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tom34
Gast
liebe phoenix!
gute frage, was denn diese traurigkeit beinhaltet! spontan würd ich jetzt einmal sagen, so eine generelle enttäuschung in bezug auf das leben, die ehe, treue und geglaubtes vertrauen in doris und dann auch irgendwie die enttäuschung darüber, in einer art trug- oder scheinwelt in den letzten 2 jahren mit doris gelebt zu haben. und doris hat mich ja da auch im wahrsten sinne des wortes in einer anderen realität "belassen".
sie mit ihrer affäre, ich nichts ahnend daneben.
als wir im juli 2005 geheiratet haben, hat sie ja auch schon diesen typen getroffen. ich habe die hochzeit auch irgendwie so positiv und bewegend (und romantisch!) erlebt und hab schon auch irgendwo gespürt, dass doris sich nicht so ganz auf diese emotional bewegenden und schönen tage rund um die hochzeit einlassen konnte. sie war eher kühl und zurückhaltend, was sonst gar nicht ihre art war.
und sie selbst hat gesagt, dass sie so hin und hergerissen war zwischen mir und einer ehe mit mir und dem anderen. nachdem sie ja diesen typen 3 wochen vor dem hochzeitstermin erst kennengelernt hat. sie war auch kurz davor die hochzeit abzusagen, wie sie mir jetzt erst erzählt hat. da sie sich eben so in diesen mann verliebt hatte.
ich merke wie ich diese beziehungsphase (ehe, antrag, hochzeit, feiern mit freunden in diesem zusammenhang, hochzeitsreise, 1. hochzeitstag, ring am finger usw.) jetzt so entromantisiert betrachten muss und fühle mich andererseits auch so emotional betrogen (oder weniger dramatisch gesagt: an der nase herumgeführt).
ich hätte mir gerade für diesen - für mich sehr wichtigen schritt in meinem leben, ehrlichkeit und emotionale offenheit gewünscht. etwas was ich ja auch mit doris vorher 12 jahre lang geteilt habe (wie ich zumindest glaube). jetzt könnte man wieder sagen: nun sei doch froh darüber, dass es so lange diese "exclusivität" gab! ja bin ich natürlich auch aber was heisst das nun alles für mich jetzt und meine zukunft, wenn ich diese "exklusivität" nicht mehr habe, die mir aber auch immer viel wert war!? 😕
die enttäuschung ist es wohl, die so am stärksten in mir schwellt und damit verbunden einfach auch körperliche auswirkungen, die ich verspüre: engegefühl und druck im brustkorbbereich, seit gut 5 monaten eine allgemeine übelkeit tagsüber, appetitlosigkeit, müdigkeit, häufiges spontanes weinen ohne unmittelbaren auslöser, druck im kopf und augendruck, augentrockenheit (sicca-syndrom), schweisausbrüche 2-3 pro woche...
ich hab ja auch wieder begonnen zu rauchen, nachdem ich jetzt seit 1998 nicht mehr geraucht habe. hab aber jetzt reduziert auf 2-3 zigaretten pro tag! und werd versuchen ganz aufzuhören. bin ja in den letzten jahren mehrmals den marathon gelaufen und bin ein sportfanatiker! aber jetzt hab ich mit dem laufen seit 5 monaten aufgehört und mit dem rauchen begonnen. 🙁 täglich trinke ich mindesten 1-2 bier, was zwar nicht so viel ist aber doch eher ungesund auf dauer!
bin also wie du liest so ziemlich am anschlag: emotional wie auch körperlich gesehen.
irgendwie kommt halt (im schnitt 2-3 x prot tag) diese traurigkeit in mir hoch, ohne dass ich es irgendwie beeinflusse kann (will?). ja vielleicht auch will aber es geht auch im moment eigentlich nicht. und dann denke ich mir, warum muss ich immer nur funktionieren? alles muss schnell wieder gut werden! ich muss alles auf die reihe kriegen! ich muss kämpfen! ich muss mich zusammen nehmen! ich muss endlich mit dem und jenem aufhören oder anfangen! je nachdem.
und ich muss das und das machen! doris sagt sie habe 90 % unserer beziehung zerstört und ich solle aufhören, die restlichen 10 % noch zu zerstören! viele vorwürfe in meine richtung!
