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Verzweifelte Partnersuche

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Das magische Alter von 22 und 23 Jahren.
Ich erinnere mich gut an dieses Alter. Selten war ich SO verzweifelt, immer noch Single und ungeküsst zu sein wie in diesem Alter.
Und hier im Forum merke ich, wieviele in genau diesem Alter hier her kommen und sehr verzweifelt sind, immer noch Single zu sein.

Es scheint einem in diesem Alter besonders offensichtlich genau so zu sein wie du es schreibst: Überall sieht man Liebe, nur man selber ist alleine.
Wenn ich zurückschaue (bin jetzt fast 40 und seit knapp über 2 Jahren in meiner ersten Beziehung) merke ich, wieviele Menschen alleine in meinem direkten Umfeld ebenfalls bis in ihre 30er Single und unerfahren blieben. Es ist so viel gewöhnlicher und normaler, mit Anfang / Mitte 20 unerfahren zu sein, als man glaubt. Es redet nämlich einfach keiner darüber, dass man noch keine Erfahrung hat. Man umschreibt es, man geht den Gesprächen darüber irgendwie aus dem Weg oder manchmal erfindet man notfalls etwas. Weil man denkt man sei der oder die Einzige. Ist man wahrlich nicht...

Wenn deine Beziehungslosigkeit etwas ist, worunter du sehr leidest, wenn du merkst, dass es mehr ist als nur "Ich habe einfach noch niemanden getroffen, mit dem es geklappt hat", wenn da Unsicherheiten, Ängste, massive Schüchternheiten oder oder oder sind - mir hat damals der Weg zum Therapeuten sehr geholfen. Bei mir waren es Beziehungsängste, die aus meiner Kindheit kamen. Mit 22 war ich leider noch nicht so weit, daran arbeiten zu können. Vielleicht bist du es ja. Oder vielleicht tröstet es dich doch etwas, dass der Tunnelblick "Alle haben Liebe, nur ich nicht" nicht der Wahrheit entspricht.
 
Ich habe bis 27 keinerlei romantische oder sexuelle Erfahrungen gehabt, bis ich meine erste Freundin gefunden habe, mit welcher ich dann Phase für Phase alles durchlief.

Vielleicht macht Dir das Mut. 22 bist Du sehr "hungrig" nach Liebe, schon aus biologischen Gründen. Aber es ist noch überhaupt kein Alter, welches Torschlusspanik auslösen sollte.

Du solltest aber auf jeden Fall anfangen, etwas in Richtung Partnersuche zu machen, dann hast du noch jede Menge Zeit.
 
[...]
Ich hätte so viel Liebe zu geben, so viel Geschichten zu erzählen, so viel Erlebnisse zu teilen, so viel Unternehmungen in meinem Kopf und ich kann es mit keiner Frau teilen.
Ich komme nicht einmal mehr so weit, dass es zu einem Date kommt, früher war zumindest das noch öfters vorhanden, aber seit geraumer Zeit komme ich nicht weiter als einer Frau zu schreiben, auf Krampf wird die Konversation weiter geführt bis ich sie frage ob sie mit mir ausgehen würde, meistens kommt als Antwort „ja, aber….“ somit bleibt es bei der Konversation und ich bin genau so einsam wie zuvor.

Vielleicht helfen ja auch Tipps und Erfahrungen von Frauen.
Wenn eine Konversation sich für Dich krampfig anfühlt, kannst Du Dir ziemlich sicher sein, dass Dein Gegenüber das auch spürt. Auch in einem Chat.
Und wenn man sich gleich vom Fleck weg nicht wirklich etwas zu sagen hat, macht ein Date wenig Sinn, meinst Du nicht auch?



"in DM sliden": mach mal 'ne Umfrage auf, wieviel Leute hier auf dem Weg einen festen Partner gefunden haben.
Also, jetzt ohne auf der Plattform vorher öffentlich einen angenehmen, unverkrampften Austausch(! Keine drölfzig Kommentare und Likes, auf die wenig bis nichts zurückkam, was man als persönliches Interesse deuten kann) mit der Person gehabt zu haben.

Ich persönlich habe auch noch nie eine Beziehung mit einem Mann gehabt, der mich im Club oder auf einer öffentlichen Party angesprochen hat.
Du schriebst, Du hättest Frauen "selbstbewusst" angesprochen. Wie sieht dieses "selbstbewusst" aus? Und was meinst Du, warum das früher ohne das besser geklappt hat?

