V
verzweifelterGast
Gast
Hallo ):
Ich braeuchte dringend hilfe und ratschlaege von aussen.
Habe diese woche mein managementstudium begonnen und schon am dritten tag hab ich absolut die schnauze voll!!!
Bin nach dem Abi ein Jahr nach Amerika gegangen und hab dort in einem Hotel arbeit gefunden. Zurueck nach Hause und ab zum Studium. Hab mich bei einer privaten Hochschule mit virtuellem Lernen entschieden. So alle 1 1/2 Monate gibt es eine Woche Praesenzzeit. Und in der ersten Praesenzwoche bin ich nun.
Ich muss dazu sagen, dass ich schon immer ein schuechterner Typ bin der eigendlich "nur" einen normalen Job ausueben moechte in dem ich gluecklich bin aber auch mich finanzieren kann. War nie ein besonders guter Schueler noch ein besonders schlechter.
Ich bin sehr auf Harmonie aus und mir ist das Miteinander Arbeiten auch sehr wichtig.
Dort bei der Hochschule angekommen freute man sich erstmal auf eine kleine Lerngruppe von 15 Leuten. Doch irgendwie stellt genau das mein Problem dar. Ich hba extra das semivirtuelle Studium gewaehlt, weil ich eher fuer mich lernen wollte und moeglichst unabhaengig bin. auch von meinen mitstudierenden. aber irgendwie bin ich jetzt in der zwickmuehle. Schon am dritten Tag bin ich mit einer hoellischen Angst in die Bahn gestiegen. Bauchschmerzen, Uebelkeit, leichtes Zittern, Zurueckgezogenheit.
Mein Problem bei der Hochschule: die Dozenten sind spaendig so kreativ und machen Gruppenarbeiten wo ich mich absolut unwohl fuehle. Das ist dann immer das selbe: am Anfang faellt mir immer nicht viel ein, was ich beitragen koennte. Aber ich versuche immer mir Gedanken zu machen und auch Vorschlaege abzuliefern. Aber ich merke dann schon immer, dass meine Denkfaehligkkeit sofort nachlaesst, wenn ich nur das Wort Gruppenarbeit hoere. Wenn ich dann mal Vorschlaege mache, dann hab ich das Gefuehl ueberhoert zu werden und andere Studenten ruecken sich dann immer so in den Vordergrund. Ich fuehle mich richtig klein und wuede am liebsten Verschwinden.
Wenn die Gruppenarbeit vorbei ist, dann soll meist einer der Gruppe die Gruppe vertreten und die Resultate vortragen. Schon allein bei dem Gedanken werden meine Knie zu wackelpudding und mir ich kotz uebel. Ich hoffe immer, dass es mich nicht trifft und dass mich niemand aus der Gruppe eventuell anspricht.
Ich bin eigendlich ein sehr umgaenglicher Typ, lieb, auch mal still, aber man kann auch mit mir spass haben. Nur ich fuehle mich in dem Kurs total "fremd" und "anders". Die Gruppen wachsen schon zusammen- nur ich scheine nicht reinzupassen. Ich fuehle mich nicht wie ein Teil des Teams. Hab das Gefuehl einfach Dumm zu sein, schlecht, und vorallem hilflos zu sein.
Auch bei den Unterrichtsthemen und dem Stoff musste ich erstmal schlucken. So viel Stoff (aber das war ja auch klar). Das schlimme ist nur, dass ich in der Praesenzphase oder in der jetzt 3 Tagen nix verstanden hab. Wirklich nix. Ich hab das Gefuehl nix gelernt zu haben und komm genauso schlau wie vor der Schule wieder raus. Ich hab einfach irgendwie das Gefuehl das falsche Studium gewaehlt zu haben obwohl ich vorher total happy war als ich angenommen wurde. Hatte ja auch mich speziell fuer diesen Studiengang angemeldet.
Heute hat mein einer Dozent gesagt, dass wir in der naechsten Praesenzphase eine Paesentation zu dritt machen werden (die Partner werden immer durch abzaehlen gefunden). Ich wuerde am liebsten tot umfallen um nicht hin zu muessen.
Was soll ich nun tun? Soll ich das Studium abbrechen und mir ein neues suchen oder eine Ausbildung anfangen?
Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich auch ein wenig unter Druck fuehle. Einmal weil ich auf den Studiengang beharrt habe, dann weil es ganz klar eine rieses Enttaeuschung und auch Stress fuer meine Familie bedeutet, drittens weil ich fuer ein privates Studium ja auch einen batzen Geld bezahle und die Kuendigungsfrist ca. 3 Monate betrifft, ich angst vor meiner Zukunft habe und mir habe, grade bei dem Gedanken versagt zu haben.
Ich frag mich immer wieder warum ich so bin wie ich bin. Ich bin haeufig alleine. Natuerlich hab ich auch Freunde und mit denen fuehl ich mich wohl. Ich gehe eigendlich auch gerne auf Menschen zu aber brauche eben auch meine Zeit fuer mich. Nur ab und zu fuehl ich mich bei einigen Gruppen total unwohl. Und das passiert mir von Jahr zu Jahr immer haeufiger. Und das macht mich wahnsinnig fertig. Ich fuehle mich immer mehr alleine und unverstanden. Gibt es dafuer eine Ursache, dass ich so eine soziale Angst bekomme? Kann es sein, dass ich eine soziale Phobie haben koennte? Sollte ich mal zum Psychologen gehen (hab ich schon oefter drueber nachgedacht)?
