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Viel Stress im Büro

Vielleicht spielt es eine Rolle, dass ich nicht mehr zu den Jüngsten gehöre und der Alltag im Büro früher ganz anders war als in der heutigen Zeit.

Natürlich haben sich viele Dinge zum Positiven verändert. Z. B. bin ich sehr froh darüber, dass ich schon lange nicht mehr auf der Schreibmaschine tippen muss. Sehr lobenswert finde ich auch die moderne Ausstattung mit bspw. Headset, Notebook und Multifunktionsgerät. In meinem Ausbildungsbetrieb gab es solche Geräte noch nicht.

Klar gab es damals auch stressige Arbeitstage. Aber damals wusste ich z. B., ok in 3 Wochen veranstalten wir einen Workshop und damit er bestens vorbereitet ist, müssen wir uns jetzt ins Zeug legen. Aber ich wusste genauso, dass nach dem Workshop wieder Ruhe einkehren und ich danach eine entspannte Zeit haben würde.
In der heutigen Zeit sind stressige Phasen die Normalität und entspannte Arbeitstage kommen deutlich seltener vor.

Wie gesagt, hatte ich schon einmal eine äußerst hektische Arbeitsstelle (freie Wirtschaft). Der Unterschied zum heutigen Job bestand darin, dass meine früheren Kollegen anders damit umgegangen sind als mein aktuelles Team. Trotz Riesenstress hatte ich mit meinen damaligen Kollegen eine großartige Zeit. Wir haben öfters mal unsere Mittagspausen ausgedehnt, viel Spaß in der Cafeteria gehabt und tolle Gespräche geführt. Z. B. waren solche Ereignisse wie aktuell die Fußball-EM immer sehr beliebt. Wir haben uns bspw. über Musikgeschmäcker ausgetauscht, über die neuesten Filme im Kino, über unsere Lieblingsserien, über die regionale und internationale Küche und natürlich auch die Urlaubserlebnisse ganz ausführlich besprochen.

Auf meiner jetzigen Arbeitsstelle herrscht ein sehr freundlicher und angenehmer Umgangston. Der Kollegenkreis ist sehr nett, hilfsbereit und zuverlässig. Unsere Zusammenarbeit funktioniert wunderbar. Der Unterschied zu früher ist, dass die Kollegen weitestgehend auf ihre Aufgaben fixiert sind und wenig über Themen sprechen, die nichts mit der Arbeit zu tun haben. Viele Mitarbeiter bei uns stellen an sich selbst den Anspruch, eine hohe Professionalität an den Tag zu legen.
Früher war das anders. Mein Eindruck ist, dass Menschlichkeit früher einen höheren Stellenwert hatte als Ehrgeiz und Professionalität. Die Leute bei uns sind auch alle ein ganzes Stück jünger als ich (auch mein Chef). Ich hatte mir schon überlegt, ob ich evtl. meine Arbeitszeit auf 75 oder 80% reduzieren soll. Aber in der heutigen Zeit ist es nicht einfach, mit weniger Geld auszukommen.
 
Vielleicht spielt es eine Rolle, dass ich nicht mehr zu den Jüngsten gehöre und der Alltag im Büro früher ganz anders war als in der heutigen Zeit.

Natürlich haben sich viele Dinge zum Positiven verändert. Z. B. bin ich sehr froh darüber, dass ich schon lange nicht mehr auf der Schreibmaschine tippen muss. Sehr lobenswert finde ich auch die moderne Ausstattung mit bspw. Headset, Notebook und Multifunktionsgerät. In meinem Ausbildungsbetrieb gab es solche Geräte noch nicht.

Klar gab es damals auch stressige Arbeitstage. Aber damals wusste ich z. B., ok in 3 Wochen veranstalten wir einen Workshop und damit er bestens vorbereitet ist, müssen wir uns jetzt ins Zeug legen. Aber ich wusste genauso, dass nach dem Workshop wieder Ruhe einkehren und ich danach eine entspannte Zeit haben würde.
In der heutigen Zeit sind stressige Phasen die Normalität und entspannte Arbeitstage kommen deutlich seltener vor.

