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Völlig überraschend hoffnungslos überschuldet - was soll ich nur tun?

Bzgl. des P-Kontos sollte sich dein Mann bzw. du dich nochmals informieren, hierzu gibt es genug Internetseiten, wie zum Beispiel

pKonto · aktuelle Informationen

Da die Bank so reagierte, wie du beschrieben hast, darf man davon ausgehen, dass die Bank auch diesbzgl. schlicht und ergreifend falsch informiert, denn der Dispo spielt dabei keinerlei Rolle und kann per Ratenzahlungsvereinbarung abgezahlt werden.

Das möchte die Bank wohl nicht, weil Sie sich dann ebenfalls daran zu halten hat und für andere Ausstände das Konto nicht lassen kann.
 
Hi,

solange Dein Mann kein P-Konto hat, können die Gläubiger sein komplettes Einkommen bis auf 0 pfänden. Könnt ihr das Gehalt von Deinem Mann nicht vorerst über ein anderes Konto laufen lassen? Oder er lässt es sich bar auszahlen, wenn er mit seinem Arbeitgeber spricht und solange noch keine Lohnpfändung ansteht.

Und ein P-Konto bei einer anderen Bank z.B. Postbank oder so geht nicht? Mit Kindern habt ihr ja einen gewissen Pfändungsfreibetrag zur Verfügung und der ist auch nicht allzu gering, bei mehreren Personen.

Das Kindergeld lass auf Dein Konto laufen.

Soviel ich weiß steht jedem Bundesbürger ein P-Konto zu. Das steht glaube ich sogar im Gesetz.
 
Hallo nochmal an Alle

Vielen Dank für die Kommentare und die Versuche mir zu helfen. Ich versuche mich momentan so gut es irgendwie geht, zu informieren, ohne wirkliche Details zu kennen. Habe heute nochmal einen Versuch unternommen Licht ins Dunkel zu bringen, renne da aber gegen eine Wand. Antworten auf den Verbleib von 15000 Euro enden allesamt: Keine Ahnung, weiß ich doch jetzt nicht mehr! Dabei ist die letzte große Kreditaufnahme gerade einmal 2 Jahre her - angeblich muss ich sagen, denn quasi täglich ändert er seine Aussagen! Ich habe selten einen Menschen erlebt, der sich so in Widersprüche verstrickt! Entweder er hat sie nicht mehr alle, oder aber er hält mich für komplett bescheuert. Ich bin mir mittlerweile fast sicher, dass es um weit mehr als um 20000 Euro geht.
Morgen soll ein erneutes Gespräch mit dem Schuldnerberater/RA stattfinden - auf mein Drängen hin. Er tut so, als sei nichts geschehen und geht seiner Wege. Ich komme mir wirklich nur noch verkaspert vor und bin doch immer noch hier...

Rfkauz
Du bist wirklich so lieb -vielen Dank für dein Angebot. Sollte ich mich überwinden können und mich hier anmelden, würde ich mich freuen mich mit dir austauschen zu dürfen. Im Moment kann ich das noch nicht. Du hast mir wirklich geholfen und mich ein wenig aufgebaut, allein schon dadurch, dass du mich so gut zu verstehen scheinst.
Ich habe nicht vor Unterschriften oder mein Konto zur Verfügung zu stellen. Ich gebe zu, im ersten Moment des Schocks habe ich tatsächlich für einen kurzen Augenblick darüber nachgedacht - Gott sei Dank bin ich wieder klar im Kopf.
Das mit dem Überprüfen der Kreditkarten dürfte schwierig bis unmöglich sein. Erstens weiß ich ja nichts genaues - also von wie vielen Karten bei welchen Banken die Rede ist, und dazu sind die Karten angeblich nicht mehr da. Entweder sie wurden von den Banken gekündigt, oder aber er hätte sie freiwillig abgegeben. Da ich keine Unterlagen finde, muss ich das wieder einmal mehr so hinnehmen. Mir wurden ja nur gezwungenermaßen kleine Häppchen an Infos zugeworfen; ich bin nach wie vor weitgehend uninformiert und werde von Tag zu Tag misstrauischer - WAS kann ich überhaupt noch glauben?

