Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Viele Kinder haben und Schwiegermütter mit "emanziperten" Töchtern ohne

Letztendlich nützt es den Nachbarn und deiner Schwiegermutter gar nichts, ausser dass sie nach aussen hin gefrustet rüberkommen, wenn sie rumlästern und sich damit selbst in ein schlechtes Bild rücken.

Die Tochter bekommt trotzdem keine Kinder.
 
Kann ich auch nur vermuten: Weil man darin weiterleben möchte? In Erinnerung an die schöne Zeit, als man selbst jung und Mutter war? Um vor den Nachbarn anzugeben (manche streiten sich richtig drum, wann das einzige Enkelkind zu den einen und wann zu den anderen Großeltern darf, und es wird dann total verwöhnt.)

Vielleicht ist es dir irgendwann nicht mehr egal. Ich hab mit 14 auch gedacht, dass ich Kinderkacka schrecklich finde und lieber Spaß als Kinder will, und jetzt denke ich, dass Kinder mehr sind als die Kacka in der Windel. Vielleicht denkst du anders, wenn du viel, viel älter bist, anders als jetzt.

Sorry, aber von meinem Alter her, könnte ich schon Oma sein.😉

Letztendlich ist das aber die Entscheidung meines Kindes, in die ich mich niemals einmischen würde, da es dafür keine Berechtigung gibt.

Du hast 2 Möglichkeiten, wegziehen oder dich mit ihnen direkt auseinandersetzen, anders wird sich nichts ändern.
 
Hallo liebe Forenmitglieder,



mag jemand mir Rat geben? Zur Situation: Protagonisten sind


- Mein Mann und ich (unkonventionelle Nicht - Spießer und unsere vier 1/2 kleinen Kinder (normale Kinder, mal laut, mal frech)) wohnen in einem kleinen Reihenhaus

- Alte Nachbarin, reich und gelangweilt, batikt in ihrer Freizeit, wünscht sich sehnlichst Enkelkinder

- Verwöhnte Tochter der Nachbarin, Anfang 30, wünscht sich sehnlichst Spaß und Fun und will keine Kinder, bekam von Mutti ein Häuschen nebenan geschenkt und genießt ihr Leben mit Alibiberuf (selbständig) und viel Freizeit und gutaussehendem "Verlobtem", der gratis dort wohnen darf

- Meine Schwiegermutter, Genervte Großmutter von mehreren Enkeln, wünscht sich sehnlichst Enkelkinder von ihrer einzigen Tochter, hat von ihren Söhnen Kinder, mag aber die Schwiegertöchter nicht so gerne und ärgert sich über den Gebärstreik ihrer Tochter

- Meine Schwägerin, verwöhnte einzige Tochter meiner Schwiegermutter, Ende 20, will ebenfalls "erst mal keine Kinder" zwecks Selbstverwirklichung und Karriere



Problem: Nachbarin, deren Tochter, Schwiegermutter und deren Tochter hassen alle mich. Weil ich mehrere Kinder habe. Weil das ihr Kinder - haben - nicht haben - Problem so offensichtlich immer wieder ins Gedächtnis ruft.


Die Nachbarin, weil sie selbst gerne Enkel hätte und die Differenz zur Kinderlosigkeit ihrer Tochter so ihr jeden Tag in die Augen sticht.
Die Schwiegermutter, weil sie von ihrer Tochter gerne Enkel hätte und die Differenz zur Kinderlosigkeit ihrer Tochter so ihr jeden Tag in die Augen
sticht.
Die beiden Töchter, weil sie sich genervt fühlen, dass ich Kinder habe, die ihre Mütter gerne von ihnen hätten.
Und weil sie mich für eine "Gebärmaschine" halten, die unemanzipiert ist und "nichts anderes kann als jedes Jahr zu werfen." Ich finde so ein Gerede schon ziemlich dreist, aber offen krieg ich das ja nicht mit, offen ansprechen ist auch schwierig deshalb, denn es wird nicht zugegeben.



Ich möchte die vier am liebsten in einen großen Sack stecken und draufhauen. Ich tue niemandem was, außer so zu leben, wie ich mag, und sie hassen mich und schneiden mich und lästern alle miteinander.

