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vom Partner Krankenhausreif geschlagen

Es kann dir egal sein, was in ihm vorgeht. Du solltest dich dringend um dich selber kümmern. Solche Männer sind davon überzeugt, dass sie im recht sind. Das geht so weit, dass sie der Meinung sind, du bist selber schuld. Hättest du dich anders verhalten, hätte er nicht zuschlagen müssen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zum Glück hast du das überlebt. Ich wünsche dir, dass es schnell verheilt und ohne bleibende Schäden bleibt.

Wenn auch ich deine Gefühlslage aktuell gut nachvollziehen kann, stimme ich hier den Aussage zu. Das ist keine Liebe sondern, Abhängigkeit. Du erkennst die schwere dieser Tat nicht, was darauf schließen lässt, dass dein Selbstwert nicht ganz stabil ist und du vermutlich gewohnt bist, Gewalt an dir zu dulden.

Jemand der dich aufrichtig liebt, könnte dir soetwas nicht antun.

Scheiß auf das Haus, es geht um dein Leben! Das solltest du für niemanden gefährden.
 
Wenn du der Meinung bist, dass es lediglich ein Ausrutscher war, dann nutz die Zeit und frage mal vor Ort und persönlich in einer Frauenberatungsstelle nach deren Erfahrung. Dass dein Mann eine Alkohol- und Drogenvergangenheit hat dürfte auch interessieren. Es ist m.E. naiv zu denken, dass es nicht wieder passiert. Und wer dazu gegen deinen Kopf geht, nimmt auch in Kauf, dass du stirbst.

Euer verdammtes gemeinsames Haus ist dagegen so etwas von unwichtig.
 
Ich kann Dir haargenau sagen, was in dem vor geht:
Er hofft dass ER mit einem blauen Auge davon kommt. Deine Blessuren spielen kaum eine Rolle für ihn. Es geht erstmal darum möglichst straffrei davon zu kommen und keine Verantwortung zu übernehmen

Ich hätte echt Angst, dass er so auf mich eindrescht, dass ich irreversible Schäden davon trage und zwar dergestalt, dass ich zum Pflegefall werde. Machst Du Dir darüber überhaupt keinen Kopf?

Verantwortung tragen könnt ihr beide nicht.

Aus therapeutischen Gründen solltest Du schon Abstand von dem Göttergatten nehmen bis Du ausgenüchtet bist. Glaube mir, Du wirst dann die Hände übern Kopp schlagen und Dich fragen, was Dich geritten hat

Was für Vorstellungen hast Du denn von Liebe?

Es ist wirklich unglaublich, was für einen Stellenwert Du Dir gibst

Kolya
 
War Dein Partner immer schon so - in seinem Verhalten?
Oder was könnte der Auslöser für eine Wesensveränderung gewesen sein?
 
Denkt ihr ihm geht es genauso oder ist er froh mich endlich los zu sein?
Das hatte ich noch vergessen:
Er ist nicht froh, dich endlich los zu sein.
Er ist vielmehr froh, einen (sorry!) Naivling wie dich gefunden zu haben, die ihn mit seiner Alkohol-/Drogen-/Lügenvergangenheit genommen hat und dazu so dumm ist, ihn auch trotz Schlägen weiterbehalten zu wollen..

Ich glaube, so manche/r hier würde dich gerne schütteln, damit deine Hirnzellen wieder an die richtige Stelle rutschen und du wach wirst, bevor noch Schlimmeres geschieht. Der Typ hat keinerlei Hemmschwelle - er schlägt und tritt (!!!) dich gezielt gegen den Kopf, nimmt schwerste Schäden in Kauf. Das ist durch NICHTS zu rechtfertigen und ich bin heilfroh, dass wenigstens die Polizei das zur Anzeige gebracht hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir stehen beide im Grundbuch.
Es ist bislang in den 3 Jahren noch nie etwas passiert. Zu sagen das es wieder vorkommt finde ich daher schwierig.
Und genau das macht es in meinem Kopf auch so schwer loszulassen.

Ich habe keine Anzeige erstattet. Das hat die Polizei gemacht. Ich kann somit auch nichts zurückziehen. Ich bin Zeuge, keine Klägerin.
Schon einmal ist einmal zuviel!

Du bist abhängig von dieser Person, die keinen Respekt vor Dir und Deinem Unbeschadensein hat.

Ich halte mich kurz - es ist bereits alles gesagt und ich kann mir nicht vor stellen dass meine Worte mehr bewirken als die Worte meiner Vorschreiber. Du meinst, Liebe zu empfinden weil Du ihn vermisst. Es ist aber (ich weiß wovon ich spreche, ich war selber schon in einer solchen Situation!) weder Liebe, noch Sehnsucht oder oder oder es ist einfach nur Abhängigkeit. Du bist so gewohnt dass es Dir schlecht geht und damit Du es begründen kannst gibst Du Dir die Schuld. Ziehst sogar in Erwägung, dass es ein einmaliger Ausrutscher war, der nicht wieder vor kommt.

Und das bei einer Person, die (wenn ich Dich richtig gelesen habe) bereits mit Alkohol und Drogen abhängigmachende Substanzen konsumiert hat.

Hier gäbe es eine Portion dringender Punkte:
Psychotherapie anstreben - eventuell Kontakt mit Opferbeauftragten der Polizei
s o f o r t Rechtsanwalt - s o f o r t Kontaktsperre - s o f o r t Trennung der Gelder
Diesen Menschen meiden wie Pest und Cholera!

Gruß von Grisu
 
Du konntest dir in den 3 Jahren vorher so etwas nicht vorstellen. Und doch ist es passiert. Nun kannst es dir in Zukunft nicht mehr vorstellen, aber: du weißt schon, dass du dich da getäuscht hast. Was also wäre jetzt anders?

Er hat in Kauf genommen, dich massiv und eventuell sogar tödlich (!) zu verletzen. Ist dir das richtig bewusst? Verstehst du das?
 

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