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Wäre hier der triftige Grund hinreichend dargelegt?

Ich habe auch vorher gemerkt, dass ich massiv anecke und den Leuten auf den Zeiger gehe mit gewissen Dingen und das mit dem oben Geschilderten war für mich der ausschlaggebende Punkt, wo ich meinte, dass ich den Nachnamen ändern lassen möchte.
Du denkst, wenn du deinen Namen änderst, dann eckst du bei den Leuten nicht mehr an?
Es bleiben doch die gleichen Leute, da ändert eine Namensänderung leider gar nichts dran.
Du änderst dann vielleicht deinen Namen, aber dein Wesen und deine Charaktereigenschaften bleiben doch die gleichen…🤔

Am besten wäre es, du kontaktierst einen Anwalt für dein Anliegen.
Der wird sich damit besser auskennen.

Wobei immer noch nicht verständlich ist, warum du ansonsten in die Psychiatrie gehen musst?
Magst du das mal erklären?
 
Ich befürchte, dass das wirklich nicht ausreicht. Zumindest nicht in der Form, in der Du es hier darlegst.

Du musst nachweisen, dass das Tragen dieses Namens für Dich unaushaltbar ist. Und "immer daran denken müssen" erfüllt diese Vorgabe nicht meiner Meinung nach. Du bräuchtest ein ärztliches Attest, das darlegt, wie sehr Du psychisch beeinträchtigt bist.
 
Eine Namensänderung mag vielleicht "nur 280€" kosten, aber hast Du Dir überlegt, was es für Folgekosten mit sich bringt? Du musst sämtliche Dokumente ändern, Personalausweis, Reisepass, sämtliche Bankkarten, Krankenkassenkarte, Führerschein,sämtliche Orte anschreiben, von denen Du Rechnungen bekommst etc.

Ich denke, Du verrennst Dich da in den Gedanken, mit einem neuen Namen, einer "leeren Akte" ginge es Dir besser. Aber sei Dir versichert, Du nimmst Dich, Deine Probleme, Gefühle, Defizite mit, auch mit neuem Namen. Ich glaube tatsächlich, Du läufst da einem Wunschgedanken nach.

Auch sehe ich hier keinen hinreichenden Grund, eine evtl. vor zig Jahren angedrohte Straftat, von der Du gar nichts wusstest (und trotzdem ja scheinbar psychische Probleme entwickelt hast) ist etwas anderes als schwere traumatische Erfahrungen durch Menschen, deren Namen man dann zurecht nicht mehr tragen will!
 
Ich befürchte, dass das wirklich nicht ausreicht. Zumindest nicht in der Form, in der Du es hier darlegst.

Du musst nachweisen, dass das Tragen dieses Namens für Dich unaushaltbar ist. Und "immer daran denken müssen" erfüllt diese Vorgabe nicht meiner Meinung nach. Du bräuchtest ein ärztliches Attest, das darlegt, wie sehr Du psychisch beeinträchtigt bist.
Ergänzung: Du benötigst ein Attest, das darlegt, wie sehr Du durch das Tragen des Namens psychisch beeinträchtigt bist.
 
Hallo MarcelS1996,
es gibt auch die Option, einen "Künstlernamen" zu führen, den in den Personalausweis eintragen zu lassen und dich dann damit (wo immer möglich) vorzustellen.

Du kannst z. B. ein Buch über dein Leben oder Gedichte schreiben, Bilder malen etc. – wenn du da etwas zusammen hast, kannst du das als Beleg für deine künstlerische Tätigkeit unter diesem selbstgewählten Namen beim Standesamt vorlegen. Evtl. auch eine Webseite mit diesem Namen anlegen, auf Instagram posten usw.

Details hier: https://www.anwalt.org/kuenstlername/

Damit würdest du auch vermeiden, dass du in die "kranke Schublade" kommst – das wäre ja kein so guter Start für die "neue Akte", die du dir wünschst. Und du hast den Prozess quasi selbstbestimmt in der Hand und kannst dein Ziel ohne die Zustimmung anderer erreichen (okay, das Standesamt muss zustimmen, aber wenn du künstlerisch tätig wirst, ist das vermutlich kein Problem).

Alles Gute!
Werner
 

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