Danke schon mal wenn jemand antwortet.
Ich braeuchte dringend hilfe und ratschlaege von aussen.
Habe diese woche mein managementstudium begonnen und schon am dritten tag hab ich absolut die schnauze voll!!!
Bin nach dem Abi ein Jahr nach Amerika gegangen und hab dort in einem Hotel arbeit gefunden. Zurueck nach Hause und ab zum Studium. Hab mich bei einer privaten Hochschule mit virtuellem Lernen entschieden. So alle 1 1/2 Monate gibt es eine Woche Praesenzzeit. Und in der ersten Praesenzwoche bin ich nun.
Ich muss dazu sagen, dass ich schon immer ein schuechterner Typ bin der eigendlich "nur" einen normalen Job ausueben moechte in dem ich gluecklich bin aber auch mich finanzieren kann. War nie ein besonders guter Schueler noch ein besonders schlechter.
Ich bin sehr auf Harmonie aus und mir ist das Miteinander Arbeiten auch sehr wichtig.
Dort bei der Hochschule angekommen freute man sich erstmal auf eine kleine Lerngruppe von 15 Leuten. Doch irgendwie stellt genau das mein Problem dar. Ich hba extra das semivirtuelle Studium gewaehlt, weil ich eher fuer mich lernen wollte und moeglichst unabhaengig bin. auch von meinen mitstudierenden. aber irgendwie bin ich jetzt in der zwickmuehle. Schon am dritten Tag bin ich mit einer hoellischen Angst in die Bahn gestiegen. Bauchschmerzen, Uebelkeit, leichtes Zittern, Zurueckgezogenheit.
Mein Problem bei der Hochschule: die Dozenten sind spaendig so kreativ und machen Gruppenarbeiten wo ich mich absolut unwohl fuehle. Das ist dann immer das selbe: am Anfang faellt mir immer nicht viel ein, was ich beitragen koennte. Aber ich versuche immer mir Gedanken zu machen und auch Vorschlaege abzuliefern. Aber ich merke dann schon immer, dass meine Denkfaehligkkeit sofort nachlaesst, wenn ich nur das Wort Gruppenarbeit hoere. Wenn ich dann mal Vorschlaege mache, dann hab ich das Gefuehl ueberhoert zu werden und andere Studenten ruecken sich dann immer so in den Vordergrund. Ich fuehle mich richtig klein und wuede am liebsten Verschwinden.
Wenn die Gruppenarbeit vorbei ist, dann soll meist einer der Gruppe die Gruppe vertreten und die Resultate vortragen. Schon allein bei dem Gedanken werden meine Knie zu wackelpudding und mir ich kotz uebel. Ich hoffe immer, dass es mich nicht trifft und dass mich niemand aus der Gruppe eventuell anspricht.
Ich bin eigendlich ein sehr umgaenglicher Typ, lieb, auch mal still, aber man kann auch mit mir spass haben. Nur ich fuehle mich in dem Kurs total "fremd" und "anders". Die Gruppen wachsen schon zusammen- nur ich scheine nicht reinzupassen. Ich fuehle mich nicht wie ein Teil des Teams. Hab das Gefuehl einfach Dumm zu sein, schlecht, und vorallem hilflos zu sein.
Auch bei den Unterrichtsthemen und dem Stoff musste ich erstmal schlucken. So viel Stoff (aber das war ja auch klar). Das schlimme ist nur, dass ich in der Praesenzphase oder in der jetzt 3 Tagen nix verstanden hab. Wirklich nix. Ich hab das Gefuehl nix gelernt zu haben und komm genauso schlau wie vor der Schule wieder raus. Ich hab einfach irgendwie das Gefuehl das falsche Studium gewaehlt zu haben obwohl ich vorher total happy war als ich angenommen wurde. Hatte ja auch mich speziell fuer diesen Studiengang angemeldet.
Heute hat mein einer Dozent gesagt, dass wir in der naechsten Praesenzphase eine Paesentation zu dritt machen werden (die Partner werden immer durch abzaehlen gefunden). Ich wuerde am liebsten tot umfallen um nicht hin zu muessen.
Was soll ich nun tun? Soll ich das Studium abbrechen und mir ein neues suchen oder eine Ausbildung anfangen?
Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich auch ein wenig unter Druck fuehle. Einmal weil ich auf den Studiengang beharrt habe, dann weil es ganz klar eine rieses Enttaeuschung und auch Stress fuer meine Familie bedeutet, drittens weil ich fuer ein privates Studium ja auch einen batzen Geld bezahle und die Kuendigungsfrist ca. 3 Monate betrifft, ich angst vor meiner Zukunft habe und mir habe, grade bei dem Gedanken versagt zu haben.
Ich frag mich immer wieder warum ich so bin wie ich bin. Ich bin haeufig alleine. Natuerlich hab ich auch Freunde und mit denen fuehl ich mich wohl. Ich gehe eigendlich auch gerne auf Menschen zu aber brauche eben auch meine Zeit fuer mich. Nur ab und zu fuehl ich mich bei einigen Gruppen total unwohl. Und das passiert mir von Jahr zu Jahr immer haeufiger. Und das macht mich wahnsinnig fertig. Ich fuehle mich immer mehr alleine und unverstanden. Gibt es dafuer eine Ursache, dass ich so eine soziale Angst bekomme? Kann es sein, dass ich eine soziale Phobie haben koennte? Sollte ich mal zum Psychologen gehen (hab ich schon oefter drueber nachgedacht)?
Danke schon mal wenn jemand antwortet.