Hallo,
Ich weiß gerade nicht mehr weiter, habe manchmal das Gefühl mir selbst nicht mehr glauben zu können. Deswegen würde ich gerne Euren Rat hören.
Ich studiere auf Lehramt im 6.Semester. Das Studium ist oft sehr hart, ich muss dafür sehr viel lernen und auch die Ferien sind immer belegt mit Prüfungen und Kursen.
Seit einigen Semestern habe ich das Gefühl, nicht mehr zu können. Jedes Mal, wenn die Prüfungen näher kommen und ich vermehrt lerne (nicht mehr so exzessiv wie in den ersten Semestern, in denen ich mich völlig übernommen habe, sondern mit vielen Pausen und gut geplant eigentlich) halte ich nicht lange durch. Mich quälen dann furchtbare Kopf-, Hals- und Ohrenschmerzen, ich kann mir die einfachsten Dinge nicht mehr merken und meine Konzentration lässt nach. Stattdessen setzt dann die Panik ein, denn einige Tage Pause machen bringt nur bedingt etwas mit dem Wissen, dass es danach wohl wieder nicht läuft. Ich habe es schon öfters probiert, mich eine Weile erholt (oder es versucht), doch sobald ich dann wieder einige Tage etwas machte, kehrten auch die Schmerzen zurück.
Gerade in den Tagen, in denen ich mich "erholen" wollte, kamen oft Heulkrämpfe und Panik dazu. Ich habe dann riesige Zukunftsängste, weiß nicht mehr, was ich mir überhaupt noch zutrauen soll und wie ich das alles schaffen soll. Ich wünsche mir dann einfach nur, wieder normal lernen zu können, mich einige Stunden konzentriert hinzusetzen ohne von Schmerzen und sich verschließenden Ohren abgelenkt zu werden.
Meine Eltern meinen, dass ich von den ersten beiden, sehr stressigen Jahren einfach total ausgebrannt bin und ich mich ein Semester krankschreiben lassen soll. Doch der Gedanke daran macht mir auch Angst. Das würde bedeuten, dass ich danach ohne meine Freunde weitermachen muss. Außerdem geht es mir, sobald der Druck und Stress nachlässt, einige Wochen nach den Prüfungen wieder gut und ich erhole mich dann relativ schnell und bin wieder "normal". Deswegen denke ich mir dann auch: Was, wenn ich mich nur in etwas reinsteigere? Wenn ich nur das Gefühl habe ausgebrannt zu sein, aber das bloß im Kopf abläuft? Ich weiß einfach nicht, wie ernst ich das alles nehmen soll oder ob ich nicht mit Gewalt versuchen soll, die Schmerzen zu ignorieren.
Dazu kamen in letzter Zeit vermehrt noch Haarausfall und Verdauungsprobleme, doch die könnten auch auf den Stress, den ich mir selber wegen allem mache, zurückzuführen sein.
Manchmal denke ich mir, dass ich einfach nicht mehr kann. Dann weine ich nur noch und will, dass mich jemand hier rausholt und ganz weit wegbringt, mir alles abnimmt.
Doch wenn ich dann wieder einen etwas besseren Tag habe, denke ich mir, dass ich doch bloß übertreibe und mich zusammenreißen und nicht herumheulen soll.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Weiß jemand einen Rat?
Ich wäre sehr, sehr dankbar!!!
Ich weiß gerade nicht mehr weiter, habe manchmal das Gefühl mir selbst nicht mehr glauben zu können. Deswegen würde ich gerne Euren Rat hören.
Ich studiere auf Lehramt im 6.Semester. Das Studium ist oft sehr hart, ich muss dafür sehr viel lernen und auch die Ferien sind immer belegt mit Prüfungen und Kursen.
Seit einigen Semestern habe ich das Gefühl, nicht mehr zu können. Jedes Mal, wenn die Prüfungen näher kommen und ich vermehrt lerne (nicht mehr so exzessiv wie in den ersten Semestern, in denen ich mich völlig übernommen habe, sondern mit vielen Pausen und gut geplant eigentlich) halte ich nicht lange durch. Mich quälen dann furchtbare Kopf-, Hals- und Ohrenschmerzen, ich kann mir die einfachsten Dinge nicht mehr merken und meine Konzentration lässt nach. Stattdessen setzt dann die Panik ein, denn einige Tage Pause machen bringt nur bedingt etwas mit dem Wissen, dass es danach wohl wieder nicht läuft. Ich habe es schon öfters probiert, mich eine Weile erholt (oder es versucht), doch sobald ich dann wieder einige Tage etwas machte, kehrten auch die Schmerzen zurück.
Gerade in den Tagen, in denen ich mich "erholen" wollte, kamen oft Heulkrämpfe und Panik dazu. Ich habe dann riesige Zukunftsängste, weiß nicht mehr, was ich mir überhaupt noch zutrauen soll und wie ich das alles schaffen soll. Ich wünsche mir dann einfach nur, wieder normal lernen zu können, mich einige Stunden konzentriert hinzusetzen ohne von Schmerzen und sich verschließenden Ohren abgelenkt zu werden.
Meine Eltern meinen, dass ich von den ersten beiden, sehr stressigen Jahren einfach total ausgebrannt bin und ich mich ein Semester krankschreiben lassen soll. Doch der Gedanke daran macht mir auch Angst. Das würde bedeuten, dass ich danach ohne meine Freunde weitermachen muss. Außerdem geht es mir, sobald der Druck und Stress nachlässt, einige Wochen nach den Prüfungen wieder gut und ich erhole mich dann relativ schnell und bin wieder "normal". Deswegen denke ich mir dann auch: Was, wenn ich mich nur in etwas reinsteigere? Wenn ich nur das Gefühl habe ausgebrannt zu sein, aber das bloß im Kopf abläuft? Ich weiß einfach nicht, wie ernst ich das alles nehmen soll oder ob ich nicht mit Gewalt versuchen soll, die Schmerzen zu ignorieren.
Dazu kamen in letzter Zeit vermehrt noch Haarausfall und Verdauungsprobleme, doch die könnten auch auf den Stress, den ich mir selber wegen allem mache, zurückzuführen sein.
Manchmal denke ich mir, dass ich einfach nicht mehr kann. Dann weine ich nur noch und will, dass mich jemand hier rausholt und ganz weit wegbringt, mir alles abnimmt.
Doch wenn ich dann wieder einen etwas besseren Tag habe, denke ich mir, dass ich doch bloß übertreibe und mich zusammenreißen und nicht herumheulen soll.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Weiß jemand einen Rat?
Ich wäre sehr, sehr dankbar!!!