Ganz ehrlich? Spontan fällt mir nichts ein, um diese Scharte auszuwetzen. Würdest du mir als AG sagen, du hättest deinen Lebenslauf geschönt, wärst du für mich raus. Die Mär von der falschen Version klingt genauso unglaubwürdig, zumal du das auch beim gestrigen Telefonat nicht richtig gestellt hast. Die Lügen aufrecht zu erhalten wäre viel zu riskant, unter diesem Damoklesschwert würde ich gar nicht erst arbeiten wollen. Die Chancen, dass es rauskommt, sind ja sogar durch Ex-Mitarbeiter und Homepage erhöht.
Im Grunde hast du nichts zu verlieren. Jede Erklärung ist schlecht, aber manchmal hat man ja einfach Glück und man nimmt dir die falsche Version z.B. doch ab.
Ab sofort nur noch Stationen und Daten in den Lebenslauf, die korrekt sind. Sonst bringst du dich doch immer wieder in Erklärungsnöte und bringst dich damit schon höchstselbst um die rar gesäten Chancen.
Als Grund, dass du vom letzten AG weg bist, würde ich sagen, dass du gerne bereit bist, Überstunden zu machen und bestimmt auch nicht kleinlich jede Mehr-Minute bezahlt bekommen wolltest. Auf Dauer fändest du es aber schon fair, wenn Mehrarbeit auch bezahlt oder in Freizeit abgegolten werden könnte. Da hätte die Ex-Firma leider ein anderes Veständnis gehabt. In diesem Fall wäre mir auch der Grundsatz egal, nicht schlecht über ehemalige AG zu sprechen, zumal - wenn ich das richtig erinnere - das ja auch gar nicht so an den Haaren herbei gezogen ist, oder?