Ich habe meine Partner ausschließlich außerhalb der typischen Aufreißersituationen kennengelernt. Über Freunde von Freunden bei gemeinsamen Unternehmungen, nach längerem rein freundschaftlichem Kontakt im Internet auf gemeinsamen Interessen berührend.
Diese Männer kannten mehr als mein Aussehen und andersherum, bevor es mal zu irgendwas kam, das ich als Date bezeichnen würde. Und auch immer mit der Option: wenn es nicht funkt, habe ich zumindest eine nette Bekanntschaft oder sogar Freundschaft gewonnen und eine Person mehr, mit der ich mich austauschen und etwas unternehmen kann. (die böse, böse Friendzone)

Mein Tipp: lerne Leute kennen. Finde gute, echte Freunde. Guck erstmal nicht nach Männlein und Weiblein, sondern nach Menschen, die wie Du ticken und ähnliche Interessen haben.
Redet, unternehmt was zusammen. Sie wird irgendwann kommen und es wird nicht krampfig sein und Du wirst nicht das Bedürfnis haben, ihr die ganze Zeit selbstbewusst tolle Geschichten zu erzählen, weil Du viel zu beschäftigt damit sein wirst, herauszufinden, wer sie ist.
Hab Geduld.
 
Da Partnerschaften und Liebe zum Lebensglück gehören, ist es vollkommen normal, dass man unglücklich ist, wenn eine Partnerschaft unfreiwillig dauerhaft fehlt. Dass solche Menschen dadurch problematischere Beziehungen führen oder schlechtere Partner sind als der Durchschnittsmensch, ist Quatsch.

Deswegen denke ich auch nicht, dass du alleine glücklich werden musst, July22. Denn das ist in der Regel keine Entscheidung, die man treffen kann. Zweisamkeit, Liebe und Sexualität sind grundlegende menschliche Bedürfnisse, die sich normalerweise nicht ausschalten lassen.

Ich hätte es nicht besser schreiben können
 
Ich möchte das hier nicht weiter diskutieren. Das, was du schreibst, klingt natürlich alles sehr schön, aber letztendlich gilt schlichtweg, dass Liebe etc. grundlegende Bedürfnisse sind, die sogar als Voraussetzung für Zufriedenheit in anderen Bereichen verstanden werden können, sogar mit biologischer Basis. Einstellungen und Entscheidungen hin oder her.

Kann man gerne an anderer Stelle näher diskutieren.

Allein schon der fehlende Sex ist ungesund.
 
Allein schon für diesen Satz möchte man dir wünschen, dass du bis an dein Lebensende niemals mit einer Frau was haben wirst.
Gemäß der maslow'schen Bedürfnispyramide, die wissenschaftlich allgemein anerkannt ist, gehört Sexualität und Fortpflanzung zu den physiologischen Grundbedürfnissen, auf selber Ebene wie Schlaf, Nahrung, Wasser oder Atmung. Jmd. dieses Bedürfnis abzusprechen oder sogar zu wünschen, es nie erfüllt zu bekommen, ist menschenverachtend und abstoßend.
 
Sexualität. Nicht Sex mit Frauen. Ich meinte das mit der Selbstbefriedigung ernst.

Anders als Schlaf, Nahrung, Wasser, Luft gibt es Sex mit einem anderen Menschen eben nur, wenn man dafür einen anderen Menschen findet. Den finden nicht alle.

Ich spreche ihm das Bedürfnis nicht ab. Aber ein angebliches Anrecht, es befriedigt zu bekommen. Denk den Gedanken doch bitte einfach mal zu Ende.
 
Sexualität. Nicht Sex mit Frauen. Ich meinte das mit der Selbstbefriedigung ernst.
Dann verstehst du das Problem des TE nicht. 1. Möchte er gerne Kinder (Grundbedürfnis Fortpflanzung) und 2. gehört zu Sexualität wesentlich mehr als an der eigenen Nudel herumzuspielen.
Anders als Schlaf, Nahrung, Wasser, Luft gibt es Sex mit einem anderen Menschen eben nur, wenn man dafür einen anderen Menschen findet. Den finden nicht alle.
Korrekt, den finden nicht alle. Unabhängig davon bleibt es ein Grundbedürfnis, kein Grundrecht.
 
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