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Gast
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Hallo...ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll - es könnte lang werden, aber ich muss dringend mal "reden".
Ich bin 46, seit 20 Jahren verheiratet und habe zwei Kinder, 15 und 10. Seit 15 Jahren bin ich ausschließlich Hausfrau und Mutter - habe meinen Job damals mangels Kinderbetreuung und aufgrund schwerer chronischer Erkrankung aufgegeben. Wir hatten also jahrelang die altmodische, traditionelle Rollenverteilung. Mehr als Putzjobs auf 400 Euro Basis waren danach für mich nie wieder drin.
Zwar konnten wir nie "große Sprünge" machen, aber schlecht ging es uns auch nicht. Ich habe mein eigenes Konto behalten, auf das mein Mann mir monatlich Geld überweist, zudem bekomme ich das Kindergeld. Davon bestreite ich sämtliche Ausgaben für die Familie - vom Einkauf über Schule, bis hin zu Kleidung oder Geschenken. Oft ist es eng und ich rutsche in den Dispo, aber ich komme einigermaßen klar. Mein eigentliches Problem ist mein Ehemann. Unsere Ehe ist seit Jahren nur noch eine traurige Zweckgemeinschaft der Kinder wegen. Wir streiten nicht, aber wir sprechen auch kaum noch miteinander; leben so aneinander vorbei. Vermutlich ist auch das der Grund, warum ich erst vor wenigen Tagen erfahren habe, in welch prekärer finanzieller Situation wir uns befinden! Zur Anmerkung - mein Mann verdient weit über 2000 Euro netto, also nicht so furchtbar wenig! Anfang der Woche bekam mein Mann eine Zustellungsurkunde, die ich entgegennahm. Ich gestehe, ich hab den Brief geöffnet - ich weiß das ist nicht ok - und habe lesen müssen, dass das Konto meines Mannes vor einer Pfändung steht. Nun, wo ihm das Wasser bis zum Hals steht, packt er plötzlich aus. Er habe Schulden von etwa 10000 Euro, habe eine Ratenzahlungsvereinbarung mit einer Bank (Kreditkarte) gebrochen und daher nun diesen Ärger am Hals. Ich war geschockt, habe aber meinen Ärger zunächst runtergeschluckt, versucht nicht unfair zu sein und ihm geraten, er solle sich sofort mit einem RA oder der Schuldnerberatung in Verbindung setzen. Das hat er auch sofort am nächsten Tag getan. Ein Schuldnerberater, der gleichzeit RA ist, hat gleich 2 Tage später einen Termin vereinbahrt. Nun, der Schuldnerberater riet, mein Mann solle zur Sparkasse gehen und sich ein P-Konto einrichten lassen; die Bank wäre dazu verpflichtet. Da aber einer (der vielen) Gläubiger meines Ehemannes die SPK ist, riet der Berater dazu, in einen benachbarten Landkreis zu fahren. Das würde schon klappen. Klappte aber nicht. Die SPK weigerte sich mit dem Hinweis auf den Wohnort. So, nun ist guter Rat teuer. Nachdem dieser Schuldnerberater erneut kontaktiert wurde, war nur seine Assistentin zugegen, die meinte - nein, sie können nur ihr Girokonto in ein P-Konto umwandeln lassen. Das scheint auch tatsächlich so zu sein.
Nicht nur, dass ich nun auch an der Kompetenz dieses Beraters zweifele, tut sich sofort das nächste Problem auf. Das Girokonto meines Mannes ist mit über 1000 Euro im Minus - kann also nicht zum P-Konto umfunktioniert werden, da mein Mann das Geld nicht hat, um das Konto vorher auszugleichen. Es sind nur wenige Tage seit diesen Hiobsbotschaften ins Land gegangen, aber heute nun eröffnete mir mein Ehegatte, dass die Schulden sich dann wohl doch nicht auf 10000 Euro, sondern auf weit mehr als 20000 Euro belaufen! Hauptsächlich handelt es sich um Bankschulden durch diverse Kreditkarten, überzogene Girokonten und Kredite, die alle ohne mein Wissen abgeschlossen wurden. Was soll ich tun? Ich fühle mich, gelinde gesagt, total hintergangen und betrogen! Ich weiß nicht einmal, wofür das Geld verwendet wurde (mein Mann hüllt sich in Schweigen diesbezüglich) - die Kinder oder ich haben jedenfalls nichts davon gesehen! Offensichtlich lügt mein Mann mich permanent an und/oder verheimlicht mir etwas!
Ich habe panische Angst, dass wir unsere Miete bald nicht mehr zahlen können, weil mein Mann es nicht geregelt bekommt und auch dieser Schuldnerberater mir nicht sehr hilfreich erscheint. Ich selbst habe nichts - habe auch keine Eltern mehr oder andere nahestehende Personen, die mir mit Geld aushelfen könnten. Am meisten Angst habe ich um die Kinder - das ich ihnen bald nichts mehr zu essen kaufen kann oder so was - und ich überlege mittlerweile schon, meinen Mann zu verlassen, und dieser Ehe endgültig den Todesstoß zu versetzen, bevor wir alle in diesem Sog aus Schulden und Lügen untergehen. Aber wo sollen wir hin? Ich weiß es nicht...
