Die Therapeutin sagt Dir eigentlich nichts anderes, als was wir Dir hier schon seit Jahren zu sagen versuchen😏
Manchmal braucht man aber einfach Hinweise vom Fachmann qua Ausbildung/Studium und nicht von Fachleuten, die ihr Wissen aufgrund eigener Erfahrung angesammelt haben.
Ich bin vor Jahrzehnten mal in eine Beziehung geschliddert, die mir nicht gut tat. Ich wusste, ich muss da unbedingt raus. Ich wusste das selber, meine Freunde haben dieselbe Auffassung vertreten, meine Familie - den Absprung habe ich dann aber doch erst geschafft, als ich mir die Bestätigung von einer Therapeutin geholt habe.
Wie man zum Ziel kommt ist eigentlich egal, Hauptsache man kommt da an. Man sollte nur zusehen, dass es nicht ZU lange dauert, damit man keinen Knacks fürs Leben mitbekommt.
Ich hoffe daher auch, dass die Therapeutin dich
@Fla$hG0rd0n so lange begleitet, bis du für dich endlich den Schlussstrich ziehen kannst.
Ich kann schon nachvollziehen, dass dir das nicht leicht fällt, da euch viele Jahre verbinden, eine Liebe, die womöglich doch noch unterschwellig da ist, dazu ein Kind, ein gemeinsames Heim. Das gibt man nicht leichtfertig auf. Du hast aber mit den Jahren selber schon Schaden genommen - das merkt man ja an deinem Verhalten, das ich schon teilweise als neurotisch bezeichnen würde. Diese Panik, bloß nichts falsch zu machen, die Schockstarre, das fast schon devote Verhalten und immer nur der Gedanke, warum sie das so-und-so macht statt einfach mal darauf zu schauen, wie es DIR dabei geht. Das sind keine normalen und auch keine gesunden Veränderungen mehr, die man natürlich in einer Partnerschaft einzugehen bereit ist. Für mich sind das - ohne jetzt der Fachmann zu sein - doch schon pathogene Verhaltensmuster.