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Verzweifelte Nachbarin - Sohn möchte keinen Kontakt mehr

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. Versucht man dann Verständnis für den Sohn aufzubringen bzw. zu wecken? Oder schiebt man ihm den "Schwarzen Peter" zu?

Ich bin der Meinung, dass vor allem die Eltern die ganze Zeit versuchen, Verständnis für den Sohn aufzubringen.
Aber es lässt sich nicht vermeiden, dass man dabei auch mal das Verhalten des Sohnes hinterfragt.
Zum Beispiel als er seiner Mutter eine Begebenheit vorwarf, die mehr als 15 Jahre zurück liegt.
Da kommt dann automatisch der Gedanke auf, warum er ihr kein aktuelleres Beispiel für ihr Fehlverhalten nennt.

Auch diesen Stinkefinger Emoji kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.
Der Sohn wird natürlich seine Gründe haben . Aber erwachsen finde ich sein Verhalten nicht.

Ich meinte nicht, dass du ihn unmittelbar davor "verteufelt" hast sondern dass ich sowas grundsätzlich und auch auf den Fall deiner Nachbarn bezogen nicht hilfreich finde, wenn das geschieht.

Darüber hinaus bin ich der Meinung, dass hier im Thread insgesamt schon auch öfter eher negativ oder sogar ziemlich negativ über den Sohn und seine Motivation geschrieben wurde.

Da bin ich anderer Meinung.
Dieser Eindruck entsteht vielleicht dadurch, dass hier immer mal wieder ziemlich aggressiv und überzeugt die "Eltern sind immer schuld - These" in den Raum geworfen wird, was dann zur Folge hat, dass die Stimmung hochkocht.
Damit meine ich nicht dich, Nachtgespenst.
 
Dieser Eindruck entsteht vielleicht dadurch, dass hier immer mal wieder ziemlich aggressiv und überzeugt die "Eltern sind immer schuld - These" in den Raum geworfen wird, was dann zur Folge hat, dass die Stimmung hochkocht.
Ja, hier sind einige "Extremist/innen" unterwegs und ich glaube du und ich stehen auch nicht an der gleichen Stelle der Skala zwischen den beiden Extremen. Was natürlich völlig in Ordnung ist, wir müssen uns in der Hinsicht ja auch nicht einig sein, aber auch die unterschiedliche Wahrnehmung erklärt.
 
An deinen Beiträgen ist mir allerdings
a)
ein gewisser Blick auf die negativen Anteile der Familiensituation aufgefallen
und
b)
kommt mir der Informationstransport häppchenweise und in einer Reihenfolge vor,
welche die Situation unter einer gewissen Spannung hält,
sodaß der Hilfsgedanke etwas nach hinten rückt. 😳

Ich schildere alles so objektiv, wie es mir möglich ist.
Und wenn ich negative Anteile in der Familiensituation zu sehen meine, benenne ich sie - egal ob diese sogenannten negativen Anteile den Eltern oder dem Sohn zuzuordnen sind.

Ich kann die Begebenheiten nur in der Reihenfolge mitteilen, in der sie geschehen oder mir zugetragen werden.

Daher meine offene Frage:
In wie weit benötigst DU hier unsere Unterstützung ?
und
wie kann das deiner Nachbarschaftsfamilie helfen ?

Ich halte es für hilfreich, mit unterschiedlichen Meinungen konfrontiert zu werden.
Oft wird ein Problem klarer und lösbarer, wenn man eine andere Sichtweise aufgezeigt bekommt.

Ich sehe weiterhin kein Problem darin, dass ich hier schreibe, auch wenn es um meine (mit mir eng befreudnete) Nachbarin geht.
Angenommen, mein Thema würde lauten "Herrische Schwiegermutter tyrannisietrt meine Kinder"
Dann wäre das ja auch nicht mein Problem, sondern das meiner Kinder, aber trotzdem fände es keiner komisch, dass ich hier schreibe.

@Struwwelpeter kann ja die Informationen nur und ausschließlich in der Reihenfolge preisgeben, in denen die Interaktionen auch passieren.
Genauso ist es.
 
Bei diesem Stinkefinger hätte ich den Sohn kurz gefragt wie er ihn tatsächlich meint..Und was er sich wünscht...z.B. weiterhin den Kontaktabbruch?
Worum geht es ihm tatsächlich...?
Auch beim Mantelfoto ..
Es wirkt so wirr von ihm.
 
Ich schildere alles so objektiv, wie es mir möglich ist.
So sollte es auch sein,
allerdings brächte da auch ich meinen Anteil mit rein,
deswegen zwischendrin "mal durchatmen" 😉
Und wenn ich negative Anteile in der Familiensituation zu sehen meine, benenne ich sie - egal ob diese sogenannten negativen Anteile den Eltern oder dem Sohn zuzuordnen sind.
Ja, das ist gut so und auch ehrlich.
Wenn ich jetzt die Historie des Thread anschaue, handelt es sich bei deiner Nachbarsfamilie im Grunde die um "Vorzeigefamilie" -> in den ersten paar Posts.
Danach schilderst du die komplette Unverständnis der Eltern, was dazu übergeht, wie schlimm sich der Sohn verhält.
Weiterhin sind die Eltern in solch Konstellationen "immer" die Bösen !
Danach wird der Sohn in ein eher dunkles Licht gestellt.

Ich kann die Begebenheiten nur in der Reihenfolge mitteilen, in der sie geschehen oder mir zugetragen werden.
Das stimmt schon.
Aus meiner Sicht könntest du das positiver darstellen.
Ich halte es für hilfreich, mit unterschiedlichen Meinungen konfrontiert zu werden.
Ja, das ist ein Problem mit der Konfrontation, ein Austausch wäre auch eine angenehmer Umgang damit 🙂
Oft wird ein Problem klarer und lösbarer, wenn man eine andere Sichtweise aufgezeigt bekommt.
Das stimmt. Für mich sind andere Sichtweisen zunächst auch nicht immer schlüssig 😊
Was lösen unsere Sichtweise bei dir aus ?
Ich sehe weiterhin kein Problem darin, dass ich hier schreibe, auch wenn es um meine (mit mir eng befreundete) Nachbarin geht.
Vielleicht ist es dir möglich, die Situation mehr zu deiner Situation zu machen, da es doch etwas schwierig ist, dir zum Thema einer dritten Person zu helfen.
Angenommen, mein Thema würde lauten "Herrische Schwiegermutter tyrannisiert meine Kinder"
Dann wäre das ja auch nicht mein Problem, sondern das meiner Kinder, aber trotzdem fände es keiner komisch, dass ich hier schreibe.
Wie du darüber schreibst, das könnten einige komisch finden 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie hier so viele tun, als könne die Therapeutin dem Sohn da nur was eingeredet haben.
Schonmal auf die Idee gekommen, dass der Therapeut bei sowas auch schlicht recht haben könnte?
Und klar, sehen die Mütter das selber nicht so und sehen sich als supi Mutter, die alles richtig gemacht hat.
Darum sinds ja so miese Mütter: weil Null Selbsteinsicht. Das doofe Kind sei schuld, dass da wohl irgendso einem Trend hinterherrenne.
Und andere Leute, die sowieso meinen, Mütter können nur super sein stützen das natürlich und nicken da sofort beistimmend, dass nur Therapeut und Sohnemann selber schuld sein können, keineswegs die Mutter - Nein, das geht ja gar nicht.
Es ist gut, dass Therapeuten da hinsehen, statt diesem "heilige Mutter"-Kult hinterherzurennen, der zum Glück endlich mal in Frage gestellt wird. Für die Anhängerinnen dieses Kultes natürlich ungehörig. Da hetzt man dann lieber über die Therapeuten, die dem Kind nur helfen, endlich das durch die Mutter verkorkste Leben wieder hinzukriegen .Aber wen interessiert schon das Wohl des Kindes...Das hat der Mutter zu huldigen und sonst nix.
 
Also, wenn ein Stinkefinger gekommen ist, dann ist der Sohn sauer.( Aus welchem Grund auch immer.)
Ich sehe hier nur eine Lösung , wenn beide Seiten bereit, sind sich zusammen zu setzen und darüber zu reden.
Vielleicht braucht es Zeit, bis er dazu bereit ist.
Sie sollten ihm die Zeit geben.
Das wäre wahrscheinlich meine klare Ansage gewesen.
" Melde dich bitte, wenn du bereit bist zum Reden!'
Und dann würde ich abwarten.
 
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