Hallo Zusammen,
mich stehe regelrecht kurz vor einer Panikattacke, denn mein Werdegang fühlt sich wie eine komplette Sackgasse an!
Hier zu meiner Situation:
Ich (w, 28/ bald 29) studiere Kommunikations- und Medienwissenschaften im ersten Semester Master. Ich habe bereits einen Bachelor darin gemacht (Note 1,8). Nach dem Abi habe ich zunächst ein Jahr als Au Pair im Ausland verbracht. Ich habe das Ganze studiert, weil ich nach dem Auslandsjahr eine Ausbildung zur Industriekauffrau gemacht und etwas Passendes dazu gesucht habe. Reines BWL hatte mich nie interessiert. Mein Berufsschullehrer hatte mir von KMW erzählt und mich davon überzeugt.
Das Bachelorstudium hatte mir nicht wirklich viel Spaß gemacht, ich habe es aber durchgezogen, weil ich dachte, dass Theorie und später die berufliche Praxis bestimmt nicht viel miteinander zu haben werden.
Den Master wollte ich eigentlich nicht machen, habe mich dann aber dafür entschieden, da es durch Corona im Moment echt schwierig ist, an Arbeitsplätze oder Praktika zu kommen. Nach dem Motto: bevor ich Zuhause rumsitze, schließe ich den Master an. Nebenbei habe ich mich schon auf Vollzeitstellen beworben, aber nur Absagen bekommen. Deshalb mache ich weiter. In zwei Wochen beginne ich einen Teilzeitstelle an der Uni, in der Öffentlichkeitsarbeit.
Mittlerweile bin ich mir nicht mehr sicher, ob der Studiengang überhaupt etwas für mich ist. Es macht mir keinen Spaß und ich habe Panik, dass ich damit später nur Jobs finde, die reine Büroarbeit sind und ich eingehe. Jetzt im Nachhinein fällt mir nämlich plötzlich auf, dass ich gerne mit Menschen zu tun hätte. Dann kamen mir Studiengänge wie Psychologie oder soziale Arbeit in den Sinn. Auch Natur interessiert mich und plötzlich finde ich Forstwirtschaft total toll (jetzt auf einmal, wiesooo!!!🙁 )
Das Problem ist, dass meine Eltern mich nun genug finanziell unterstützt haben und ich das auch gar nicht mehr von ihnen verlangen kann und will. Soll ich ein Zweitstudium beginnen?Und ist es das wirklich wert einen Studentenkredit aufzunehmen? Gibt es wirklich nichts mit meinem Studiengang, das sich mit etwas Sozialem verbinden lässt? Außerdem werde ich bald 30 und ich fühle mich so als hätte ich mein halbes Leben weggeworfen, nur weil ich zu blöd war, mal ein bisschen früher in mich reinzuhören. Ich habe es nur nach dem besten wissen und Gewissen gemacht und trotzdem alles falsch. Ich habe vor Grübelei gestern einen Hörsturz bekommen...
Ich würde mich über eure Antworten freuen.
Danke und viele Grüße!
mich stehe regelrecht kurz vor einer Panikattacke, denn mein Werdegang fühlt sich wie eine komplette Sackgasse an!
Hier zu meiner Situation:
Ich (w, 28/ bald 29) studiere Kommunikations- und Medienwissenschaften im ersten Semester Master. Ich habe bereits einen Bachelor darin gemacht (Note 1,8). Nach dem Abi habe ich zunächst ein Jahr als Au Pair im Ausland verbracht. Ich habe das Ganze studiert, weil ich nach dem Auslandsjahr eine Ausbildung zur Industriekauffrau gemacht und etwas Passendes dazu gesucht habe. Reines BWL hatte mich nie interessiert. Mein Berufsschullehrer hatte mir von KMW erzählt und mich davon überzeugt.
Das Bachelorstudium hatte mir nicht wirklich viel Spaß gemacht, ich habe es aber durchgezogen, weil ich dachte, dass Theorie und später die berufliche Praxis bestimmt nicht viel miteinander zu haben werden.
Den Master wollte ich eigentlich nicht machen, habe mich dann aber dafür entschieden, da es durch Corona im Moment echt schwierig ist, an Arbeitsplätze oder Praktika zu kommen. Nach dem Motto: bevor ich Zuhause rumsitze, schließe ich den Master an. Nebenbei habe ich mich schon auf Vollzeitstellen beworben, aber nur Absagen bekommen. Deshalb mache ich weiter. In zwei Wochen beginne ich einen Teilzeitstelle an der Uni, in der Öffentlichkeitsarbeit.
Mittlerweile bin ich mir nicht mehr sicher, ob der Studiengang überhaupt etwas für mich ist. Es macht mir keinen Spaß und ich habe Panik, dass ich damit später nur Jobs finde, die reine Büroarbeit sind und ich eingehe. Jetzt im Nachhinein fällt mir nämlich plötzlich auf, dass ich gerne mit Menschen zu tun hätte. Dann kamen mir Studiengänge wie Psychologie oder soziale Arbeit in den Sinn. Auch Natur interessiert mich und plötzlich finde ich Forstwirtschaft total toll (jetzt auf einmal, wiesooo!!!🙁 )
Das Problem ist, dass meine Eltern mich nun genug finanziell unterstützt haben und ich das auch gar nicht mehr von ihnen verlangen kann und will. Soll ich ein Zweitstudium beginnen?Und ist es das wirklich wert einen Studentenkredit aufzunehmen? Gibt es wirklich nichts mit meinem Studiengang, das sich mit etwas Sozialem verbinden lässt? Außerdem werde ich bald 30 und ich fühle mich so als hätte ich mein halbes Leben weggeworfen, nur weil ich zu blöd war, mal ein bisschen früher in mich reinzuhören. Ich habe es nur nach dem besten wissen und Gewissen gemacht und trotzdem alles falsch. Ich habe vor Grübelei gestern einen Hörsturz bekommen...
Ich würde mich über eure Antworten freuen.
Danke und viele Grüße!