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Vorstellung

  • Starter*in Starter*in Herzeleid
  • Datum Start Datum Start
H

Herzeleid

Gast
Hallo ich bin Herzeleid , ich hoffe hier eineige unabhängige Meinungen zu bekommen..und ich wünsche euch und mir eine gute Zeit🙂
 

Hallo Herzeleid,

schau mal hier: Vorstellung. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Hallo Herzeleid,

heiße dich erstmal Herzlich Willkommen und hoffe du fühlst dich wohl bei uns.

Wo drückt denn der Schuh,wenn man mal Fragen darf?

Viele Grüße sexy-hexy​
 
Ich weiß nicht mehr weiter und hab keine große Lust mehr zu leben. Meine einziger Lichtblick ist mein kleiner Sohn.
Gestern abend gab es einen so heftigen Streit zwischen meinem Freund und mir, das ich einfach nicht mehr kann.
In dem Streit ging es um viele kleine Sachen. Aber hauptsächlich darum das es mich ankotzt, das seine Eltern ständig Dinge an unserem Haus und Garten machen, die sie einfach nichts angehen, z. B. Fenster putzen und unsere Wäsche bügeln und den Kopf im Garten schütteln weil das Unkraut zu hoch steht. ( Ich muß dazu sagen wir sind in das von seinen Eltern gezogen, sie sind ausgezogen ca. 80 km weit weg.) ich kann es verstehen das Ihnen das schwer fällt los zu lassen, aber Sie wollten das, und wir hatten abgesprochen das sie das dann alles nichts mehr angeht was wir damit machen. Jetzt ist es so das mich zum Teil wie ein Gast bei uns fühle und mich gar nicht richtig fallen lassen kann. Ich hab das Gefühl ich bin nur noch zum putzen, kochen, Kind erziehen und Sekretarin (mein Freund hat eine eigene Firma) da. Und dazu gehe ich auch noch richtig arbeiten. Mir wird das alles zu viel. Und mein Freund bekommt es nicht mal geregelt abends die Spülmaschine auszuräumen. Da komm ich abends nach Hause gegen 20:30 Uhr muß das noch tun. Er liegt auf der Couch und sieht fern. Sicher er kommt dann an und sagt ich mach das , aber das regt mich dann so auf das ich es lieber allein mach. Weil er hätte es ja vorher schon mal sehen können.... Oder nicht?
Gestern habe ich ihm das alles vorgeworfen. Und fängt dann immer an alles so zu drehen , das ich irgendwie das Gefühl das ich dann als die Schuldige da stehe. Zitate von ihm... dir wäre es doch am liebsten das meine Eltern morgen sterben würde.... ich will dich nicht mehr um jeden Preis hier halten... aber du hättest das jetzt ja nicht machen müssen, ich hätte das dann schon erledigt.... du hast zu mir gesagt ich bin ein A*******, ein Wixxer und nicht in der Lage irgendwas zu stande zu bekommen.( Das stimmt leider , das habe ich aus der Wut heruas gesagt, mich aber dafür entschuldigt...) ... du transaliersierst mich.... du schreist nur rum und unser Kind macht das schon genauso.... usw
Das tut mir so weh und ich fühle mich so verletzt, wenn er so was zu mir sagt. Sehe ich das wirklich zu eng ...???? Meistens sage ich dann dazu nichts mehr und will meine Ruhe aber er hört dann nicht auf.
Gestern hat er dann meine Schwester angerufen und sie ist zu uns gekommen, Sie meinte nur ich würde das zu verbissen sehen und das wäre alles nicht... er dreht das dann immer so schön hin, das er gar keine Schuld hat und ich wie die kleine Paranoide und das Dummchen da stehe.

Ich glaube ich brauch eine Auszeit oder im schlimmsten Fall eine Trennung. Doch die kann ich mir nicht nehmen, da ich ersten nicht weiß wohin und zweitens ich nicht weiß wie und von was. Ich bin finanziell von ihm abhängig und mein Sohn liebt seinen Vater und braucht ihn.
Ich habe schon mit meiner Familie gesprochen , doch das bringt mich nicht weiter, alle sagen nur das ich da so nicht sehen darf , das ich mir alles zu sehr annehme und ich doch tabletten nehmen sollte das ich alles etwas lockerer sehen sollte.
Ist das wirklich so.?? Was soll ich bloß machen.
 
