Wegen und Mitteln „nein“ sagen, die zu meinem Weg nicht passen und muß auswählen, was passt. Und dies über die ganze Partnerschaft hinweg!

Auch ergänzen sich Mann und Frau. Dies betrifft auch die Führung, die nicht nach Zahlen, z.B. 50:50 ausgelegt sein sollte, sondern nach den persönlichen Fähigkeiten von ihm und ihr.

6) Selbstständigkeit, Vertrauen
Ein abhängiger Partner muss sich führen lassen. Ein Blinder kann keine Führung übernehmen. Einem Menschen „blind“ zu vertrauen, ohne dass ich mich genügend überzeugt habe, dass der andere Mensch auch mein Vertrauen verdient, ist Blindheit und unklug.

Wenn sich die Liebe auf einen Hund bezieht, gebe ich Dir uneingeschränkt Recht. Ein Hund braucht einen Rudelführer und muss sich unterordnen können.

Solltest Du dies jedoch auf Menschen beziehen ist das leider völlig falsch. Denn "Führung", Unterordnung" haben mit Liebe nichts zu tun, sind eher kontraproduktiv.

Oder wie siehst Du dass?
 
Sorry, geht schon wieder los. Ist hier tatsächlich das Wort "Führung" gefallen?

Welcher Schwachkopf will sich denn anmaßen, einen oder gar mehrere Menschen führen zu können?

Mit was und wie?

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Nordrheiner, erkläre doch einfach mal, wie und auf welcher Grundlage du deine Mitmenschen führst?

(Und ja, vergiss deine Cochones nicht, wenn du Arthur oder sowas sein willst.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Führung wird oft verwechselt mit Hierarchiedenken. Die führende Person hat mehr Prestige und mehr Macht. Mit diesem Denken verbinden Menschen eine Position, die die meisten Menschen gerne erreichen würden. Einerseits wird die führende Person bewundert, andererseits gefürchtet.

Dieses Bild ist nicht mein Bild und hat nichts mit dem zu tun, was ich unter Führung verstehe. Ich verbinde mit dem Wort Führung das Wort Dienen. Wer führt, muß wissen, was für den anderen gut ist. Die führende Person sollte in meinem Bild alles an eigenem Wissen, Fähigkeiten und Möglichkeiten einsetzen, dass es den ihm vertrauenden Personen immer gut geht und man gemeinsame Ziele auch erreicht. Der Führer ist der Diener einer Gemeinschaft mit dem vielleicht größten Dien-Potenzial und dies auf die jeweilige Aufgabe bezogen. Eine der wichtigsten Aufgaben eines Führers gehört es, das Vertrauen der Person zu haben, der er dienen will. Wenn die führende Person „ja“ oder „nein“ sagt, dann muß sie das Vertrauen haben, dass das „ja“ oder das „nein“ nicht aus egoistischen Motiven heraus geschieht, sondern im Willen und in der Überzeugung, damit das Richtige für den Partner/in anzustreben. In dem Sinne dienen sich in einer Partnerschaft beide Partner gegenseitig, je nach Wissen, Können und Fähigkeiten.

Nur ist es eben wichtig, bewusst "ja" oder auch "nein" zu sagen. Ja- oder Nein-Sager aus Gewohnheit sind lediglich positiv oder negativ eingestellte Mitmacher.
 
Führung wird oft verwechselt mit Hierarchiedenken. Die führende Person hat mehr Prestige und mehr Macht. Mit diesem Denken verbinden Menschen eine Position, die die meisten Menschen gerne erreichen würden. Einerseits wird die führende Person bewundert, andererseits gefürchtet.

Dieses Bild ist nicht mein Bild und hat nichts mit dem zu tun, was ich unter Führung verstehe. Ich verbinde mit dem Wort Führung das Wort Dienen. Wer führt, muß wissen, was für den anderen gut ist. Die führende Person sollte in meinem Bild alles an eigenem Wissen, Fähigkeiten und Möglichkeiten einsetzen, dass es den ihm vertrauenden Personen immer gut geht und man gemeinsame Ziele auch erreicht. Der Führer ist der Diener einer Gemeinschaft mit dem vielleicht größten Dien-Potenzial und dies auf die jeweilige Aufgabe bezogen. Eine der wichtigsten Aufgaben eines Führers gehört es, das Vertrauen der Person zu haben, der er dienen will. Wenn die führende Person „ja“ oder „nein“ sagt, dann muß sie das Vertrauen haben, dass das „ja“ oder das „nein“ nicht aus egoistischen Motiven heraus geschieht, sondern im Willen und in der Überzeugung, damit das Richtige für den Partner/in anzustreben. In dem Sinne dienen sich in einer Partnerschaft beide Partner gegenseitig, je nach Wissen, Können und Fähigkeiten.

Nur ist es eben wichtig, bewusst "ja" oder auch "nein" zu sagen. Ja- oder Nein-Sager aus Gewohnheit sind lediglich positiv oder negativ eingestellte Mitmacher.

Sicher, sei der Diener deines Herren.

Ein bisschen platt, meinst du nicht?
 
Meine Mutter hat auch geführt, hat gedacht, sie wüsste, was für mich gut ist und es durchgesetzt. Und steht heute vor den Trümmern meiner Seele, die mich im Grunde lebensunfähig macht. Und bei meiner Schwester ist es das Gleiche. Führen? Mit welchem Recht. Begleiten vielleicht.
 
Meine Mutter hat auch geführt, hat gedacht, sie wüsste, was für mich gut ist und es durchgesetzt. Und steht heute vor den Trümmern meiner Seele, die mich im Grunde lebensunfähig macht. Und bei meiner Schwester ist es das Gleiche. Führen? Mit welchem Recht. Begleiten vielleicht.

Wo Menschen sind, werden auch Fehler gemacht. Dies gilt nicht nur aber auch für Eltern. Dafür gilt ja dann auch das, was Dir anfangs wichtig war: Verzeihen können.

Ein guter Mann, eine gute Frau, weiss was er/sie nicht weiss und kennt seine/ihre Grenzen.
 
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