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Vorbereitung auf den Tod eines Angehörigen

  • Starter*in Starter*in alorac
  • Datum Start Datum Start
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alorac

Gast
Mein Vater ist 79 Jahre alt und somit in einem Alter in dem man mit dem Tod rechnen muss. Zudem ist er krank.
Eigentlich ist es ja normal, dass Kinder ihr eigenes Leben führen und so eher über den Tod der Eltern hinwegkommen. Mein Vater ist aber die einzige enge Bezugsperson für mich und wenn er stirbt, bricht für mich eine Welt zusammen, ich wüsste nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich muss doch aber leben! Sonstige enge Verwandte habe ich leider nicht, dnen ich mich anvertrauen könnte.
 
Hallo,
ich kenne deine Angst. Derartige Ängste quälen mich auch. Weißt du, ich denke, dass du mit der Situation wächst. Wenn dein Vater irgendwann sterben wird, wird es dir sicherlich nicht gut gehen, aber ich denke, dass du damit klar kommen wirst.
Aber
 
Betrachte den Tod nicht als wenn es das Ende bedeutet. Viele Menschen sind der Aufassung das danach nichts mehr kommt. Aber die Wirklichkeit sieht anders aus. Da ich ein Nahtoderfahrene bin und auch eine Menge Erfahrungen in Bezug auf Vorraussehungen, Träume und Botschaften habe sage ich dir was es bedeutet Tod zu sein.

Leben nach dem Tod - Die Erforschung einer unerklärlichen Erfahrung

Der Tod ist ein Weiterleben in einer geistigen Form. Nimm den Tod als wenn es dazugehört. Denn wer geboren wird in diese Welt der stirbt auch wenn sein Zeituhr abgelaufen ist. Wenn der letzte Moment kommt fühlt man keine Angst sondern das das irdische Leben vorbei ist. Man nimmt es so selbstverständlich hin und manche lächeln sogar. Denn wenn sie gehen werden sie abgeholt. Von ihren verstorbenen Vater, Mutter, Schwester und ein Engel begleitet sie zur Ebene der Heimgekommenen.

Ein Gefühl des Friedens und das Gefühl das du jetzt nachhause kommst ist so übermächtig das du eine unbegrenztes Glück empfindest. Viele gehen in verschiedenen Ebenen die so ist wie sie sich es immer in ihren tiefsten Herzen gewünscht haben. Diese Ebenen sind so schön . Man kann es ein persönliches Paradies beschreiben und viele friedliche liebsten Verwandten, Freunde erwartet dich dort. Es gibt noch mehr was ich dir erzählen könnte aber das würde den Rahmen sprengen.


Rede mit deinem Vater offen über deine Ängste. Denn wenn man ein Alter erreicht hat, dann rechnet man jeden Tag das dies der letzte ist. Da ich schon mit einigen geredet habe, sagten mir diese alten Menschen, das ich der einzige wäre der mit ihnen so offen über den Tod reden. Alte Menschen wollen darüber reden, aber da alle weglaufen bleiben sie mit ihren Fragen und Ängsten alleine.

Wenn er stirbt, dann trauere um ihn und freue dich für einen Moment für ihn, denn er ist in eine besseren Welt. Er wird im Herzen immer ein Teil von dir bleiben. Er kommt dich besuchen und auf Wunsch wird er dir noch mal in deinem Traum erscheinen um sich zu verabschieden. Und wenn du eines Tages verstirbst, dann erwartet er dich. Ich habe schon einige Male mit Menschen geredet die irgenwann eines Tages verstorben sind und allen habe ich gesagt das ich mich freuen würde wenn sie mich im Traum besuchen. Sie kamen alle und manchmal habe ich die letzte Botschaft von ihnen an ihre Liebsten weitergegeben. Und das habe ich auch getan. Viele waren mir dankbar.

Wenn du solche Gaben hast, dann sind sie ein Geschenk Gottes. Und manchmal eine Bürde.

karma
 
Das Schlimme ist ja, dass ich unheimlich an meinem Vater hänge und zudem generell Verlustängste habe. Er ist der einzige Mensch, den ich kenne, bei dem ich mir sicher sein kann, dass er ehrlich und für mich da ist. Vielleicht traue ich mir nur nicht zu, mein Leben allein zu bewältigen, obwohl ich schon oft Selbstständigkeit bewiesen habe. Momentan geht es ihm körperlich viel besser, seit er bei mir ist, aber nun bin ich ja noch abhängiger. Zudem besteht die Gefahr eines Krebsleidens, nur lässt er sich nicht untersuchen. Bleibt mir ja fast nur, mich mit allem abzufinden.
 
Zuallerst: Wenn der Verdacht auf Krebs besteht, sollte man sich auf jeden Fall untersuchen lassen! Genau kann man es nicht sagen, doch meine Mutter starb, weil es zu spät entdeckt wurde und bereits mehrere Organe befallen waren. Deshalb: so früh wie möglich zum Arzt gehen und bloß nichts aufschieben! Allerdings bleibt die endgültige Entscheidung natürlich bei deinem Vater, doch vielleicht solltest du da noch einmal ernsthaft mit ihm drüber reden und versuchen ihn zu überzeugen. Was deine Verlustangst angeht - früher oder später stirbt jeder Mensch, doch solange du noch Zeit mit deinem Vater verbringen kannst, mit ihm redest - und ich hoffe das wird noch lange sein - versuch einfach mal nicht an ein Ende zu denken. So schaffst du dir schöne Erinnerungen, die dir nach seinem Tod ein gutes Gefühl geben, mit der Gewissheit, alles richtig gemacht zu haben.
Ich bin zuversichtlich, dass du dein Leben auch nach einem Vorfall wie diesen meistern wirst. Man verliert oft die Hoffnung und fürchtet die Zukunft, doch solche Momente kommen und gehen. Und unterm Strich geht es immer weiter. Es gibt bestimmt auch andere Menschen die für dich da sind und dich auf deinem weiteren Weg begleiten werden.

Ich wünsche dir alles Gute, und noch eine wundervolle Zeit mit deinem Vater. Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen.
 
Kann dich gut Verstehen.
Meine Onkel ist jetzt in Heim gekommen. Er hat Krebs und er ist voll mit Metarstasen.Schmerzlindernde Bestrahlungen wurden vorzeitig abgebrochen und werden auch nicht wiederholt. Er hat stark abgenommen, bekommt Mophium.
Im Heim hat man ihn ins sogenannte Sterbezimmer einquartiert. Immoment hat er noch nicht realiesiert, das es um ihn so S**** steht. Ich bin immoment total ratlos. Machmal würde ich ihm ins Gesicht sagen, was wirklich los ist.
 

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