Eine Namensänderung mag vielleicht "nur 280€" kosten, aber hast Du Dir überlegt, was es für Folgekosten mit sich bringt? Du musst sämtliche Dokumente ändern, Personalausweis, Reisepass, sämtliche Bankkarten, Krankenkassenkarte, Führerschein,sämtliche Orte anschreiben, von denen Du Rechnungen bekommst etc.
Ich denke, Du verrennst Dich da in den Gedanken, mit einem neuen Namen, einer "leeren Akte" ginge es Dir besser. Aber sei Dir versichert, Du nimmst Dich, Deine Probleme, Gefühle, Defizite mit, auch mit neuem Namen. Ich glaube tatsächlich, Du läufst da einem Wunschgedanken nach.
Auch sehe ich hier keinen hinreichenden Grund, eine evtl. vor zig Jahren angedrohte Straftat, von der Du gar nichts wusstest (und trotzdem ja scheinbar psychische Probleme entwickelt hast) ist etwas anderes als schwere traumatische Erfahrungen durch Menschen, deren Namen man dann zurecht nicht mehr tragen will!