Das nervt und ist so ungerecht! Ich will, dass das aufhört, wird es aber nicht, weil die Töchter keine Kinder bekommen werden sie nächsten 10 Jahre (und ob es danach klappt?), wir aber schon.
Also wird es wohl nur noch schlimmer werden, denn mit jeder Schwangerschaft kommen mehr böse Blicke. Ich könnte so platzen vor Wut!
Schlimmer noch: Die beiden alten Frauen halten ihre Töchter für „besser“ als mich, weil sie ja ach so intelligent und pefekt und gebildet und hübsch sind, nur werden diese perfekten Gene ihrer perfekten Töchter vielleicht aussterben. (*Eine Tüte Mitleid von mir*) Und ich, ich wäre ja so schlimm, faul, ungebildet und das einzige was ich könnte wäre Kinder kriegen (alle vier sind sich da einig.)


Wir wohnen alle im Umkreis von ca. 100 m auf einem Dorf, dementsprechend versuche ich schon allen vier aus dem Weg zu gehen, aber es klappt nicht.



Ich wünschte mit so, hier hätten mehr Frauen mehr Kinder, aber wir haben die meisten. Ich kann mir das auch nicht egal sein lassen, es belastet mich schon. Erst mal, dass meine Schwiegermutter meine Kinder nicht so gerne mag wie sie die ihrer eigenen Tochter gern hätte.

Dann, dass die Nachbarin so böse ist (sie oder ihre Tochter hat uns z.B. mal einen abgeschnittenen Kaninchenkopf in den Biomüll geworfen aus dem die Maden kamen, ich hab mich sehr erschreckt, als ich das obendrauf gesehen habe). Dann, dass ihre Tochter uns immer so giftig anschaut, dass meine Schwägerin so arrogant zu mir ist und selbst durchblicken lässt, viele Kinder kriegen wäre was für dumme Frauen, die keinen Beruf hinkriegen.



Das stimmt doch alles nicht! Ich möchte es ihnen so gerne sagen: Ihr seit diejenigen, die nicht normal seit! Ich bin glücklich und ihr seit es nicht, trotz Karriere, viel Geld und viel Spaß! Ich bin glücklich und das könnt ihr nicht ertragen.
Vor einigen Monaten hatte ich mal eine Fehlgeburt im 3.Monat gehabt, ich hatte schon gedacht, das wäre vom Stress gewesen, ich werde es wohl nie herausfinden, und seitdem habe ich Angst, dass es wieder passiert.


Ich weiß nicht, ob meine Schwiegermutter es wieder der Nachbarin gesteckt hat und die sich darüber freut. Es ist nur alles so unschön, und ich weiß nicht, wie ich mich abgrenzen kann.
Mein Mann sagt, das ich sie alle sagen und machen lassen soll, was sie wollen, er hat aber auch leicht reden, er ist ein Mann. Als Frau fühlt man sich in so einer Situation anders als ein Mann, der alles mit sich selbst ausmacht.

Egal sein lassen ist nicht wirklich eine Lösung, aber offen über alles reden mit den vieren auch nicht. Hat wer eine andere Idee?

Vielen Dank,
Moni


Naja, Du mutmaßt hier viel bezüglich dessen, wie Andere Dich und Deine Situation sähen. Das ist DEINE Theorie, sind nichtder Anderen Aussagen und Empfindungen.
Und Deine Aussagen zu den "Protagonisten" sind weing bis null wohlwollend. Das ist dann das, was Du in realen Begegnungen wahrscheinlich auch ausstrahlst. Wie in den Wald hineingerufen wird, so schallt es zurück. Die Anderen haben ihre eigene -von Deiner abweichende- Lebensgeschichte; deshalb sind für Andere ganz andere Punkte im Leben zentral sls für Dich.
Versuche -auf Dauer- Dich weniger in das Leben der anderen (auch rein gedanklich gesehen!) einzumischen.

Wenn Dir eine Veränderung starkes Bedürfnis ist, so mäkle nicht an Anderen herum, ändere Dich selbst, und lenke Dein Leben in die von Dir für Dich, tief drinnen im Herzen, gewünschte Richtung.
 
