MadWolf
Aktives Mitglied
Dieser kleine Thread soll ein Beitrag zur Aufklärung der allgemeinen Situation im Internet sein, welcher euer Wissen erweitert.
Tatsächlich, und da bin ich ehrlich, wird dieser Thread relativ simpel bleiben, denn es gäbe noch wesentlich mehr darüber zu berichten. So weit werde ich nicht gehen.
Zwar ist dieser Text nicht kompliziert, doch ich empfehle allen, die ihr Gehirn lieber für RTL verwenden, sich diesen Beitrag nicht durchzulesen. Schließlich ist der Text relativ lang und lesen ist kompliziert. Wer unterhalten werden will, ist hier auch gut bedient, ich lasse meinen liebevollen Humor einfließen, sodass es nicht allzu langweilig wird.
Alles begann im Jahre 1996, mit der kleinen Suchmaschine Backrub. Nach recht kurzer Zeit, und starker Beliebtheit unter den Usern wurde diese Seite nach zwei Jahren in "Google" umgetauft.
Die Seite war effizient und schnell, Suchanfragen wurden präzise ausgewertet und seither hat sich sehr viel getan. Die Suchmaschine ist absolut funktionstüchtig und bekannt für seine guten Suchergebnisse, tatsächlich bezahlte der Konkurrent Yahoo eine Zeit lang Google dafür, ihnen Informationen preiszugeben um diese auf der eigenen Suchmaschine verwenden zu dürfen.
Google wurde größer. Die Seite im schlichten Design und in ihrer Benutzerfreundlichkeit wurde immer mehr zu dem Synonym für das Suchen im Internet. Das Wort "googlen" beschreibt das Suchen eines Begriffs im Internet, oder eher die Recherche.
Das klingt alles sehr praktisch und gut. Doch wo liegen die negativen Seiten des Informationsaustausches?
Nun, betrachten wir die beliebte Internetseite Youtube. Wir können Videos kostenlos ansehen und selbst erstellen und hochladen. Damit wird Unterhaltung geboten, aber auch Wissenswertes weitergegeben, manchmal aber auch viel Schwachsinn.
Was ist nun das Problem? Wir geben auf Youtube einen Begriff ein, Youtube spuckt das Video aus. Das ist an sich eine schöne Sache. Doch seit einiger Zeit gehört Youtube nun zu Google. Wollen wir ein Video kommentieren, müssen wir uns anmelden, bei Google.
Google weiss also, was wir uns gerne ansehen und was uns interessiert. Nicht nur, durch die Suchmaschine, sondern nun auch durch Youtube. Man kann mir nicht erzählen, dass diese Informationen immer geheim gehalten werden.
Wie verdient Google Geld? Google verdient durch jeden Klick und jede Suche einen gewissen Betrag. Es funktioniert wie mit Einschaltquoten im Fernsehen, wird eine Sendung oft angesehen, verdient sie damit.
Googleanzeigen gibt es nun jedoch schon auf sehr vielen Internetseiten, Google bezahlt andere Seiten, ihre Informationsquellen weiterzugeben. Ja, auch auf dieser Hilferuf-Seite. Sehr intelligenz gelöst, die Google Anzeigen direkt unter das Benutzerkontrollzentrum zu packen, schließlich kann man sich so schnell verklicken, kommt auf Googles Seiten und die Hilferufseite verdient ein bisschen dazu. Also ist Google, neben den Popups, die es auf der Hilferufseite gibt, eine angenehme Werbung.
Google profitiert von der Hilferufseite, die Hilferufseite von Google.
Aber es muss doch noch mehr Einnahmequellen geben?
Ja, denn bestimmte Internetseiten zahlen Geld, um bei Suchanfragen durch Google eher gefunden zu werden. Interessant, oder nicht? Google hat keine Produktionskosten, es gibt nur Informationen zu verteilen und dafür wird bezahlt. Die perfekte Verkaufsstrategie.
Google verdient zudem Geld durch den Verkauf von Handys und anderen elektronischen Geräten, wobei hier andere Unternehmen jedoch die Nase vorn haben.
Doch auch eigene kostenlose Angebote binden den Benutzer an Google, wie gmail, Googles E-Mail Angebot. Ein E-Mail Angebot von einem großen, potenzielle Informationsbereitsteller also. Briefe kann man verbrennen, E-Mails bleiben im Internet, so lange es das Internet gibt. Und das Internet ist nicht so einfach, zu verbrennen. Mein lieber Vater, ein äußerst "begabter" Mensch im Umgang mit dem Computer hat dieses Phänomen jedoch schon zustande gebracht an seinem Computer, er hat das Internet gelöscht nach eigener Aussage. Bitte zwingt mich nicht dazu, jetzt zu schreiben, dass das Ironie war.