Wie gesagt, hatte ich schon einmal eine äußerst hektische Arbeitsstelle (freie Wirtschaft). Der Unterschied zum heutigen Job bestand darin, dass meine früheren Kollegen anders damit umgegangen sind als mein aktuelles Team. Trotz Riesenstress hatte ich mit meinen damaligen Kollegen eine großartige Zeit. Wir haben öfters mal unsere Mittagspausen ausgedehnt, viel Spaß in der Cafeteria gehabt und tolle Gespräche geführt. Z. B. waren solche Ereignisse wie aktuell die Fußball-EM immer sehr beliebt. Wir haben uns bspw. über Musikgeschmäcker ausgetauscht, über die neuesten Filme im Kino, über unsere Lieblingsserien, über die regionale und internationale Küche und natürlich auch die Urlaubserlebnisse ganz ausführlich besprochen.

Auf meiner jetzigen Arbeitsstelle herrscht ein sehr freundlicher und angenehmer Umgangston. Der Kollegenkreis ist sehr nett, hilfsbereit und zuverlässig. Unsere Zusammenarbeit funktioniert wunderbar. Der Unterschied zu früher ist, dass die Kollegen weitestgehend auf ihre Aufgaben fixiert sind und wenig über Themen sprechen, die nichts mit der Arbeit zu tun haben. Viele Mitarbeiter bei uns stellen an sich selbst den Anspruch, eine hohe Professionalität an den Tag zu legen.
Früher war das anders. Mein Eindruck ist, dass Menschlichkeit früher einen höheren Stellenwert hatte als Ehrgeiz und Professionalität. Die Leute bei uns sind auch alle ein ganzes Stück jünger als ich (auch mein Chef). Ich hatte mir schon überlegt, ob ich evtl. meine Arbeitszeit auf 75 oder 80% reduzieren soll. Aber in der heutigen Zeit ist es nicht einfach, mit weniger Geld auszukommen.
Der Hauptkritikpunkt ist wohl, dass das Klima nicht so familiär und locker ist.
Hat das nicht allgemein während und auch nach der Corona-Zeit in den Büros nachgelassen?
Small Talk unter Kollegen ist nun irgendwie sehr reduziert, das ist zumindest auch meine Beobachtung.
Home Office, mal ist der eine da, dann der andere präsent, Büroräume werden geteilt. Dadurch entsteht eine persönliche Distanz.
 
Der Hauptkritikpunkt ist wohl, dass das Klima nicht so familiär und locker ist.
Hat das nicht allgemein während und auch nach der Corona-Zeit in den Büros nachgelassen?

Wir verstehen uns innerhalb des Team sehr gut und kommen auch mit Kollegen aus anderen Bereichen gut klar. Aber ich kenne das halt von meinen früheren Arbeitsplätzen gar nicht, dass man im Büro fast ausschließlich über berufliche Themen redet. Ich empfinde das als sehr anstrengend.

Ob das vor der Pandemie bei uns anders war, weiß ich nicht. Ich habe kurz nach Beginn der Pandemie diese Stelle angefangen und die anderen Leute kamen größtenteils erst nach mir. In meinem Team gibt es niemanden, der vor 2020 angefangen hat.

Aber das ist nicht nur in meinem Team so. Wenn Kollegen aus anderen Teams zu mir ins Büro kommen, geht es auch nur darum, fachliche Dinge kurz zu klären. Danach gehen sie sofort zurück an ihre Arbeitsplätze. Früher habe ich versucht, hier und da mal jemanden in ein Gespräch zu verwickeln. Dann kam meistens eine Antwort: "Du Valerie, ich muss gleich wieder los. Ich hab' noch zu tun." Die Leute sind stark auf ihre Arbeit fixiert und zeigen wenig Interesse an anderen Themen.

Dem Homeoffice möchte ich jetzt aber nicht die Schuld geben. An manchen Tagen sind wir durchaus mal vollzählig anwesend oder zumindest der Großteil des Teams.
 
Ich sehe das etwas anders. Es gibt überall solche und solche Jobs, also durchaus auch entspanntere Jobs - auch in der freien Wirtschaft. Am Ende macht es aber das Gesamtpaket. Und wenn ich mir dann die Aufzählung all der positiven Kriterien deiner aktuellen Tätigkeit durchsehe, ist das schon beachtlich und etwas, was man nicht hoch genug schätzen kann. Das gewaltige Pensum scheint tatsächlich das einzige zu sein, was dich beeinträchtigt. Ich kann aber verstehen, dass das schwerwiegend genug ist, dass du auf Dauer daran kaputt gehen könntest. Was also tun?