Das mit den Banken - P-Konto - ist immer noch in der Schwebe. Da ich keine Kontovollmacht habe, liegt es nicht in meinen Händen das in Angriff zu nehmen. Laut Aussage ist er "am Ball" - was auch immer das heißen mag. Mir geht das alles viel zu langsam von seiner Seite aus und ich werde das Gefühl nicht los, der hat den Ernst der Lage immer noch nicht verstanden. Heute habe ich ihn angerufen und gefragt, ob er den RA endlich kontaktiert und um Rat gefragt hat, da bekam ich zur Antwort - Wie kommste denn da jetzt drauf?
Ich renne mit Magenschmerzen wie ein aufgescheuchtes Huhn umher und er fragt so einen Mist?

Also nochmals, vielen vielen Dank an euch alle! Sollte Interesse bestehen hier zu erfahren, wie es bei mir weitergeht, werde ich bei Neuigkeiten gern Bericht erstatten - andernfalls drückt mir die Daumen, dass dieser sinkende Kahn noch vor dem Untergang gerettet werden kann.
 
Wenn dein Mann ein P-Konto bekommt,ist euer Pfändungsfreibetrag ziemlich hoch.
Dein Mann ist dir und den beiden Kindern gegenüber unterhaltspflichtig.

Ich habe mal in die Pfändungstabelle geschaut.
Bei z.B. 2.500,--Netto können nur 197 Euro gepfändet werden.

Die Miete usw. kann man bezahlen.

Die größten Posten welche dein Mann zahlt müßtest du kennen,
Da wäre das Geld was er dir zur Haushaltsführung überweist und die Miete.


Weißt du wirklich ganz genau wieviel dein Mann verdient ?
Wenn du noch nicht einmal Vollmacht für sein Konto hast,nicht weißt was darauf passiert.
Erzählen kann er viel.
Es könnte ja auch sein,dass sein Geld nicht ausreichte und er immer was dazubuttern mußte,
so das Konto immer weiter überzogen und das mit Krediten ausgeglichen hat.

Nichts darüber sagte.
Hat es alles schon gegeben.
Da kommt was zusammen,wenn es über Jahre so läuft.

Was mit Miete,Heizung, Strom ,Versicherungen,Telefon,Benzin,Auto usw.usw. zusammenkommt
ist auch nicht gerade wenig.
Magst du schreiben,was du von ihm an Geld überwiesen bekommst ?Was ihr an Miete bezahlt ?
Ist er großzügig oder eher geizig ?

Der Dienstwagen zur privaten Nutzung wird ,sehr oft, mit Geldwert zum Gehalt dazu gerechnet.

Man kann sich als Ehefrau vertun wenn man nicht weiß, was an Ausgaben den Einnahmen gegenüberstehen.
 
Eben las ich,dass einer Familie mit zwei schulpflichtigen Kindern fast 1700,-- Hartz IV Geld zustehen.
Davon muß man sehr sparsam leben.Jeden Cent umdrehen.Keinerlei Extras.
Kein Geld für Versicherungen,kein Taschengeld für Kinder usw.Das wurde nicht eingeplant.

Wenn man nicht so sparsam lebt,sich eine bessere Wohnung,bessere Kleidung,bessere
Lebensmittel ,guten Friseur,Freizeitaktivitäten für die Kinder,Versicherungen und Autos gönnt,
was benötigt man mehr an an Geld ?

Sind xxx über 2.000,--wirklich so viel,dass man nicht in Schwierigkeiten kommen kann?
 
Eben las ich,dass einer Familie mit zwei schulpflichtigen Kindern fast 1700,-- Hartz IV Geld zustehen.
Davon muß man sehr sparsam leben.Jeden Cent umdrehen.Keinerlei Extras.
Kein Geld für Versicherungen,kein Taschengeld für Kinder usw.Das wurde nicht eingeplant.

Wenn man nicht so sparsam lebt,sich eine bessere Wohnung,bessere Kleidung,bessere
Lebensmittel ,guten Friseur,Freizeitaktivitäten für die Kinder,Versicherungen und Autos gönnt,
was benötigt man mehr an an Geld ?

Sind xxx über 2.000,--wirklich so viel,dass man nicht in Schwierigkeiten kommen kann?

Ich denke mal, es geht mehr um die Umstände, wie man hier in Schwierigkeiten geraten ist. Scheinbar
wurde ja der ganze Bockmist hinter dem Rücken der Ehefrau verzapft und sie steht somit mit dem Rücken zur Wand und
weiß gar nicht wie ihr geschieht. Ich kann das voll und ganz verstehen. Klar kann man auch mit 2000 Euro plus was weiß ich, in Schwierigkeiten kommen - es soll Leute geben, die kommen mit 10000 Euro im Monat nicht hin - aber dann hat der Mann die Pflicht den Mund aufzumachen. Ich finde den Ehemann unverantwortlich, auch seinen Kindern gegenüber. Persönlich würde ich mit so einem nicht zusammen bleiben wollen, kann aber auch wieder verstehen, dass sie Angst hat zu gehen. Es würden wahrscheinlich große Veränderungen auf sie zukommen, vor denen sie sich fürchtet. Ich jedenfalls, drücke die Daumen, dass alles gut wird!
 
