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Verzweifelte Situation

1second

Mitglied
Hallo an alle, ich weiß nicht an wen ich mich wenden soll und hoffe hier bekomme ich Hilfe.
Ich erzähle mal kurz die ganze Situation:
Ich wohne seit gut einem Jahr in Fürth bei Nürnberg aber nicht in einer eigenen Wohnung. Lebte davor in München mit einem Bekannten in einer WG. Dort war oft Streit das ich es irgendwann alles nicht mehr ausgehalten habe und ziemlich oft Alkohol getrunken habe und mir am Ende dann sogar selber das Leben nehmen wollte. Kam dann für ein paar Wochen in eine geschlossene Einrichtung in München.
Über das Internet lernte ich eine Frau kennen die aus Nürnberg kam (hatten damals eine Fernbeziehung). Sie wusste also was passierte und meinte ich soll nach der Klinik erstmal zu ihr nach Fürth kommen und bei ihrer Nichte wohnen (da sie selber auch auf Wohnungssuche war).
Nach dem Klinikaufenthalt beschloss ich eben nach Fürth zu ihr zu kommen um dort neu zu starten. Ihre Nichte ist schwere Alkoholikerin und ich bin in der Sache auch etwas labil und trank dann ab und an auch mit. Es war ein Teufelskreis. Meine Freundin haute dann ab und ließ mich allein bei ihrer Nichte.
Ich lernte dann Gott sei dank eine kennen über meine Ex, die mich dann aufnahm und da raus holte.
Fing dann auch wieder an zu arbeiten aber verlor die Arbeit dann wieder (Zeitarbeitsfirma).
Bei der ich dann erstmal wohnte, war auch ziemlich depressiv und verliebte sich dann in mich. Fühlte mich da nur noch eingeengt und kontrolliert. Mein Bekannter aus München zog dann auch nach Fürth in das selbe Haus. Momentan bin ich bei ihm aber es wird nicht mehr so funktionieren können. Immer wieder Streit und Auseinandersetzungen wie damals.
Ich würde am liebsten sofort hier weg und weiß nicht mehr weiter wie und was ich tun soll. Hatte erst wieder ein Vorstellungsgespräch und warte jetzt auf eine Antwort. Ich bin hin und her gerissen, habe keine richtige Bleibe und lebe mal hier und mal dort. Das ist für mich kein Leben mehr und es nimmt mir die ganze Kraft. Meine Depressionen werden immer schlimmer. Ich habe Angst das wenn ich in eine Klinik gehe, ich danach wieder in der selben Situation bin, also Wohnungslos und wieder in dieses Loch gezogen werde.
Mein Leben ist nur noch eine reine Katastrophe. Die Angst ist so groß, bald obdachlos zu sein:wein:

Sorry für den langen Text

LG 1second
 

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Ondina

Sehr aktives Mitglied
Der Anfang um aus diesen Kreislauf zu kommen ist die Arbeitsstelle zu bekommen und sie nicht wieder zu verlieren und dann eine eigene Wohnung zu suchen.
Dann musst du unbedingt in regelmäßigen Abständen einen Psychologen aufsuchen. Auch wird ein Aufenthalt in einer Klinik nicht unumgänglich sein.
Aber erst die Arbeit dann die Wohnung und dann alles Andere.
 

Dess

Aktives Mitglied
Lieber 1Second,

ich staune, dass Du nach Deinem Klinikaufenthalt keine Nachbetreuung erhalten hast...denn wie Du richtig schreibst, ist die Gefahr natürlich gross, dass man wieder in dasselbe Fahrwasser gerät wie vor einem stationären Aufenthalt, wenn man in eine so unsichere Situation entlassen wird. Da ist ein unstetes Leben vorprogrammiert. Ich verstehe Deine Sorge und Angst sehr gut, demnächst auf der Strasse zu stehen, besonders wenn Du noch keine Verdienstmöglichkeit in Aussicht hast. Nun gilt es eins nach dem anderen wieder auf die Beine zu stellen, und Dir die Hilfe zu holen, die man Dir nicht angeboten hat , jedoch hätte anbieten sollen: suche Dir einen Psychotherapeuten/in...bestimmt wird Deine Krankenkasse Interesse haben ihren Beitrag zu leisten, denn ein weiterer Klinikaufenthalt würde sie teurer zu stehen kommen. Dann geht es darum eine Stelle zu finden und/oder Deine Eltern oder wen auch immer ( falls vorhanden) um etwas Geld zu bitten, damit Du Dir eine eigene Wohnung leisten kannst. Du brauchst unbedingt eine Heimat, in der Du Dich wohl fühlst und nicht auf irgendeine Weise "bedroht", "eingeengt", "kontrolliert" und so weiter. Das würde jedem auf den Magen, bzw. die Psyche schlagen ! Und dann eine Arbeit. Ich drücke Dir Daumen dass Du bei dieser Arbeit positiven Bescheid bekommst, doch wenn nicht, wünsche ich Dir Kraft und Geduld weiter zu suchen...ich drücke Dir die Daumen, dass der Anlauf möglichst gut gelingt. Doch am wichtigsten ist, dass Du Dir jetzt professionelle Begleitung suchst ! Liebe Grüsse Desdemonaschall
 

1second

Mitglied
Zu meiner Mutter habe ich noch Kontakt aber kein wirklich guten.. Sie ist der Meinung ich sollte in eine Klinik und alles andere ist erstmal zweitrangig. Als ich ihr versuchte zu erklären wie ich mich fühle, meinte sie nur: Klinik. Sie distanziert sich eher von mir.
Sie möchte mit dem allen am besten garnichts zu tun haben, macht mir den Anschein.
 

Dess

Aktives Mitglied
Nun habe ich Dir schon einmal geantwortet, doch irgendwie hat es nicht geklappt...also ich musste meinen Namen eingeben und das Kennwort. Trotzdem geschah nichts. Bevor ich mir jedoch wieder vom Administrator helfen lasse
versuche ich es noch einmal. Ich habe Dir geschrieben, dass ich mich an Deiner Stelle nicht auf die Mutter stützen
würde. Sicher frustrierend für Dich, doch ich denke je länger je wichtiger wird es für Dich ( uns alle, die wir nicht
mehr die "einfachsten" sind :)) ) Menschen an Dich heranzulassen, bei denen Du Dich verstanden fühlst, mit Deinen Problemen. Andere schaden Dir. Alles Gute und such Dir professionelle Hilfe, dort sind die Chancen grösser als im Normalvolk, jemanden verständnisvolles zu finden. Manchmal muss man auch da suchen..ob die Chemie stimmt.
Alles Gute, Desdemonaschall
 

1second

Mitglied
Danke für eure Antworten.
Habe heute bei der Firma nochmal angerufen aber die haben auch noch kein Bescheid bekommen für die Vermittlung an meine Arbeitsstelle. Ich kann ja bescheid geben wie es bei mir weiter läuft die nächste Zeit.

LG 1second
 

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