Ändern kannst du etwas an deiner Einstellung, indem du dich z. B. nicht von Dritten so unter Druck setzen lässt. "Frau K, wann ist der Vorgang fertig?" "Wenn ich ihn abgeschlossen habe; ich arbeite daran. Nur weil Sie danach fragen wird er nicht schneller fertig sein." Die Fragerei muss grundsätzlich aufhören; darum kannst du bitten.

Wenn du dauerhaft über deinen Möglichkeiten arbeitest ist ein Crash irgendwann vorprogrammiert. Richtig wäre es, wenn du deinem Chef sagst, dass es so nicht weitergehen kann und er bitte - wie auch immer geartet - Abhilfe schaffen soll. Das kann - sofern die Problematik dauerhaft besteht - die Einstellung einer weiteren Kraft sein. Oder aber ihr optimiert die Prozesse. Das kann so aussehen, dass ihr z. B. mit Bausteinen arbeitet oder auch mal schaut, ob ihr Anfragen nicht delegieren könnt. Da du hier nicht schreibst, was das genau für Anfragen sind, ist es schwierig, konkretere Tipps zu geben. Sind die E-Mails alle an dich gerichtet oder holst du sie dir aus einem maschinellen Postkorb?

Dein Chef muss das Problem lösen - wie auch immer er das anstellt. Er hat eine Fürsorgepflicht dir gegenüber. Und der wird er derzeit nicht gerecht. Aus dieser Pflicht würde ich ihn nicht entlassen, sondern ihm zurückspielen, dass deine Gesundheit schon beeinträchtigt ist. Vielleicht kannst du nicht mehr richtig schlafen, hast andauernd Kopfschmerzen, Verspannungen, Herzrasen... er hat ja in der Vergangenheit schon gesehen, dass du viel wegarbeiten kannst. Aber auch du hast eben Grenzen.

Ich würde ihn um einen Gesprächstermin dazu bitten - so etwas nicht zwischen Tür und Angel besprechen. Schlag doch einen Workshop vor, in dem alle, die zum Team gehören, gemeisamen überlegen, wie das Pensum bzw. die Arbeitslast reduziert werden kann. Deine Botschaft, dass es so nicht weitergehen kann, sollte eindeutig sein und ihm keinerlei Schlupfloch lassen, sich ein weiteres Mal aus der Verantwortung zu stehlen. Fordere Verbindlichkeit ein!

Kennst du eigentlich die Geschichte vom Waldarbeiter, der mit einer unscharfen Säge arbeitet? Ich habe sie in meinem ersten beruflichen Leben kennengelernt. Erzählt hat sie mir mein tatsächlich mein damaliger Chef - Vorstand in einem DAX-Konzern, ich war damals seine Assisentin. Wenn du danach googelst, findest du sie in allen möglichen Varianten. Eine davon habe ich hier mal herausgepickt: https://kreative-chaoten.com/geschichte-vom-holzfaeller/
 
Zuletzt bearbeitet:
Ändern kannst du etwas an deiner Einstellung, indem du dich z. B. nicht von Dritten so unter Druck setzen lässt. "Frau K, wann ist der Vorgang fertig?" "Wenn ich ihn abgeschlossen habe; ich arbeite daran. Nur weil Sie danach fragen wird er nicht schneller fertig sein." Die Fragerei muss grundsätzlich aufhören; darum kannst du bitten.

Solche Fragen kommen nicht von irgendwelchen Kollegen, sondern von meinem Chef und anderen Vorgesetzten im Haus.

Unser Team besteht mittlerweile aus 10 Personen. Als ich angefangen habe, waren wir zu viert. Der damalige Chef, eine ihm direkt unterstellte Kollegin, eine weitere Teamassistenz und ich. Inzwischen haben der Chef und die andere Kollegin noch sechs weitere Kolleginnen und Kollegen bekommen, nur wir Assistentinnen sind immer noch zu zweit. Irgendwie kommt niemand im Team auf die Idee, dass auch wir etwas mehr Unterstützung gebrauchen könnten. Wahrscheinlich deshalb, weil wir gar nicht wüssten, wo die dritte Teamassistenz sitzen könnte (wir haben ein großes Platzproblem).

Was die Art und Weise meiner Arbeit angeht, möchte ich nicht zu sehr ins Detail gehen und bitte um Verständnis. Es könnte sein, dass ich wegen einer zu ausführlichen Beschreibung hier von mitlesenden Personen erkannt werde.