Suchen wir hier nach "Liebe" oder schreiben wir darüber haben wir eine gewisse Chance dafür, dass uns Google oben Suchbegriffe vorschlägt, diese können wir anklicken und kommen auf Googles Suchmaschine, welche uns weiterhin zubombt mit diversen Informationen über das Thema Liebe. Das funktioniert auch, wenn wir Negatives schreiben, wie Depressionen. Google weiss also, dass wir uns für Depressionen interessieren.
Die Informationen werden angeblich nicht an Dritte weitergegeben. Doch frage ich mich, wieso auch Amazon nun weiss, dass ich mich für das Gitarrespiel interessiere. Ich bekam sehr schnell Vorschläge von dieser Internetseite, mir Bücher und auch Gitarren zu kaufen.
Kurios:
In China wird Google teilweise dafür bezahlt gewisse Informationen eben nicht preiszugeben, Seiten werden für die Suche gesperrt. Eventuell intellektuelle, hinterfragende Seiten? Seiten, die der "Regierung" schaden könnten?
Es gab eine Zeit, da habe ich mich für Scientology interessiert, da ich mich gefragt habe, ob diese "religiöse" Organisation tatsächlich so bitterböse ist, wie sie dargestellt wird. Habe ich mir auf Youtube ein Video über Gitarren angesehen, wurden mir Vorschläge gemacht auf einen Button zu klicken, bei dem es über Scientology geht, der mich direkt auf deren Website gebracht hätte.
Google ist mächtig. Wer sich mit Google gut stellt, bei dem kann die Kasse klingeln. Und wie wir wissen, sind Information und Wissen über andere Personen ein sehr angenehmen Druckmittel.
Doch wie entgeht man dieser Entwicklung? Tatsächlich gar nicht. Möchte ich im Internet etwas suchen, verwende ich natürlich Google, ich bekomme bessere Vorschläge. Verwende ich allerdings Yahoo, werde ich auch direkt Google helfen, da Google ja Geld bekommt, von Yahoo.
Youtube ist ein guter Treffpunkt, um sich auszutauschen und auch etwas dazuzulernen. Doch Youtube gehört Google. Ich kann mich aber nur austauschen, wenn ich mich direkt anmelde. Bei Google.
Ein kleiner Denkanstoß an einem Samstag Nachmittag von mir.
Dem verwirrten Wolf.
Tatsächlich, und da bin ich ehrlich, wird dieser Thread relativ simpel bleiben, denn es gäbe noch wesentlich mehr darüber zu berichten. So weit werde ich nicht gehen.
Zwar ist dieser Text nicht kompliziert, doch ich empfehle allen, die ihr Gehirn lieber für RTL verwenden, sich diesen Beitrag nicht durchzulesen. Schließlich ist der Text relativ lang und lesen ist kompliziert. Wer unterhalten werden will, ist hier auch gut bedient, ich lasse meinen liebevollen Humor einfließen, sodass es nicht allzu langweilig wird.
Alles begann im Jahre 1996, mit der kleinen Suchmaschine Backrub. Nach recht kurzer Zeit, und starker Beliebtheit unter den Usern wurde diese Seite nach zwei Jahren in "Google" umgetauft.
Die Seite war effizient und schnell, Suchanfragen wurden präzise ausgewertet und seither hat sich sehr viel getan. Die Suchmaschine ist absolut funktionstüchtig und bekannt für seine guten Suchergebnisse, tatsächlich bezahlte der Konkurrent Yahoo eine Zeit lang Google dafür, ihnen Informationen preiszugeben um diese auf der eigenen Suchmaschine verwenden zu dürfen.
Google wurde größer. Die Seite im schlichten Design und in ihrer Benutzerfreundlichkeit wurde immer mehr zu dem Synonym für das Suchen im Internet. Das Wort "googlen" beschreibt das Suchen eines Begriffs im Internet, oder eher die Recherche.
Das klingt alles sehr praktisch und gut. Doch wo liegen die negativen Seiten des Informationsaustausches?
Nun, betrachten wir die beliebte Internetseite Youtube. Wir können Videos kostenlos ansehen und selbst erstellen und hochladen. Damit wird Unterhaltung geboten, aber auch Wissenswertes weitergegeben, manchmal aber auch viel Schwachsinn.
Was ist nun das Problem? Wir geben auf Youtube einen Begriff ein, Youtube spuckt das Video aus. Das ist an sich eine schöne Sache. Doch seit einiger Zeit gehört Youtube nun zu Google. Wollen wir ein Video kommentieren, müssen wir uns anmelden, bei Google.
