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Vertrauensbruch - Wohnung aufgebrochen

  • Starter*in Starter*in _'_
  • Datum Start Datum Start
Also... mal ganz kurz des Verständnisses halber, weil ich das jetzt nicht ganz mitbekomme.
Zu Anfang sagtest du, dass sowohl Vermieter als auch Makler nicht in Reichweite wären um in deine Wohnung zu gelangen. Jetzt kommt auf einmal die Information, dass deine Eltern die Hausmeister deiner Wohnungsanlage sind.

Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, dann muss man sagen, dass sie, wenn sie die Hausmeister sind, klipp und klar RICHTIG gehandelt haben. Hier muss man dann als Hausverwaltung agieren und nicht als Elternteil. Das ist eine WICHTIGE Information.

Habe ich das denn richtig verstanden?

Und zu deiner Antwort: Du gehst sehr barsch auf meine Antwort ein. So würde ich eigentlich nicht von einer 25-jährigen Frau denken, wenn du dich denn so siehst und auch so behandelt werden möchtest. Ja, es handelt sich oft um eine psychische Lage, wenn man nicht im Stande ist ein Reinigungsverhalten aufzubauen, das ist mir bewusst, dennoch entnimmt man deiner Reaktion zu der Handlung deiner Eltern kindlichen Trotz heraus. Sie werden schon mitbekommen, dass du nicht im Stande bist dich selbst aufrecht zu erhalten, da müssen sie auch als Elternteil agieren, auch aus erzieherischem Aspekt her. Wenn du es dennoch hin und wieder schaffst, dann heißt es aber auch dass du immer wieder hinein fällst in dein Muster, etc. Hilfe solltest du nicht dafür suchen um etwas in Ordnung zu bringen und dann wieder von neu zumüllen, eher darum um ein neues System aufzubauen. Wenn du möchtest, dass ich dich als reife und erwachsene Frau sehe, dann solltest du auch so ein Verhalten geben.

Ich denke immernoch, dass diese ganze Sache, dass du dich darauf so "aufgeilst", dass in deine Wohnung Zutritt begangen wurde, ohne dein Einverständnis, immernoch ein Abwehrverhalten ist. Du zeigst es sehr deutlich auch in deinen Antworten zu Hilfestellungen, etc. Es wurde nicht ohne Grund getan, und es gibt glaube ich, soweit ich mich erinnere, auch irgend ein Gesetz, dass sagt dass wenn nach dreimaligem Auffordern der Unterlassung einer Ruhestörung oder Zutrittserlaubnis, keine Besserung erfolgt, die Wohnung betreten werden darf. Davon mal abgesehen, dass du davon wusstest, aber einfach nichts tun wolltest. Du konntest zwar nicht von einem anderen Ort zaubern, aber du hättest dich darum selbst kümmern können und dir nicht dieses Unbehagen einbrocken müssen. Rauchmelder sind in den meisten Fällen, vorallem, wenn sie leicht erreichbar sind, zu öffnen ohne spezielles Handwerkzeug.

Und dass du denkst, dass man dir jetzt die Schuld in die Schuhe schieben möchte ist absolut zutreffend. Da hast du dich wohl selbst in die Schei*e geritten, wie man so schön sagt.
 
an die TE:
Alle sind sich einig: ss= selbst schuld.

Ich muß mal zu dem Thema "unerbetene Hilfe" was erzählen und meine Schwäche dabei zugeben: Ich war knapp 19, hatte ein Kind ab 18.12.**, war, zwecks Arbeit, von 5.45 bis 18.30 Uhr unterwegs, kam um die Zeit mit Kind (<--aus Krippe) nach Hause, durfte/mußte noch kochen für Ehemann, usw. usw. ... was man eben zu tun hat im Haushalt.

Wir hatten einen 16 qm Raum zum Leben und Schlafen, neben 1.15m x 4m für Kleiderschrank (2m x 80 cm) sowie auf der anderen Seite neben der Tür (mit Vorhang): 2-Kochplatten-/Wasserregal+Tisch, denn wir hatten nur Wasser auf dem Hof, d.h. zu holen im Eimer und zu erwärmen im Tauchsiedertopf, abwaschen in Schüsseln. Die gesamten Qm wurden mit einem Ofen beheizt, wodurch eine Ecke des Raumes voll ausgefüllt war. In dem Winter wurde bei Frost, üblicherweise, das Wasser auf dem Hof abgestellt und konnte nur kurz angestellt werden.

