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Von Teilzeit auf GFB

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Gast

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Hallo.

Ich arbeite seit ca. 1 1/2 Jahren in einem Bekleidungsgeschäft in Dortmund. Am Anfang nur als Aushilfe auf 400€ Basis, nach 1 Jahr wurd mir eine Festanstellung in Teilzeit angeboten, die ich mit Freunden annahm, mit neuem Vertrag und allem. Nun aber soll ich wieder auf 400€ Basis arbeiten und zwar schon ab Mai. Wegen Zeiteinsparungen usw. Und es soll eine andere Teilzeitkraft in meiner Filiale anfangen, die zuvor in einer anderen Filiale gearbeit hat. Die ist schon seit 20Jahren im Unternehmen und in der Gewerkschaft und kann deswegen nicht so einfach gekündigt werden, und deswegen muss ich daran glauben.

Ist es rechtsgültig, dass ich quasi mündlich zugestimmt habe (Meine genauen Worte: Dann bleibt mir ja wohl nichts anderes übrig.)? Sonst hatte man mir nämlich kündigen müssen und ich war in dem Moment wie vor den Kopf gestoßen.

Darf ich noch meine ca. 100 Überstunden abfeiern bevor ich wieder als GFB arbeiten muss? Wenn die mir das Geld auszahlen, wird sich das Arbeitsamt nämlich wieder alles nehmen, von dem ich ja jetzt wieder abhängig sein werde.

Zudem muss noch gesagt werden, dass ich in unserer Filiale die einzige mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag bin. 3 meiner Kolleginen arbeiten auf 400€ Basis und die Filialleitung hat einen befristeten Vertrag. Zudem sind alle 4 noch in der Probezeit!

Muss ich der Kürzung meiner Arbeitszeit und meines Stundenlohns zustimmen, und sollte ich es nicht tun, kann mein Arbeitgeber meinen Vertrag einfach so kündigen?
Bin für alle Vorschläge und Antworten dankbar.
Mfg.
 
Das einzige was ich dir raten kann ist ein Termin bei einem Fachanwalt für Arbeitsrecht. Wenn ich Probleme bei meinen Arbeitgeber hatte war er der erste Ansprechpartner. Und wenn der erst mal eingeschaltet wird dann beginnt manche Arbeitgeber einen Rückwärtsgang einzuschalten. Denn das was deine Arbeitgeber da machen ist eine Abschiebung. Du bist als Festangestelle mit einem Langzeitvertrag wahrscheinlich unbequem geworden. Und das versuchen sie jetzt zu korrigieren. Sie setzten dir eine Aushilfe vor die Nase. Und versuchen dich wieder als Aushilfe runterzustufen. Denn dann haben sie zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. 2 Aushilfen ohne Nebenkosten.Und ihre lapidare Ausrede nehmen sie als Grund.

Wehre dich und zeige deine Zähne. Kündige auf gar keinen Fall, damit dir auch noch die 100 Std Arbeitszeit ausgezahlst bekommst. Und ihre Kündigung ist sowieso nicht rechtens. Denn es gibt keinen Grund. Un den den sie dir gesagt haben ist arbeitsrechtlich ja nicht erlaubt geschweige er würde gewürdigt. Denn mit diesem Grund würden sie beim Arbeitsgericht sofort scheitern. Und wenn du den Anwalt nicht bezahlen kannst. Dann hole dir beim Amtsgericht einen Beratungsschein. Einen Grunnd hast du ja. Und nimm zum Amtsgericht eine Abrechnung mit was du monatlich verdienst.


karma
 
Vielen Dank für deine Antwort. Ich habe gehofft dass es noch jemand so sieht wie ich.
Das mit dem Beratungsschein ist ein toller Tip, auch vielen Dank dafür!

Würde mich aber trotzdem freuen wenn noch jemand seine Meinung posten könnte.
 

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