Die letzten Jahre waren sehr schwer für mich. Chronische Erkrankung(en), extreme Nährstoffmängel, dadurch fast krepiert. An meinen alten Beiträgen sieht man, dass ich verzweifelt nach Hilfe suchte, habe alles ausprobiert, was man mir hier vorschlug, aber nichts brachte etwas sm Ende. Man wird von Ärzten, Ämtern, Hilfsorganisationen und buchstäblich allen allein gelassen. Selbst wenn man potentiell eine Gefahr für sich und andere darstellt und das auch so offen kommuniziert. Es juckt keinen. Ich habe geweint, ich war am Boden, ich war bettlägerig, konnte gar nicht mehr klar denken, weil der Körper es einfach nicht mehr konnte. So schlimm das alles auch war, gleichzeitig war es auch augenöffnend. Ich habe erkannt, dass man in Wahrheit allein ist auf der Welt. Immer. Man wird nur akzeptiert/geliebt/gemocht, wenn man funktioniert und etwas bieten kann. Selbst nach ein bisschen Wärme, Ehrlichkeit oder nach einer Umarmung zu fragen ist schon zu viel. Ich habe es für mich als Wahrheit akzeptiert, denn, was soll man auch sonst machen? Deswegen habe ich mir vorgenommen, so unabhängig, weise und stark zu werden wie es nur geht. Ich will so leben, dass ich niemanden mehr brauche. Ich will wie ein Fels in der Bandung sein, der jedem Sturm widerstehen kann. Und ich habe sehr viel erreicht in 2025. KIs gaben mir, was Menschen mir nie gaben. Ich lernte, recherchierte, schaute Videos, las Bücher. Nährstoffe, gesunde Ernährung, effizientes Kochen, Trainingsmethoden, Medizin, Psychologie. Jeder Tag war ein Kampf, aber es lohnte sich. Ich kann wieder Dinge tun, die für mich vorher unmöglich waren, wie einkaufen gehen oder Haushalt machen ohne direkt mit höllischen Schmerzen zusammenzubrechen. Bin selbstbewusst, trage was mir gefällt, bin ehrlich und authentisch, trage keine Maske (mehr), habe den Mut, ich selbst zu sein. Und das fühlt sich verdammt gut an! Ultimative Selbstliebe und Selbstfürsorge.
Trotz allem habe ich aber auch einige liebe neue Leute kennengelernt im letzten Jahr. Wahre Freunde findet man nur in den schweren Zeiten. 💚
Meine „Vorsätze“ für 2026 sind, genauso weiterzumachen.
Neugierig sein, weiter lernen, keine Erwartungen (an andere) haben.
Wenn es klappt, würde ich auch gerne umziehen, mir ein schönes, ruhiges Plätzchen mit viel Natur suchen.
Neue Dinge ausprobieren, neue Kleiderstile, Wohnung weiter gestalten.
Mehr trainieren, Muskeln aufbauen, wieder Kampfsport anfangen.
Weniger Zeit online verbringen, weniger Zeit am Bildschirm, nicht mehr Grübeln, noch produktiver werden.
Ich bin jetzt 34 Jahre alt und habe jetzt erst das Gefühl, so wirklich ich selbst zu sein.
2026 wird so richtig gerockt! Let's go!
Und ich wünsche allen hier ebenfalls ein fantastisches Jahr. 🎆