Affig ist, Schubladen zu konstruieren wie "Karrierefrau" und "verwöhnt".
Leben und leben lassen, wäre das Stichwort zu der ganzen Geschichte hier 😉

Schubladen konstruieren ist nur die normale Reaktion jedes Menschen, keiner kann total objektiv sein, das kann nur ein Computer, der sieht nur "1" und "0". Also wann ist wer "verwöhnt". Wenn ich arm bin, bin ich schon neidisch auf wen, der ein wenig mehr hat als ich, und wenn ich nur harte Arbeit habe, das stell ich mir schon vor, dass das nervt, wenn andere mit nem Silberlöffel im Mund geboren wurden.
Da würde ich auch sagen "verwöhnt".
Und eine, für die Karriere das wichtigste ist, die ist doch ne Karrierefrau, oder hab ich da was falsch verstanden?
 
Vielleicht möchte die sogenannte "Karrierefrau" dem künftigen Kind ein relativ sicheres Nestchen bieten.
Mir persönlich ist eine solche Entscheidung entschieden sympathischer als die Entscheidung, die Kinderschar "vom Amt" oder vom schwitzenden Alleinernährer finanzieren zu lassen.
Aber darum geht es gar nicht.
Ob man Kinder möchte oder nicht, ist völlig irrelevant.
Wichtig ist, wie man mit abweichenden Lebensmodellen umgeht und ob man in der Lage ist, die Toleranz, die man für sich fordert, auch anderen angedeihen zu lassen.
 
Ja ich finde ganau darum geht es, warum wird "nur" Müttern mit mehreren Kindern der stempel DUMM UND UNNÜTZ auf die Sirn getackert? Und das ist LEIDER Realität in Deutschland.

Wer tut das dann überhaupt und kennst du Ursula von der Leyen? 😉
(Das die Schwiegerfamilie und Nachbarin das tun ist eine Mutmaßung von ArmeSau und keine Tatsache)

Ich würde gerne vom TE hören wie lange sie dort schon wohnt.
auch möchte ich gerne wissen wie das Kontakt war bevor sie die Kinder bekommen hat.

Natürlich gibt es böse Schwiegerfamilien aber das so etwas erst zu Vorschein kommt wenn die Kinder kommen kann ich mich nicht so wirklich vorstellen. Dazu sind diese 4 1/2 Kinder auch nicht alle auf einmal gekommen.
ArmeSau kannst du uns sagen wie die Schwiegerfamilie sich am Anfang beim ersten kennenlernen bekommen hat. Und wie war das bei die Verlobung und bei der Hochzeit, bei das erste Kind, bei das zweite Kind. Oder war das Verhältnis schon von Anfang an zerrüttet und schiebst du es jetzt auf die Kinder?

Wenn es wirklich so schlimm ist dann würde ich umziehen. Da ArmeSau das nicht will scheint es nicht so schlimm zu sein. Lebensqualität geht bei mir eindeutig vor.

Auch wenn du komplett genervt bist, finde ich deine Reaktion auf Beiträge nicht sehr reflektiert und wenn ein zugezogene im Dorf so ein benehmen hat kann ich verstehen das das nicht gut ankommt.
 
merci123,

lass uns doch einfach abwarten wie ArmeSau meine Fragen beantwortet.
Dann werden wir wissen ob sie von Anfang ohne Kinder schon nicht in die Familie gepasst oder ob das erst später kam. Wenn es später kam dann wäre es interessant zu wissen ab welches Kind.

Ich persönlich glaube das es von Anfang an war.
 
Erstmal: 4 Kinder! Toll! Es ist so schön mit Geschwistern aufzuwachsen. Dass deine SchwieMu sich sehnlichst ein Enkel von ihrer Tochter wünscht kann ich aber ein klein wenig nachvollziehen. Dann wäre "ihr eigenes Kind schwanger". Klar, wenn ihre Söhne Väter werden wird sie auch Oma, aber ich glaube das ist was anderes... ich kann es aber absolut nicht nachvollziehen, dass sie das so raushängen lässt. Vielleicht ist die einzige Tochter ja ihr mehr oder weniger "heimliches Lieblingskind"?

Ich selbst bin auch so ne "Emanze"... aber, ich freue mich über das Familienglück anderer. Deine Schwägerin ist sicher auch nicht glücklich darüber, dass von ihr Kinder erwartet werden. Sei glücklich und ärgere dich nicht mit solchen "Problemen" deiner SchwMu.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben