M
Meeow
Gast
Hallo zusammen,
ich bin 18 Jahre alt und besuche ein Fachgymnasium in Niedersachsen. Ich habe lange darauf hingearbeitet, diese Schule besuchen zu können. Ich bin immer sehr gern zur Schule gegangen, wollte Abitur machen und unbedingt studieren.
Das möchte ich auch immer noch, doch der Gang zur Schule ist eine Qual für mich. Ich bin immer öfter krank geworden in letzter Zeit, da ich mich total falsch und unwohl in dieser Schulform (Wirtschaftsgymnasium) fühle. Dabei bin ich immer zum Arzt gerannt, der festgestellt hat, dass ich krank bin. Natürlich stieg mit der Anzahl der Fehltage auch das Missvertrauen meiner Lehrer, und ich habe Angst und das Gefühl, "nicht mehr für voll" genommen zu werden. Ich habe also die Angst, dass ich nicht mehr ernst genommen werde.
In meiner Klasse bin ich ein Einzelgänger, da ich nicht wie die anderen mein ganzes Geld für Alkohol, Drogen und Parties ausgebe - das ist aber tatsächlich mein geringstes Problem, da ich wirklich nur auf diese Schule gegangen bin um zu lernen - anders als die anderen. Die interessieren sich wenig für den Stoff und stören permanent, geben blöde Kommentare und lachen einen aus, wenn man aufzeigt. Ebenfalls lassen sie einen bei Gruppenarbeiten hängen und sind einfach demotivierent
. Meine Außenseiterrolle trägt natürlich dazu bei, dass ich nicht gerne zur Schule gehe, sie ist aber nicht das größte Übel. Das Schlimmste ist, dass ich nicht mehr im Stoff mitkomme und mir total dumm vorkomme, um es salopp auszudrücken.
Da ich dies frühzeitig erkannt habe, habe ich mich um eine Alternativmöglichkeit bemüht und mir eine Schule in Bayern gesucht, in dem Wissen, dass die Schule dort viel schwerer ist. Aber genau das wollte ich, denn die Lehrer hier empfinde ich zum Teil als sehr ungerecht und inkompetent. Zudem ist das Schulsystem in Niedersachsen meines Erachtens lange nicht so gut wie das in Bayern. Ich habe sehr wohl verglichen und mich für die Fachoberschule Sozialwesen in Bayern entschieden, natürlich nicht ohne mich bei Schülern direkt zu informieren was verlangt wird und wie es ist, auf diese Schule zu gehen. Auch dabei hat Bayern gepunktet.
Allerdings ist etwas dazwischengekommen, meine Unterbringungsmöglichkeit steht nicht mehr und ich müsste mir allein eine Wohnung in diesem Ort suchen - weis aber nicht, ob ich dem gewachsen bin, da ich eigentlich mit meinem Partner zusammenziehen wollte, was leider nicht mehr möglich ist. Zudem verlangen meine Eltern, das ich dieses Schuljahr beende, was an sich nicht verkehrt wäre. Jedoch gibt es für mich nichts schlimmeres als dort wieder hinzumüssen. Ich ertrage es einfach nicht mehr von meinen Lehrern schief angeguckt zu werden und nichts zu wissen. Ich wollte nur auf diese Schule, um zu lernen, und nichts zu können ist die größte Demütigung überhaupt.
Meine Eltern spielen auch eine große Rolle, da sich mich nicht verstehen. Sie denken, ich tue nur krank um nicht zur Schule zu müssen, ich aber bin der Überzeugung dass die Schule mich krankmacht.
Jetzt weis ich nicht, was ich tun soll ... und bin mehr als verzweifelt ...
ich bin 18 Jahre alt und besuche ein Fachgymnasium in Niedersachsen. Ich habe lange darauf hingearbeitet, diese Schule besuchen zu können. Ich bin immer sehr gern zur Schule gegangen, wollte Abitur machen und unbedingt studieren.
Das möchte ich auch immer noch, doch der Gang zur Schule ist eine Qual für mich. Ich bin immer öfter krank geworden in letzter Zeit, da ich mich total falsch und unwohl in dieser Schulform (Wirtschaftsgymnasium) fühle. Dabei bin ich immer zum Arzt gerannt, der festgestellt hat, dass ich krank bin. Natürlich stieg mit der Anzahl der Fehltage auch das Missvertrauen meiner Lehrer, und ich habe Angst und das Gefühl, "nicht mehr für voll" genommen zu werden. Ich habe also die Angst, dass ich nicht mehr ernst genommen werde.
In meiner Klasse bin ich ein Einzelgänger, da ich nicht wie die anderen mein ganzes Geld für Alkohol, Drogen und Parties ausgebe - das ist aber tatsächlich mein geringstes Problem, da ich wirklich nur auf diese Schule gegangen bin um zu lernen - anders als die anderen. Die interessieren sich wenig für den Stoff und stören permanent, geben blöde Kommentare und lachen einen aus, wenn man aufzeigt. Ebenfalls lassen sie einen bei Gruppenarbeiten hängen und sind einfach demotivierent
. Meine Außenseiterrolle trägt natürlich dazu bei, dass ich nicht gerne zur Schule gehe, sie ist aber nicht das größte Übel. Das Schlimmste ist, dass ich nicht mehr im Stoff mitkomme und mir total dumm vorkomme, um es salopp auszudrücken.
Da ich dies frühzeitig erkannt habe, habe ich mich um eine Alternativmöglichkeit bemüht und mir eine Schule in Bayern gesucht, in dem Wissen, dass die Schule dort viel schwerer ist. Aber genau das wollte ich, denn die Lehrer hier empfinde ich zum Teil als sehr ungerecht und inkompetent. Zudem ist das Schulsystem in Niedersachsen meines Erachtens lange nicht so gut wie das in Bayern. Ich habe sehr wohl verglichen und mich für die Fachoberschule Sozialwesen in Bayern entschieden, natürlich nicht ohne mich bei Schülern direkt zu informieren was verlangt wird und wie es ist, auf diese Schule zu gehen. Auch dabei hat Bayern gepunktet.
Allerdings ist etwas dazwischengekommen, meine Unterbringungsmöglichkeit steht nicht mehr und ich müsste mir allein eine Wohnung in diesem Ort suchen - weis aber nicht, ob ich dem gewachsen bin, da ich eigentlich mit meinem Partner zusammenziehen wollte, was leider nicht mehr möglich ist. Zudem verlangen meine Eltern, das ich dieses Schuljahr beende, was an sich nicht verkehrt wäre. Jedoch gibt es für mich nichts schlimmeres als dort wieder hinzumüssen. Ich ertrage es einfach nicht mehr von meinen Lehrern schief angeguckt zu werden und nichts zu wissen. Ich wollte nur auf diese Schule, um zu lernen, und nichts zu können ist die größte Demütigung überhaupt.
Meine Eltern spielen auch eine große Rolle, da sich mich nicht verstehen. Sie denken, ich tue nur krank um nicht zur Schule zu müssen, ich aber bin der Überzeugung dass die Schule mich krankmacht.
Jetzt weis ich nicht, was ich tun soll ... und bin mehr als verzweifelt ...