@Pfefferminzdrops
Ich hab das ja im nächsten Beitrag schon relativiert, ich halte diese Leute ja nicht für schlechte Menschen. Aber für Trinker halte ich sie, das zeigt noch eher, welchen Stellenwert das Thema in den Gesprächen hat als die Menge, die sie trinken. Die können wir gar nicht beurteilen.
Ich halte diese Leute für ziemlich fragwürdige Menschen.
Unabhängig vom Alkoholkonsum, also, wie erwähnt - ich bin selbst eine große Freundin spezieller sehr trockener spanischer Weine - aber wenn mir jemand bei einer gemeinsam zu zahlenden Party sagen würde, er würde gern weniger zahlen, weil er nichts trinken wird, dann wäre das völlig okay.
Eher würde ich doch von selbst sagen, du konsumierst bei dem Dinner nur die Hälfte, du zahlst weniger...
Alternativ hätte euch auch jemand sagen können, ihr zahlt weniger und trinkt keinen Alkohol, wir haben die ganze Arbeit...macht ihr ein Dessert für alle und bringt das mit?
Ich habe nicht den Eindruck, dass sowas bei euch auf taube Ohren gestoßen wäre.
Und explizit, weil es Familie ist: bei uns ist unser Sohn (der längst erwachsen ist und sehr gut verdient) zu Heiligabend zum Fondue eingeladen und ich würde mir total bescheuert vorkommen, wenn ich ihm sagen würde, dass er sich finanziell beteiligen soll.
Fazit: es gäbe innerhalb einer Familie eine Menge Möglichkeiten, mit der Situation umzugehen...eure ist die am wenigsten familiäre. Aber ich denke nicht, dass es an euch liegt, vielmehr finde ich gut und wichtig, wenn ihr euch jetzt klar positioniert. Das stellt sicherlich die Weichen für zukünftige Jahre und Feste.