Struwwelpeter
Mitglied
. Versucht man dann Verständnis für den Sohn aufzubringen bzw. zu wecken? Oder schiebt man ihm den "Schwarzen Peter" zu?
Ich bin der Meinung, dass vor allem die Eltern die ganze Zeit versuchen, Verständnis für den Sohn aufzubringen.
Aber es lässt sich nicht vermeiden, dass man dabei auch mal das Verhalten des Sohnes hinterfragt.
Zum Beispiel als er seiner Mutter eine Begebenheit vorwarf, die mehr als 15 Jahre zurück liegt.
Da kommt dann automatisch der Gedanke auf, warum er ihr kein aktuelleres Beispiel für ihr Fehlverhalten nennt.
Auch diesen Stinkefinger Emoji kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.
Der Sohn wird natürlich seine Gründe haben . Aber erwachsen finde ich sein Verhalten nicht.
Ich meinte nicht, dass du ihn unmittelbar davor "verteufelt" hast sondern dass ich sowas grundsätzlich und auch auf den Fall deiner Nachbarn bezogen nicht hilfreich finde, wenn das geschieht.
Darüber hinaus bin ich der Meinung, dass hier im Thread insgesamt schon auch öfter eher negativ oder sogar ziemlich negativ über den Sohn und seine Motivation geschrieben wurde.
Da bin ich anderer Meinung.
Dieser Eindruck entsteht vielleicht dadurch, dass hier immer mal wieder ziemlich aggressiv und überzeugt die "Eltern sind immer schuld - These" in den Raum geworfen wird, was dann zur Folge hat, dass die Stimmung hochkocht.
Damit meine ich nicht dich, Nachtgespenst.