ich will das alles nicht! ich möchte "meine alte doris" wieder, aber das geht nun mal nicht und die neue doris kenne ich einfach (noch) nicht. und was ich da vor 5 monaten kennen lernen musste gefällt mir eigentlich gar nicht! und trotzdem gibt es soviel liebes und warmes bei ihr! und ihr selbstbewusstsein hat sich erhöht, was auch super ist!
ich möchte ja auch nicht mehr von vorne (mit einer anderen frau) beginnen müssen. ich fühle mich dazu jetzt nicht im stande. bin einfach zu schwach und ausgelaugt von allem.
und alleine sein?
ausziehen aus unserem haus? wohin? alles aufteilen (möbel, geld, haus, auto....)? so viel arbeit und kraft, was das kostet, die ich ja im moment auch gar nicht habe! und will ich denn das überhaupt? keine ahnung?
ich kenn mich eigentlich gar nicht mehr aus!
schei......e! 🙁
morgen hab ich wieder therapie und übermorgen paartherapie! was für ein leben! das ist also das eheleben, auf das ich mich so gefreut habe mit kindern, familie, urlaub, garten. 🙁🙁
bin ja bereits 34 und werd noch in diesem jahr 35 und wir haben in den letzten 14 jahren so viel gemeinsam unternommen. urlaube, ausbildungen, auslandsaufenthalt, konzerte, festivals, party usw. usw.
so gar nicht konservativ und so auf familie. aber jetzt seit einem jahr hätte ich schon immer stärker dieses bedürfnis in mir gespürt gemeinsam mit doris eine familie zu gründen und gemeinsam kinder großzuziehen, nachdem wir beide ja auch pädagogen sind und es auch sicher sehr gut mit den kids gemacht hätten.
aber jetzt!
ich mag gar nicht daran denken, dass auch dieser traum platzen wird (könnte)! im moment kann ich es mir nicht vorstellen mit doris kinder zu haben, nachdem ich ja nicht einmal ein bisschen vertrauen zu ihr habe. sie nimmt medikamente und das ist ja auch nicht gerade günstig für eine schwangerschaft und ihr und mein emotionaler zustand ebenso nicht!
aber das vertrauen sollte ja dann doch wieder mal kommen. zwar nicht mehr so wie ich es einmal hatte (so zu 100 %) aber dennoch ....
ich werd noch verrückt .....
😱
gute frage, was denn diese traurigkeit beinhaltet! spontan würd ich jetzt einmal sagen, so eine generelle enttäuschung in bezug auf das leben, die ehe, treue und geglaubtes vertrauen in doris und dann auch irgendwie die enttäuschung darüber, in einer art trug- oder scheinwelt in den letzten 2 jahren mit doris gelebt zu haben. und doris hat mich ja da auch im wahrsten sinne des wortes in einer anderen realität "belassen".
sie mit ihrer affäre, ich nichts ahnend daneben.
als wir im juli 2005 geheiratet haben, hat sie ja auch schon diesen typen getroffen. ich habe die hochzeit auch irgendwie so positiv und bewegend (und romantisch!) erlebt und hab schon auch irgendwo gespürt, dass doris sich nicht so ganz auf diese emotional bewegenden und schönen tage rund um die hochzeit einlassen konnte. sie war eher kühl und zurückhaltend, was sonst gar nicht ihre art war.
und sie selbst hat gesagt, dass sie so hin und hergerissen war zwischen mir und einer ehe mit mir und dem anderen. nachdem sie ja diesen typen 3 wochen vor dem hochzeitstermin erst kennengelernt hat. sie war auch kurz davor die hochzeit abzusagen, wie sie mir jetzt erst erzählt hat. da sie sich eben so in diesen mann verliebt hatte.
ich merke wie ich diese beziehungsphase (ehe, antrag, hochzeit, feiern mit freunden in diesem zusammenhang, hochzeitsreise, 1. hochzeitstag, ring am finger usw.) jetzt so entromantisiert betrachten muss und fühle mich andererseits auch so emotional betrogen (oder weniger dramatisch gesagt: an der nase herumgeführt).
