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Vorgesetzter fährt zu schnell...

G

Gast

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vergangenen Donnerstag ist mein Vorgesetzter mit drei weiteren Personen auf der Autobahn mit 210km/h duch einen Baustellenabschnitt (erlaubte 80km/h). Natürlich auf der linken Spur mit einer breite von 2m.

Meiner Meinung ist das absolut inakzeptabel und kriminell. Ist hier auch eine Nötigung der Beifahrer erfolgt?

Bin etwas Ratlos wie man in diesem Fall reagiren sollte und freue mich auf den ein oder anderen guten Rat.
 
ok, er ist Dein Vorgesetzter aber auch Dein Henker!
Wenn Du noch einmal mitfahren musst sag ihm vorher, dass wenn er wieder vor hat so schnell zu fahren, Du doch lieber Deinen eigenen PKW nimmst oder lieber mit dem Zug fährst.
Oder ob er wieder auf der Flucht ist.

Wenn er fragt ob Du Angst hattest, antworte einfach es sei Dein Selbsterhaltungstrieb.

Er benimmt sich grob Fahrlässig und gefährdet Euer aller Leben und ist sich dessen nicht mal bewusst - bis es zu spät ist!

Die anderen werden wohl nix sagen weil er der Chef ist aber wenn Dir dein Leben lieb ist musst Du was sagen.
vg
 
hi...wieder ich,
glaub ich habs nicht richtig gelesen, sorry, Du warst nicht mit im Fahrzeug?

Also lt. Anwalt24.de ist es keine Nötigung wenn man "bloß" rücksichtslos fährt und eine Beeinträchtigung anderer als Folge seiner Fahrweise "nur" in Kauf genommen hat; erfüllt aber eine Strafbarkeit wg. fahrlässiger Gefährdung des Straßenverkehrs.
Als kriminell wird die überhöhte Geschwindigkeit auch nicht eingestuft nur als eine Strafbarkeit.
vg
 
..ich bezweifele, dass man bei den Geschwindigkeiten auf der Fahrbahn liegende Klein- oder Montageteile rechtzeitig erkennen kann.

Theaf
 
Zuletzt bearbeitet:
Solche Geschäftsreisen inklusive Route und Zeit sind ja halbwegs bekannt. Nur mal ein spontaner Gedanke, der Menschenleben retten könnte:

Der Polizei im Vorfeld schon mal einen Tipp geben, dass auf der A 2 zwischen 10 und 11 mit hoher Wahrscheinlichkeit ein weißer Mercedes mit ca. 200 an der Baustelle vorbeirauschen wird. Wenn man es einigermaßen geschickt anstellt...

Ich finde die Angelegenheit äußerst bedenklich. Wahrscheinlich müßte ich noch länger drüber nachdenken, was hier angemessen ist. Es ist wohl etwas zuviel verlangt, dass Du kündigst und Deinen Chef anzeigst etc.(?) Wie ich Deutschland mit seinem Rechtssystem kenne, zieht man da leicht die Arschkarte mit.
 
Ich war einer von den drei im Fahrzeug und ich habe mir das noch mal in Ruhe überlegt und der erste Schritt wird sein, dass der Geschäftsführer davon in Kenntnis gesetzt wird. Ich werde Ihm die Sachlage schildern und versuchen diese Angelegenheit vorerst intern zu klären.

Sollte ich dort mit keinem zufriedenstellendem Ergebnis weiterkommen, werde ich alle rechtlichen Schritte prüfen lassen.

Unter dem Strich geht es mir um die Verantwortung die jeder von uns trägt und für eine solche Straftat (ab 30km/h zu schnell) kann er bei Fahrlässigkeit (130km/h) die gegeben ist, kann man mit 3-5 Jahren Freiheitsstrafe rechnen.
Also aufgepasst, das ist kein Kavaliersdelikt.

Was haltet Ihr von der Vorgehensweise?
 
Wieso fahrlässig? Wenn jemand so viel drüber ist, kann man von Absicht ausgehen.
Aber wie gesagt, einen Beweis dafür gibt es nicht. Und das ist auch - leider - gut so. Denn ich wollte auch nicht bestraft werden, nur weil sich zwei oder drei Zeugen einig sind.
 
Hallo Gast!

Ich finde ja auch, dass man so etwas nicht durchgehen lassen darf. Wahrscheinlich fährt der öfters so und gefährdet so manche Menschenleben.

Wahrscheinlich würde ich mir einen Anwalt zur Absicherung und Abklärung der besten Strategie nehmen. Und Du bist Dir hoffentlich im Klaren, dass die Angelegenheit vielleicht auch viele Nerven kostet bis hin zum eventuellem Rausgemobbtwerden aus dem Unternehmen etc.

Moralisch bist Du allerdings auf der richtigen Seite denke ich.

Vielleich wäre es auch schon im Vorfeld eines Gesprächs gut, den Personalrat mit einzubeziehen, wenn das eine größere Firma ist.

Ich war einer von den drei im Fahrzeug und ich habe mir das noch mal in Ruhe überlegt und der erste Schritt wird sein, dass der Geschäftsführer davon in Kenntnis gesetzt wird. Ich werde Ihm die Sachlage schildern und versuchen diese Angelegenheit vorerst intern zu klären.

Sollte ich dort mit keinem zufriedenstellendem Ergebnis weiterkommen, werde ich alle rechtlichen Schritte prüfen lassen.

Unter dem Strich geht es mir um die Verantwortung die jeder von uns trägt und für eine solche Straftat (ab 30km/h zu schnell) kann er bei Fahrlässigkeit (130km/h) die gegeben ist, kann man mit 3-5 Jahren Freiheitsstrafe rechnen.
Also aufgepasst, das ist kein Kavaliersdelikt.

Was haltet Ihr von der Vorgehensweise?
 

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