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Vogel-Thread

In meiner Umgebung hat es viele Graureiher.
Einen See hat es nicht, sondern nur einen nicht sehr grossen Bach. Das reicht denen. Oft sitzen sie auch im Feld.

Und ja, die Spannweite ist beeindruckend!
Ich frag mich oft, wie die überhaupt fliegen können.

Im Urlaub hab ich mich das auch bei den Pelikanen gefragt. Das sind auch so grosse Apparate. Aber ebenfalls mit einer beeindruckenden Flügelspannweite. Aber Start und Landung sehen jeweils nicht so elegant aus.

Hier ist auch kein Bach, jedenfalls nicht in unmittelbarer Nähe. Ich weiß ja nicht, wie weit die fliegen.

Bin gerade irgendwie zur Birdwatcherin mutiert, im Baum gegenüber von meinem Balkon nisten Krähen.
 
A

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Re: Vogel-Thread
Hallo Kylar,

schau mal hier:
Vogel-Thread. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Wir haben das Pärchen Karl und Karla getauft. Heute früh habe ich erstmals beide Vögel am Nest gesehen. Ich hatte schon befürchtet, dass Karla alleinerziehend ist.

Dann haben kurz beide das Nest verlassen. Ist das normal? @Kylar ?
 
Klar ,
die knacken die Nüsse sogar selber ,
bei uns schmeißen sie die Nüsse immer auf die Straße ,
bis sie brechen und fressen können .
Ist immer ein lustiges Schauspiel.

Das habe ich auch schon beobachtet.
Manche platzieren die Nüsse auch auf der Fahrbahn, damit ein Auto drüber fährt und die Nüsse so knackt, dann müssen sie sich die Mühe nicht selber machen.
So schlaue Tiere.
 
Hoffentlich kann er sie fressen... Darf man Raben & Krähen Nüsse geben?...
Es sind ja Haselnüsse. Also etwas, dass die Vögel auch sonst in der Natur finden und fressen.

Aber kürzlich habe ich herausgefunden, dass Raben füttern seit 2023 verboten ist. Also hier in dem Kanton wo ich wohne😒 . Damit sie sich nicht "unkontrolliert" vermehren. Sie werden leider von vielen Menschen immer noch als Plage oder Unglücksbringer gesehen.
Und ja, wenn man so einen Krähenbaum mit 50 Vögeln genau vor dem Haus hat, ist das schon recht lästig...

Eigentlich darf man generell keine Wildtiere füttern
Singvögel sind davon ausgenommen.
Ich finde das diskriminierend gegenüber den intelligenten Krähenvögeln.

Ich werde trotzdem mein Rabenpaar weiterfüttern. Sie sind kein Teil einer Rabenkolonie, sondern eigenständig und halten die anderen Krähen fern. Ich kenne sie jetzt seit Jahren. Am Anfang hatten sie gar keinen Nachwuchs. Erst seit drei Jahren haben sie gerade mal ein Kind pro Jahr. Die nehmen ganz sicher nicht überhand...

Ausserdem füttere ich sie ja nicht so, dass sie satt werden davon.
Ich habe einfach Spass daran, sie zu beobachten und mit ihnen zu "spielen". Und sie haben mir z.B. durch Corona geholfen.

Wenn mich irgendein Nachbar mal verpetzt, dann passiert auch nichts weiter als dass ich eine Geldstrafe bezahlen muss, die mein Budget nicht so sehr belastet, dass ich mich davon beeindrucken lasse.
 
Zürich hat eben erst Schlagzeilen gemacht, weil dort die Tauben-Population überhand genommen hat und eine gewisse Anzahl deshalb eingefangen und getötet wird.
Logisch kommt das nicht gut an.

Das Gesetz mit dem Fütterungsverbot von "Wildtieren" ist scheinbar wegen dem Tauben-Problem erlassen worden (ob es wirklich so ist, oder jetzt einfach behauptet wird, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Es kann geradeso gut wegen den Stadt-Füchsen sein). Und wegen diesen Schlagzeilen habe ich mich überhaupt mit diesem Verbot befasst und weiss jetzt, dass ich definitiv was Illegales mache.

Viele Städte mit Seen haben auch das Problem mit einer Überpopulation von Schwänen und Enten. Für diese besteht das Fütterungsverbot auch (was ich in Ordnung finde, weil die Leute ja meistens mit Brot füttern, was überhaupt nicht artgerecht ist).
Bei Schwänen wird das aber so gelöst, dass die Wildhüter die Eier anstechen gehen, damit gar nie Kücken schlüpfen. Finde ich eine humanere Methode.

Wie auch immer, das grösste Problem ist ja sowieso die Überpopulation des Homo Sapiens, der all diese anderen Dinge nach sich zieht.
 