Ich denke mal, es geht mehr um die Umstände, wie man hier in Schwierigkeiten geraten ist. Scheinbar
wurde ja der ganze Bockmist hinter dem Rücken der Ehefrau verzapft und sie steht somit mit dem Rücken zur Wand und
weiß gar nicht wie ihr geschieht. ......

Ja,es geht um die Umstände,wie man in Schwierigkeiten geraten konnte.Die können vielerlei Art sein.

Für mich ist es schon eine unmöglicher Umstand,dass die Ehefrau keinerlei Einblick in das Konto
des Mannes hat.Er hinter ihrem Rücken agieren kann wie er will.
Solche Typen machen doch den Mund gegenüber ihrer Frau nicht auf , wenn sie von Haus aus meinen
sie brauchen über Finanzen keine Auskunft zu geben.

Welche Frau macht das noch mit.
Es gibt allerdings auch Frauen,die es nicht interessiert,was läuft,solange es läuft.
Wenn es nicht mehr so läuft aus allen Wolken fallen.

Die Threaderstellerin schrieb,dass sie auch öfter mal in den Dispo rutscht weil es zu knapp wird.
Welche Summe wird zu knapp ?Was rückt zusätzlich zum Kindergeld raus ?
500,-- ? 750.--? 1000,--?

Da stellt sich die Frage,wie man als Frau den Dispo ausgleicht. Ein 400 Euro Nebenjob ist nicht mehr vorhanden.
Das reißt auch ein Loch in das persönliche Budget.

Ich frage mich in diesem Fall,ob das Einkommen des Mannes ausreicht.
Die Ehefrau scheint nicht genau zu wissen was er wirklich verdient.

Solche Geheimniskrämerei hätte ich von Anfang an nicht mitgemacht.
Kenne es nicht einmal von meinen Großeltern,obwohl es damals noch normal war,
dass ein Mann seine Frau nicht zu unterrichten hatte.

Ich kenne unsere Finanzen und habe als Ehefrau natürlich Zugriff zum Konto. Weiß dadurch auch,
wann für mich kürzertreten angesagt ist weil irgendeine höhere Ausgabe anstand.

Manche haben Nachzahlungen für Energieversorgung zu leisten,die lassen mich vom Stuhl kippen.
Eine Bekannte von mir ist jedes Jahr wieder erstaunt,dass sie immer wieder hohe Summen nachzahlen müssen.
( Die letzte betrug 2.300,-- Euro) Sie kann sich nicht erklären wie das kommen kann.Ich kann es.

Sie bewegt sich bei der Lösung ihrer Probleme genau so schnell wie der Mann der Threaderstellerin.
Alles wird aus Desinteresse bis zum Schluß ausgereizt.In dieser Ehe sind beide so.

Wenn das fehlende Geld tatsächlich für persönliche Sperenzchen ausgegeben wurde,wird man
bei der Schuldenberatung Farbe bekennen müssen.
Warum sollte man diesen Fall gemeinsam durchstehen ?

Nööh,Gemeinsamkeit wurde vorher nicht gewünscht,dann muß Mann auch bei den Schulden zusehen,
wie Mann herauskommt. Frau und Kinder haben sie nicht erzeugt.

Die Ehe war vorher nicht intakt , deshalb sollte man sich endgültig trennen.

Ich verstehe nicht wieso bei einer Trennung immer geraten wird,das die Frau mit den Kindern ausziehen soll.
Sich sofort diesen Streß antun soll.
Ist doch viel einfacher und billiger wenn er geht.Allein braucht er keine große Wohnung.

Sollte die Wohnung zu teuer werden,wird sich das klären wenn die Ehefrau darauf angewiesen
sein wird ALG II zu beantragen.Bestehende Mieten werden für ein halbes Jahr übernommen,auch wenn sie viel zu hoch sind.
In dieser Zeit muß man sich um eine andere Wohnung bemühen. Bekommt finanzielle Unterstützung,
falls das eigene Geld Unterhalt usw.nicht ausreichen in eine preiswertere Wohnung umzuziehen.
 

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