Liebe Herzeleid

so schlecht scheinen mir deine Karten gar nicht. Wichtig scheint mir: GRENZ DICH AB! Dadurch, dass du Mutter bist, hast du nicht bloss ein Kind - deine Position in der Familie ändert sich, und zwar nach oben, auch gegenüber deiner Schwester. Das musst du bei dir ankommen lassen. So wie du dein Umfeld beschreibst, ist es dir nicht grundsätzlich böse gesinnt. Jetzt geht es darum, wie du IHNEN beibringst, dir zu helfen. Du darfst weder von dir noch von den anderen erwarten, dass alles gleich ändert. Aber probiere dir Stück um Stück deine Luft zum Atmen zurück zu gewinnen.

Ich sehe da durchaus guten Willen in deinem Freund, wenn er sagt, aha, die Geschirrspühlmaschine, ach, ich mach es gleich. Erste Manager-Regel: Wenn du jemandem einen Auftrag gibst, erledige es nicht selbst! Bestärke ihn sofort positiv und sag was wie: "Ach Mensch, da bin ich aber froh dass DU das heute machst!" Zeig das ganz deutlich auch mit deinem Körper und mit deinem Gesicht. Strahl ihn erleichtert an, lass dich neben ihn aufs Sofa plumpsen, kuschel dich an ihn, blick an ihm hoch und sag: Und würdest du mir nicht auch gleich einen Kaffee mit aus der Küche bringen? Ich bin echt so fertig...
Probier einfach aus, das kann Spass machen, herauszufinden, was wirkt, was nicht.

Ebenso, wenn es so anstrengend ist, die Schwiegereltern rauszuekeln, probiers einfach mal umgekehrt. Nächstes Mal, wenn sie Fenster putzen kommen, renn zu ihnen und bitte sie, doch noch gleich die Geschirrspühlmaschine auszuräumen und grinse dazu freundlich! Entweder sie sind verblüfft und tun es, oder sie werden auf die Dauer weniger zu Besuch kommen und beides dient dir!

Verwende deine Energie statt in schlechtes Gewissen dazu, dir Aufgaben für deinen Freund und deine Schwiegereltern und deine Schwester auszudenken, die dir auch wirklich nützen. Wenn frau nämlich meint, sie sei die Eierlegendewollmilchsau, ist es gar nicht so einfach, die Kontrolle abzugeben.

Du hast es in jedem Moment in der Hand, wie du reagieren willst. Du kannst dich, wenn deine Schwiegereltern im Garten den Kopf schütteln, dich Kopf schüttelnd daneben stellen und sagen: Ist das nicht krass, wie schnell das alles verwildert! So toll, dass ihr euch drum kümmert! Wenn die Schwester damit kommt, dass du es verbissen sieht, sag einfach: Mensch du hast recht, könntest nicht du mal heute einkaufen und kochen gehen? Und wenn sie kocht, lass dir von ihr aus IHREM Leben erzählen. Wenn dein Freund kommt, gib ihm sofort das Kind ab, damit ihr Schwestern mal unter euch sein könnt. Lass es nicht dabei bewenden, dass du allen erzählst, wieviel du zu erledigen hast, sondern verteile stattdessen Aufgaben. Konzentriere dich dann auf das, was wirklich Punkte bringt: Die anderen sofort und deutlich zu loben und ihre Hilfe anzuerkennen, dir neue Aufgaben ausdenken, in deiner Freizeit faulenzen und mit deinem Kind zusammen spielen.

sellerie
 
Liebe Herzeleid,
die Antwort von sellerie finde ich ganz suuuper, ich hätte dir Ähnliches geschrieben, wenn ich zuerst dagewesen wäre. Es wird dir sicher nicht leicht fallen, aber VERSUCHE den einen oder anderen Ratschlag in die Tat umzusetzen. Es ist wirklich eine Frage der Einstellung: willst du leiden, oder lieber leben? Von anderen etwas anzunehmen kann schwerer sein, als es selbst schnell zu tun. Aber du lavierst dich damit in eine Ecke, in die du nicht gehörst und in der du dich nicht wohl fühlst.
Also: MUT! Es wird sich lohnen!!!
Liebe Grüße von
drahnreb.
 

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