Die Idee mit dem Workshop finde ich prima, aber die kann ich mir sparen. Ich weiß, dass sie bei den anderen keinen Anklang finden wird. Meine Kollegen sagen nie was gegen den Riesenhaufen voller Arbeit und versuchen immer, sämtliche Wünsche ihrer Vorgesetzten schnellstmöglich zu erfüllen. Das liegt vermutlich an der Arbeitsweise von oben. Die Leitung der Behörde delegiert viele Aufgaben an die Abteilungsleiter und Sachgebietsleiter, die die Aufgaben an Mitarbeiter weiterleiten, die ihnen unterstellt sind. Nehmen wir mal an, ich oder andere Kollegen ohne Führungsposition würden mit Absicht langsamer arbeiten und eine Aufgabe nicht pünktlich schaffen. Dann müssten wir das nicht nur unserem Chef mitteilen. Er müsste das der Leitung beibringen und würde unseretwegen Ärger bekommen.

In der Behörde, in der ich meinen letzten Job hatte, war das anders. Da habe ich von der Leitung kaum etwas mitbekommen. Bei uns ist das anders. Die Leitung gibt zahlreiche Aufgaben vor und kontrolliert so ziemlich alles. Wenn die Leitung ganz kurzfristig für morgen oder übermorgen einen Termin angenommen hat, müssen wir sofort alle anderen Aufgaben stehen und liegen lassen und den Termin vorbereiten. Da gibt es leider keine andere Lösung. Wenn die Leitung etwas haben möchte, müssen wir liefern.


Wenn du danach googelst, findest du sie in allen möglichen Varianten. Eine davon habe ich hier mal herausgepickt: https://kreative-chaoten.com/geschichte-vom-holzfaeller/

Danke. Wie gesagt, wir haben es auch schon geschafft, mehrere Prozesse zu vereinfachen. Es sind schon mehrere Aufgaben minimiert worden oder ganz weggefallen. Trotzdem wird die Arbeit nicht weniger.
 
Solche Fragen kommen nicht von irgendwelchen Kollegen, sondern von meinem Chef und anderen Vorgesetzten im Haus.
Das ändert aber nichts daran, dass ihr nicht mehr könnt als zu arbeiten und es nicht schneller wird, je mehr Druck gemacht wird. Das kann man auch dem Vorgesetzten sagen. Wenn er im Einzelfall mal einen Fertigstellungstermin haben will kannst du ihm den geben. Wenn das eine regelmäßige Ansage ist, um euch anzutreiben, kannst du durchaus auch einen Chef darum bitten, das zu unterlassen.
Irgendwie kommt niemand im Team auf die Idee, dass auch wir etwas mehr Unterstützung gebrauchen könnten. Wahrscheinlich deshalb, weil wir gar nicht wüssten, wo die dritte Teamassistenz sitzen könnte (wir haben ein großes Platzproblem).
Wenn kein Entscheider auf die Idee kommt müsst ihr nachhelfen und eurerseits deutlich machen, dass diese Hetze auf Dauer nicht funktioniert. Das Problem lösen müssen eure Chefs. In einem Zeitalter, in dem Arbeiten selbst aus Timbuktu heutzutage möglich ist, sollte es unter Einbindung der IT wohl auch möglich sein, die Platzfrage entsprechend zu lösen. Die wenigsten Bürojobs erfordern heutzutage noch eine körperliche Anwesenheit.
Die Idee mit dem Workshop finde ich prima, aber die kann ich mir sparen. Ich weiß, dass sie bei den anderen keinen Anklang finden wird. Meine Kollegen sagen nie was gegen den Riesenhaufen voller Arbeit und versuchen immer, sämtliche Wünsche ihrer Vorgesetzten schnellstmöglich zu erfüllen.
Das ist natürlich unglücklich und macht die Problemlösung schwieriger. Schlimmstenfalls hieße es dann "Warum haben die anderen kein Problem und nur Sie, Frau K.?" In diesem Fall bliebe dir dann tatsächlich wohl nur zu wechseln. Gesünder wäre es allemal zu gehen, wenn die Hetze Dauerzustand ist. Dann helfen nämlich auch die nettesten Kollegen oder eine gute Bezahlung auf Dauer nicht.
Nehmen wir mal an, ich oder andere Kollegen ohne Führungsposition würden mit Absicht langsamer arbeiten und eine Aufgabe nicht pünktlich schaffen. Dann müssten wir das nicht nur unserem Chef mitteilen. Er müsste das der Leitung beibringen und würde unseretwegen Ärger bekommen.
Ein Vorgesetzter ist auch dafür verantwortlich, dass er seine Mitarbeiter nicht dauerhaft überfordert. Wenn du in deinem (vermutlich ganz normalen) Tempo arbeiten und die zu große Aufgabenmenge nicht pünktlich schaffen würdest, würde er vermutlich Ärger bekommen, ja. Aber nicht wegen dir, sondern weil er es nicht geschafft hat, die Arbeitsmenge so zu dosieren, dass sie schaffbar ist. Du hast hier m. E. einen unpassenden Blick auf die Dinge und ziehst dir einen Schuh an, der deinem Chef passen muss. Das Zeitalter der Sklaventreiberei ist GsD Geschichte. Wie gesagt haben Vorgesetzte eine FürsorgePFLICHT für ihre Mitarbeiter. Das ist keine Kann-Leistung.
Wenn die Leitung ganz kurzfristig für morgen oder übermorgen einen Termin angenommen hat, müssen wir sofort alle anderen Aufgaben stehen und liegen lassen und den Termin vorbereiten. Da gibt es leider keine andere Lösung. Wenn die Leitung etwas haben möchte, müssen wir liefern.
Daran ist ja auch erst einmal nichts auszusetzen. Trotzdem könnt ihr dann aber nicht zeitgleich auch an den anderen Aufgaben arbeiten und die müssen warten.
Danke. Wie gesagt, wir haben es auch schon geschafft, mehrere Prozesse zu vereinfachen. Es sind schon mehrere Aufgaben minimiert worden oder ganz weggefallen. Trotzdem wird die Arbeit nicht weniger.
Entweder wurde dann an den falschen Schrauben gedreht oder es sind neue Aufgaben dazu gekommen. Unterm Strich war diese vermeintliche Optimierung jedenfalls für die Katz - und das würde ich auch zurückspielen.