Google weiss also, was wir uns gerne ansehen und was uns interessiert. Nicht nur, durch die Suchmaschine, sondern nun auch durch Youtube. Man kann mir nicht erzählen, dass diese Informationen immer geheim gehalten werden.
Wie verdient Google Geld? Google verdient durch jeden Klick und jede Suche einen gewissen Betrag. Es funktioniert wie mit Einschaltquoten im Fernsehen, wird eine Sendung oft angesehen, verdient sie damit.
Googleanzeigen gibt es nun jedoch schon auf sehr vielen Internetseiten, Google bezahlt andere Seiten, ihre Informationsquellen weiterzugeben. Ja, auch auf dieser Hilferuf-Seite. Sehr intelligenz gelöst, die Google Anzeigen direkt unter das Benutzerkontrollzentrum zu packen, schließlich kann man sich so schnell verklicken, kommt auf Googles Seiten und die Hilferufseite verdient ein bisschen dazu. Also ist Google, neben den Popups, die es auf der Hilferufseite gibt, eine angenehme Werbung.
Google profitiert von der Hilferufseite, die Hilferufseite von Google.
Aber es muss doch noch mehr Einnahmequellen geben?
Ja, denn bestimmte Internetseiten zahlen Geld, um bei Suchanfragen durch Google eher gefunden zu werden. Interessant, oder nicht? Google hat keine Produktionskosten, es gibt nur Informationen zu verteilen und dafür wird bezahlt. Die perfekte Verkaufsstrategie.
Google verdient zudem Geld durch den Verkauf von Handys und anderen elektronischen Geräten, wobei hier andere Unternehmen jedoch die Nase vorn haben.
Doch auch eigene kostenlose Angebote binden den Benutzer an Google, wie gmail, Googles E-Mail Angebot. Ein E-Mail Angebot von einem großen, potenzielle Informationsbereitsteller also. Briefe kann man verbrennen, E-Mails bleiben im Internet, so lange es das Internet gibt. Und das Internet ist nicht so einfach, zu verbrennen. Mein lieber Vater, ein äußerst "begabter" Mensch im Umgang mit dem Computer hat dieses Phänomen jedoch schon zustande gebracht an seinem Computer, er hat das Internet gelöscht nach eigener Aussage. Bitte zwingt mich nicht dazu, jetzt zu schreiben, dass das Ironie war.
Suchen wir hier nach "Liebe" oder schreiben wir darüber haben wir eine gewisse Chance dafür, dass uns Google oben Suchbegriffe vorschlägt, diese können wir anklicken und kommen auf Googles Suchmaschine, welche uns weiterhin zubombt mit diversen Informationen über das Thema Liebe. Das funktioniert auch, wenn wir Negatives schreiben, wie Depressionen. Google weiss also, dass wir uns für Depressionen interessieren.
Die Informationen werden angeblich nicht an Dritte weitergegeben. Doch frage ich mich, wieso auch Amazon nun weiss, dass ich mich für das Gitarrespiel interessiere. Ich bekam sehr schnell Vorschläge von dieser Internetseite, mir Bücher und auch Gitarren zu kaufen.
Kurios:
In China wird Google teilweise dafür bezahlt gewisse Informationen eben nicht preiszugeben, Seiten werden für die Suche gesperrt. Eventuell intellektuelle, hinterfragende Seiten? Seiten, die der "Regierung" schaden könnten?
Es gab eine Zeit, da habe ich mich für Scientology interessiert, da ich mich gefragt habe, ob diese "religiöse" Organisation tatsächlich so bitterböse ist, wie sie dargestellt wird. Habe ich mir auf Youtube ein Video über Gitarren angesehen, wurden mir Vorschläge gemacht auf einen Button zu klicken, bei dem es über Scientology geht, der mich direkt auf deren Website gebracht hätte.
Google ist mächtig. Wer sich mit Google gut stellt, bei dem kann die Kasse klingeln. Und wie wir wissen, sind Information und Wissen über andere Personen ein sehr angenehmen Druckmittel.
Doch wie entgeht man dieser Entwicklung? Tatsächlich gar nicht. Möchte ich im Internet etwas suchen, verwende ich natürlich Google, ich bekomme bessere Vorschläge. Verwende ich allerdings Yahoo, werde ich auch direkt Google helfen, da Google ja Geld bekommt, von Yahoo.
Youtube ist ein guter Treffpunkt, um sich auszutauschen und auch etwas dazuzulernen. Doch Youtube gehört Google. Ich kann mich aber nur austauschen, wenn ich mich direkt anmelde. Bei Google.
Ein kleiner Denkanstoß an einem Samstag Nachmittag von mir.
Dem verwirrten Wolf.
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