ich hätte mir gerade für diesen - für mich sehr wichtigen schritt in meinem leben, ehrlichkeit und emotionale offenheit gewünscht. etwas was ich ja auch mit doris vorher 12 jahre lang geteilt habe (wie ich zumindest glaube). jetzt könnte man wieder sagen: nun sei doch froh darüber, dass es so lange diese "exclusivität" gab! ja bin ich natürlich auch aber was heisst das nun alles für mich jetzt und meine zukunft, wenn ich diese "exklusivität" nicht mehr habe, die mir aber auch immer viel wert war!? 😕
die enttäuschung ist es wohl, die so am stärksten in mir schwellt und damit verbunden einfach auch körperliche auswirkungen, die ich verspüre: engegefühl und druck im brustkorbbereich, seit gut 5 monaten eine allgemeine übelkeit tagsüber, appetitlosigkeit, müdigkeit, häufiges spontanes weinen ohne unmittelbaren auslöser, druck im kopf und augendruck, augentrockenheit (sicca-syndrom), schweisausbrüche 2-3 pro woche...
ich hab ja auch wieder begonnen zu rauchen, nachdem ich jetzt seit 1998 nicht mehr geraucht habe. hab aber jetzt reduziert auf 2-3 zigaretten pro tag! und werd versuchen ganz aufzuhören. bin ja in den letzten jahren mehrmals den marathon gelaufen und bin ein sportfanatiker! aber jetzt hab ich mit dem laufen seit 5 monaten aufgehört und mit dem rauchen begonnen. 🙁 täglich trinke ich mindesten 1-2 bier, was zwar nicht so viel ist aber doch eher ungesund auf dauer!
bin also wie du liest so ziemlich am anschlag: emotional wie auch körperlich gesehen.
irgendwie kommt halt (im schnitt 2-3 x prot tag) diese traurigkeit in mir hoch, ohne dass ich es irgendwie beeinflusse kann (will?). ja vielleicht auch will aber es geht auch im moment eigentlich nicht. und dann denke ich mir, warum muss ich immer nur funktionieren? alles muss schnell wieder gut werden! ich muss alles auf die reihe kriegen! ich muss kämpfen! ich muss mich zusammen nehmen! ich muss endlich mit dem und jenem aufhören oder anfangen! je nachdem.
und ich muss das und das machen! doris sagt sie habe 90 % unserer beziehung zerstört und ich solle aufhören, die restlichen 10 % noch zu zerstören! viele vorwürfe in meine richtung!
ich will das alles nicht! ich möchte "meine alte doris" wieder, aber das geht nun mal nicht und die neue doris kenne ich einfach (noch) nicht. und was ich da vor 5 monaten kennen lernen musste gefällt mir eigentlich gar nicht! und trotzdem gibt es soviel liebes und warmes bei ihr! und ihr selbstbewusstsein hat sich erhöht, was auch super ist!
ich möchte ja auch nicht mehr von vorne (mit einer anderen frau) beginnen müssen. ich fühle mich dazu jetzt nicht im stande. bin einfach zu schwach und ausgelaugt von allem.
und alleine sein?
ausziehen aus unserem haus? wohin? alles aufteilen (möbel, geld, haus, auto....)? so viel arbeit und kraft, was das kostet, die ich ja im moment auch gar nicht habe! und will ich denn das überhaupt? keine ahnung?
ich kenn mich eigentlich gar nicht mehr aus!
schei......e! 🙁
morgen hab ich wieder therapie und übermorgen paartherapie! was für ein leben! das ist also das eheleben, auf das ich mich so gefreut habe mit kindern, familie, urlaub, garten. 🙁🙁
bin ja bereits 34 und werd noch in diesem jahr 35 und wir haben in den letzten 14 jahren so viel gemeinsam unternommen. urlaube, ausbildungen, auslandsaufenthalt, konzerte, festivals, party usw. usw.
so gar nicht konservativ und so auf familie. aber jetzt seit einem jahr hätte ich schon immer stärker dieses bedürfnis in mir gespürt gemeinsam mit doris eine familie zu gründen und gemeinsam kinder großzuziehen, nachdem wir beide ja auch pädagogen sind und es auch sicher sehr gut mit den kids gemacht hätten.
aber jetzt!
ich mag gar nicht daran denken, dass auch dieser traum platzen wird (könnte)! im moment kann ich es mir nicht vorstellen mit doris kinder zu haben, nachdem ich ja nicht einmal ein bisschen vertrauen zu ihr habe. sie nimmt medikamente und das ist ja auch nicht gerade günstig für eine schwangerschaft und ihr und mein emotionaler zustand ebenso nicht!
aber das vertrauen sollte ja dann doch wieder mal kommen. zwar nicht mehr so wie ich es einmal hatte (so zu 100 %) aber dennoch ....
ich werd noch verrückt .....
😱