Wie immer hast du nur diese 3 Möglichkeiten:
  • Love it - arrangiere dich mit dem Missstand
  • Change it - versuche noch einmal, ihn zu ändern (dazu gehört allerdings Mut, den Mund aufzumachen und ihn deutlich anzuprangern)
  • Leave it - gib auf und such dir etwas anderes
 
Zuletzt bearbeitet:
Nach zwei Wochen Urlaub bin ich nun wieder im Lande. Die freien Tage haben mir sehr gut getan, die Erholung hab' ich wirklich gebraucht.

In den beiden Wochen hatte ich Zeit zum Nachdenken und bin zur Schlussfolgerung gekommen, dass sich etwas ändern muss. Entweder werde ich vorübergehend meine Arbeitszeit ein wenig reduzieren oder mir eine andere Stelle suchen.

Dass die Kollegen bei mir im Team keine Beschwerden über die viele Arbeit äußern, liegt mit Sicherheit auch daran, dass außer mir nur der Chef und mein Kollege in Vollzeit arbeiten. Meine sieben Kolleginnen arbeiten alle in Teilzeit.

Tatsache ist: Die Arbeit wird nicht weniger. Mit Vollzeitjob habe ich unter der Woche keine Zeit und keine Kraft für Aktivitäten, die nichts mit der Arbeit zu tun haben. Und die brauche ich.

Meine Schwiegereltern sind nicht mehr die Jüngsten und haben immer mehr mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Sie sind immer mehr auf meinen Partner und mich angewiesen und brauchen viel mehr Unterstützung als damals, als ich hierher gezogen bin.

Es ist mir auch wichtig, dass ich Haushalt, Einkauf und Sport auch an Werktagen machen kann und nicht alles ins Wochenende quetschen muss. Meine Wochenenden sind auch alles andere als erholsam, wenn ich werktags nur mit der Arbeit beschäftigt bin und die ganzen anderen Sachen nur am Samstag/Sonntag erledigen kann.

Vielleicht finde ich einen kleinen, weniger stressigen Mini-Job, um das fehlende Geld aus dem Hauptjob einigermaßen auszugleichen. Mal sehen, wie sich das Ganze weiterentwickelt.
 

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