Damals gab es keine Wegwerfwindeln, sondern man mußte die Windeln im Eimer einweichen/auswaschen und dann in einem Topf
a u s k o c h e n, dann mehrmals spülen, auswringen und dann auf dem Hof auf die Leine hängen und zum Nachtrocknen im Winter/Regenwetter in der Wohnung, über dem Ofen, auf eine Leine hängen. Wäsche-machen war umständlich - kann man sich denken, wie - oder? Ohne Ordnung hätten wir zu dritt, mit Kinderbett!!, Schlafcouch, Stubenschrank, Tisch und zwei Sesseln nicht mehr in dem Raum schlafen und sitzen können. Ich hielt alles, soweit mir möglich war, in Ordnung. Es blieb oft vieles unerledigt, mehr oder weniger, war ja so zu sagen i m m e r a l l e s irgendwie "in Arbeit".
Meine Schwiegermutter kam mal, als nur ihr Sohn zu Hause war, zu besuch und wischte Staub. Du wirst es nicht glauben: ich war zutiefst beleidigt, was ich auch mitgeteilt habe und was auch zu Diskussion führte. Einfach eingesteckt habe ich die Beleidigung nicht. Es sollte keine Beleidigung sein, war es aber für mich.

Wie Du siehst TE kann ich es nachvollziehen, daß man hilfreiche Besuche als Beleidigung verstehen kann. Damals hatte ich Bange, daß ich mich an diese "Ordnung" gewöhnen könnte. Mit Änderung unserer Wohnverhältnisse änderte sich GsD die gesamte Situation. Dann war ich froh, daß ich meine Schwiegermutter hatte, die uns - d.h. sie mir - die Näh- und Flickarbeiten für unsere Textilien abnahm.

Du solltest Dir mal bewußt überlegen, wie gut Dein Lebensverhältnisse sind - oder hast Du ähnliche/gleiche äußere Probleme wie die, die ich damals hatte?

FG Gelinda
 
Ja, das kann man. Aber es ist schwierig. In den meisten Fällen fängt alles immer wieder von vorne an. Ein Sprichwort sagt: Eine fleißige Mutter, hat eine faule Tochter/Sohn.

oh gott 🙄


leb mal mit deinen sprichwörtern....ist bisschen am leben vorbei,finde ich.
 
an die TE:
Alle sind sich einig: ss= selbst schuld.

Ich muß mal zu dem Thema "unerbetene Hilfe" was erzählen und meine Schwäche dabei zugeben: Ich war knapp 19, hatte ein Kind ab 18.12.**, war, zwecks Arbeit, von 5.45 bis 18.30 Uhr unterwegs, kam um die Zeit mit Kind (<--aus Krippe) nach Hause, durfte/mußte noch kochen für Ehemann, usw. usw. ... was man eben zu tun hat im Haushalt.

Wir hatten einen 16 qm Raum zum Leben und Schlafen, neben 1.15m x 4m für Kleiderschrank (2m x 80 cm) sowie auf der anderen Seite neben der Tür (mit Vorhang): 2-Kochplatten-/Wasserregal+Tisch, denn wir hatten nur Wasser auf dem Hof, d.h. zu holen im Eimer und zu erwärmen im Tauchsiedertopf, abwaschen in Schüsseln. Die gesamten Qm wurden mit einem Ofen beheizt, wodurch eine Ecke des Raumes voll ausgefüllt war. In dem Winter wurde bei Frost, üblicherweise, das Wasser auf dem Hof abgestellt und konnte nur kurz angestellt werden.

Damals gab es keine Wegwerfwindeln, sondern man mußte die Windeln im Eimer einweichen/auswaschen und dann in einem Topf
a u s k o c h e n, dann mehrmals spülen, auswringen und dann auf dem Hof auf die Leine hängen und zum Nachtrocknen im Winter/Regenwetter in der Wohnung, über dem Ofen, auf eine Leine hängen. Wäsche-machen war umständlich - kann man sich denken, wie - oder? Ohne Ordnung hätten wir zu dritt, mit Kinderbett!!, Schlafcouch, Stubenschrank, Tisch und zwei Sesseln nicht mehr in dem Raum schlafen und sitzen können. Ich hielt alles, soweit mir möglich war, in Ordnung. Es blieb oft vieles unerledigt, mehr oder weniger, war ja so zu sagen i m m e r a l l e s irgendwie "in Arbeit".
Meine Schwiegermutter kam mal, als nur ihr Sohn zu Hause war, zu besuch und wischte Staub. Du wirst es nicht glauben: ich war zutiefst beleidigt, was ich auch mitgeteilt habe und was auch zu Diskussion führte. Einfach eingesteckt habe ich die Beleidigung nicht. Es sollte keine Beleidigung sein, war es aber für mich.

Wie Du siehst TE kann ich es nachvollziehen, daß man hilfreiche Besuche als Beleidigung verstehen kann. Damals hatte ich Bange, daß ich mich an diese "Ordnung" gewöhnen könnte. Mit Änderung unserer Wohnverhältnisse änderte sich GsD die gesamte Situation. Dann war ich froh, daß ich meine Schwiegermutter hatte, die uns - d.h. sie mir - die Näh- und Flickarbeiten für unsere Textilien abnahm.

Du solltest Dir mal bewußt überlegen, wie gut Dein Lebensverhältnisse sind - oder hast Du ähnliche/gleiche äußere Probleme wie die, die ich damals hatte?

FG Gelinda

meine güte gelinda, du hast es aber auch schwer gehabt und die jungen dinger heute,die spinnen doch ,habens sooo gut und kriegen nichts auf die reihe.🙄 jaja
 

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