Kann mir bitte jemand einen Rat geben? Ich brauche Hilfe...
Ich bin 46, seit 20 Jahren verheiratet und habe zwei Kinder, 15 und 10. Seit 15 Jahren bin ich ausschließlich Hausfrau und Mutter - habe meinen Job damals mangels Kinderbetreuung und aufgrund schwerer chronischer Erkrankung aufgegeben. Wir hatten also jahrelang die altmodische, traditionelle Rollenverteilung. Mehr als Putzjobs auf 400 Euro Basis waren danach für mich nie wieder drin.
Zwar konnten wir nie "große Sprünge" machen, aber schlecht ging es uns auch nicht. Ich habe mein eigenes Konto behalten, auf das mein Mann mir monatlich Geld überweist, zudem bekomme ich das Kindergeld. Davon bestreite ich sämtliche Ausgaben für die Familie - vom Einkauf über Schule, bis hin zu Kleidung oder Geschenken. Oft ist es eng und ich rutsche in den Dispo, aber ich komme einigermaßen klar. Mein eigentliches Problem ist mein Ehemann. Unsere Ehe ist seit Jahren nur noch eine traurige Zweckgemeinschaft der Kinder wegen. Wir streiten nicht, aber wir sprechen auch kaum noch miteinander; leben so aneinander vorbei. Vermutlich ist auch das der Grund, warum ich erst vor wenigen Tagen erfahren habe, in welch prekärer finanzieller Situation wir uns befinden! Zur Anmerkung - mein Mann verdient weit über 2000 Euro netto, also nicht so furchtbar wenig! Anfang der Woche bekam mein Mann eine Zustellungsurkunde, die ich entgegennahm. Ich gestehe, ich hab den Brief geöffnet - ich weiß das ist nicht ok - und habe lesen müssen, dass das Konto meines Mannes vor einer Pfändung steht. Nun, wo ihm das Wasser bis zum Hals steht, packt er plötzlich aus. Er habe Schulden von etwa 10000 Euro, habe eine Ratenzahlungsvereinbarung mit einer Bank (Kreditkarte) gebrochen und daher nun diesen Ärger am Hals. Ich war geschockt, habe aber meinen Ärger zunächst runtergeschluckt, versucht nicht unfair zu sein und ihm geraten, er solle sich sofort mit einem RA oder der Schuldnerberatung in Verbindung setzen. Das hat er auch sofort am nächsten Tag getan. Ein Schuldnerberater, der gleichzeit RA ist, hat gleich 2 Tage später einen Termin vereinbahrt. Nun, der Schuldnerberater riet, mein Mann solle zur Sparkasse gehen und sich ein P-Konto einrichten lassen; die Bank wäre dazu verpflichtet. Da aber einer (der vielen) Gläubiger meines Ehemannes die SPK ist, riet der Berater dazu, in einen benachbarten Landkreis zu fahren. Das würde schon klappen. Klappte aber nicht. Die SPK weigerte sich mit dem Hinweis auf den Wohnort. So, nun ist guter Rat teuer. Nachdem dieser Schuldnerberater erneut kontaktiert wurde, war nur seine Assistentin zugegen, die meinte - nein, sie können nur ihr Girokonto in ein P-Konto umwandeln lassen. Das scheint auch tatsächlich so zu sein.
Nicht nur, dass ich nun auch an der Kompetenz dieses Beraters zweifele, tut sich sofort das nächste Problem auf. Das Girokonto meines Mannes ist mit über 1000 Euro im Minus - kann also nicht zum P-Konto umfunktioniert werden, da mein Mann das Geld nicht hat, um das Konto vorher auszugleichen. Es sind nur wenige Tage seit diesen Hiobsbotschaften ins Land gegangen, aber heute nun eröffnete mir mein Ehegatte, dass die Schulden sich dann wohl doch nicht auf 10000 Euro, sondern auf weit mehr als 20000 Euro belaufen! Hauptsächlich handelt es sich um Bankschulden durch diverse Kreditkarten, überzogene Girokonten und Kredite, die alle ohne mein Wissen abgeschlossen wurden. Was soll ich tun? Ich fühle mich, gelinde gesagt, total hintergangen und betrogen! Ich weiß nicht einmal, wofür das Geld verwendet wurde (mein Mann hüllt sich in Schweigen diesbezüglich) - die Kinder oder ich haben jedenfalls nichts davon gesehen! Offensichtlich lügt mein Mann mich permanent an und/oder verheimlicht mir etwas!
Ich habe panische Angst, dass wir unsere Miete bald nicht mehr zahlen können, weil mein Mann es nicht geregelt bekommt und auch dieser Schuldnerberater mir nicht sehr hilfreich erscheint. Ich selbst habe nichts - habe auch keine Eltern mehr oder andere nahestehende Personen, die mir mit Geld aushelfen könnten. Am meisten Angst habe ich um die Kinder - das ich ihnen bald nichts mehr zu essen kaufen kann oder so was - und ich überlege mittlerweile schon, meinen Mann zu verlassen, und dieser Ehe endgültig den Todesstoß zu versetzen, bevor wir alle in diesem Sog aus Schulden und Lügen untergehen. Aber wo sollen wir hin? Ich weiß es nicht...
Kann mir bitte jemand einen Rat geben? Ich brauche Hilfe...