Die Vogel-Population hat sich ja grundsätzlich gottseidank sehr erholt hier, nachdem einige Arten fast ganz ausgestorben waren. Aber seit darauf geachtet wird, dass Lebensräume erhalten werden und die gefährdeten Arten zum Teil aktiv unterstützt werden, ist es sehr viele besser geworden.

Nicht alle erholen sich gleich gut.

Und die einen nehmen schon fast wieder überhand. Z.B. die Rotmilane. Es gab fast keine mehr und jetzt sind sie wieder überall hier in meiner Gegend. Es ist schön ihnen beim Kreisen zuzuschauen. Und ab und zu tragen sie Kämpfe mit Raben und Elstern aus.
Das Fütterungsverbot gilt inzwischen auch für sie wieder.

Graureiher hat es wirklich auch sehr viele. Normalerweise treffe ich die einzeln im Bach stehend an. Und so hat man keinen Schimmer, ob es immer der gleiche ist. Aber einmal habe ich 12 Stück auf einem Feld gezählt.

Enten hat es auch sehr viele, aber von deren Nachwuchs werden sehr viele von den Katzen umgebracht, so dass sie nicht überhand nehmen.

Die Singvögel erholen sich irgendwie am Schlechtesten. Und sorry meine lieben Katzenfreunde, aber ich glaube das sind auch die Stubentiger sehr mitbeteiligt daran. Neben den Raubvögeln, von denen es ja eben grad mehr als genug hat.

Im nahe gelegenen Schloss hat es eine Kolonie Turmfalken und Mauersegler. Für diese sind Nistkästen angebracht worden. Die haben sich auch gut erholt.
 
Es sind ja Haselnüsse. Also etwas, dass die Vögel auch sonst in der Natur finden und fressen.

Aber kürzlich habe ich herausgefunden, dass Raben füttern seit 2023 verboten ist. Also hier in dem Kanton wo ich wohne😒 . Damit sie sich nicht "unkontrolliert" vermehren. Sie werden leider von vielen Menschen immer noch als Plage oder Unglücksbringer gesehen.

Dass ist leider so ein Schwachsinn.
Zeigt, dass Leute, die solche Gesetze machen oft keine Ahnung von den Vögeln haben.
Erst mal ist für die alles was schwarz und groß ist gleich Rabe/Krähe. Dass es da unterschiedliche Arten gibt mit ganz unterschiedlicher Lebensweise wissen die meist schonmal nicht.
Diese großen Ansammlungen sind Saatkrähen, das sind Koloniebrüter.
Deine Rabenkrähen die brüten lieber einzeln für sich.

Und auch die Saatkrähen, die vermehren sich nicht "unkontrolliert". Die erscheinen nur in großen Mengen, weil sie eben 1. Koloniebrüter sind und 2. weil sie im Winter auch Schwarmvögel aus dem Norden/Osten sind, die bei uns in Gruppen überwintern.
Es sind also nicht unkontrolliert massenhaft Krähen da, sondern sie konzentrieren sich während Brut und Überwinterung auf wenige Flecken.
Und ein weiterer Grund, warum es den Menschen so vorkommt, dass immer mehr Krähen in den Städten sind, ist, weil die Krähen keine anderen Orte mehr haben, wo sie Futter finden.
In der Agrarlandschaft ist ja alles leergeräumt, sonst würden sich die Krähen da auch viel mehr aufhalten.
 
Viele Städte mit Seen haben auch das Problem mit einer Überpopulation von Schwänen und Enten. Für diese besteht das Fütterungsverbot auch (was ich in Ordnung finde, weil die Leute ja meistens mit Brot füttern, was überhaupt nicht artgerecht ist).
Bei Schwänen wird das aber so gelöst, dass die Wildhüter die Eier anstechen gehen, damit gar nie Kücken schlüpfen. Finde ich eine humanere Methode.

Wie auch immer, das grösste Problem ist ja sowieso die Überpopulation des Homo Sapiens, der all diese anderen Dinge nach sich zieht.

Genau SO ist es, aber darüber redet so gut wie keiner und wir vermehren uns fleißig weiter und träumen vom ewigen Wirtschaftswachstum.

Mit den Gänsen und Enten ist es doch genau das selbe wie mit den Krähen.
Wo sollen die Tiere denn sonst hin, wenn wir ihnen ihre Lebensräume zerstören und Nahrungsgrundlagen nehmen?
Wir begradigen die Flüsse, legen Moore trocken, verschmutzen Gewässer bis die umkippen und praktisch tot sind, betonieren alles zu, und dann meckern wir , wenn die Tiere sich eben die wenigen Lebensräume suchen, die noch da sind.
 

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