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Vertrauensbruch, was wiegt schwerer?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 122954
  • Datum Start Datum Start
Ganz meine Meinung! Mein Mann darf auch jederzeit an mein Smartphone, ich bei ihm auch. Warum auch nicht? Wir haben nichts zu verbergen. Im Gegenteil. Diese reflexartige Schnappatmung, die manche bei dem Thema sofort bekommen, finde ich total albern. Da wird oftmals einfach nur eine Mainstream Meinung nachgeplappert, ohne sich selber mal genauer mit der Thematik auseinandergesetzt zu haben....schliesslich denken ja "alle so".

Ich finde es verständlich, wenn man berechtigte Sorge hat oder Zweifel an der Treue des Partners, das man sich vergewissern möchte, wie sonst sollte man die Wahrheit heraus finden? Der Betrüger ist hier der Täter und nicht derjenige, der betrogen wird. Und in einer Partnerschaft sollte man sich ausserdem so verhalten, dass der andere keinen Grund zu Misstrauen und Eifersucht haben muss. Statt ein riesen Geheimnis um sein Handy oder Computer zu machen, heimlich zu chatten usw.

Eine andere Baustelle wäre es dann, wenn jemand grundlos eifersüchtig ist, den Partner krankhaft kontrollieren will, täglich das Handy durchsucht usw., das ist dann wie mit krankhafter Eifersucht, wo man was gegen tun sollte.

Ausserdem habe ich keine Geheimnisse oder relevanten Dinge, von denen mein Partner nichts weiß.
 
Zuletzt bearbeitet:
@57-55
Leider sind Beiträge nicht zitierbar, wenn sie in andere Posts hineingeschrieben werden. Somit kann ich nicht darauf eingehen.

Mein Mann darf mein PC und Handy durchchecken, wenn er es will.

Fremdgehen ist ein ganz anderes Thema....natürlich viel schlimmer.

Würde mein Partner mein Handy, meinen PC, meine Post durchchecken wollen, wäre klar, dass etwas Wesentliches schiefläuft in dieser Beziehung und kein Vertrauen besteht.
Für mich im Grunde das Ende einer Beziehung, auch wenn ich noch versuchen würde das Gespräch zu suchen und das Ruder herumzureißen. Viele Chancen sehe ich bei mangelndem Vertrauen jedoch nicht.

Fremdgehen wäre für mich tatsächlich kein großes Drama, Sex macht Spaß, wird aber überbewertet, finde ich.
Beschäftigen würde mich da eher das Gesundheitsrisiko und was mein Partner vermutlich vermisst. Beziehung ist in gewisser Weise Arbeit, beide müssen sich Mühe geben für den anderen attraktiv und interessant zu bleiben und die Beziehung immer wieder zu beleben.

Mit dem Ausbreiten „müssen“ bin ich absolut bei Dir, ebenso mit dem Nachschnüffeln. Beides finde ich furchtbar.
Vielleicht noch zur Erklärung, meine Frau und ich waren schon ein Paar, laaange bevor es Handys gab.
Wir haben vom Beginn unsere Ehe an alles miteinander geteilt. Selbstverständlich haben auch wir das eine oder andere Geheimnis, von dem der Partner nichts weiß. Aber mit Sicherheit auch kein dritter.

Alles zu teilen...nichts für mich. Auch in einer Beziehung bin ich ein Individuum und sehne mich nicht nach einer Symbiose.

Geheimnisse:
Dritte könnten ein Geheimnis, eine Sorge, ein gesundheitliches Problem, Kummer usw. z. B. per Messenger mit jemandem teilen.

Weiß ich, dass jemand sein Handy anderen Personen, dem Partner oder sonstwem gibt, kann ich als Dritter meine Privatsphäre schützen und dem bisherigen Vertrauten eben nichts mehr anvertrauen. Ich sähe mich dann gezwungen, ihm diese Vertrauensposition zu entziehen. Nicht gut für tiefe Freundschaften.
Mich würde das sehr traurig machen.
Noch schlimmer, wenn man es nicht weiß und vertrauensvolle Worte von jemandem gelesen werden, für den sie nicht bestimmt waren.

Diese Studie setzt im Grunde schon voraus, dass man sich eines Tages trennt, passt aber perfekt in unsere heutige Zeit. 🙁

Nein. Diese Studie geht nur von der Realität aus, zu der eben kein geringer Anteil an zerbrechenden Beziehungen gehört.

Ich finde es verständlich, wenn man berechtigte Sorge hat oder Zweifel an der Treue des Partners, das man sich vergewissern möchte, wie sonst sollte man die Wahrheit heraus finden? Der Betrüger ist hier der Täter und nicht derjenige, der betrogen wird. Und in einer Partnerschaft sollte man sich ausserdem so verhalten, dass der andere keinen Grund zu Misstrauen und Eifersucht haben muss. Statt ein riesen Geheimnis um sein Handy oder Computer zu machen, heimlich zu chatten usw.

Woher willst du wissen ob deine Zweifel berechtigt sind?
Was du in so einem Fall weißt ist, dass du zweifelst.
Und das hat, ist es kein krankhafter Zustand, Gründe.
Alleine das ist doch schon Problem genug und Grund, unbedingt ins Gespräch zu gehen.
Entweder man bleibt in kommunikativer Verbindung, löst das Problem gemeinsam, arbeitet an der Beziehung und die Zweifel verschwinden. Oder der Käse ist gegessen.

In einer Partnerschaft sollte man sich gegenseitig Vertrauen schenken können ohne Kontrollmöglichkeiten zu brauchen.
Wer Kontrolle braucht hat ein Vertrauensproblem.

Diese reflexartige Schnappatmung, die manche bei dem Thema sofort bekommen, finde ich total albern.

Diese Kontrollwut, die manche an den Tag legen, finde ich albern.

Wäre eine der möglichen Reaktionen auf so einen Satz wie den zitierten.

Meine Antwort:
Ich finde höchstens so einen Satz albern.
Ich muss andere Einstellungen nicht als albern bezeichnen, darüber lässt sich auch freundlich und sachlich diskutieren.
Ich kenne auch niemanden mit Schnappatmung bei Diskussionen.
Es werden nie alle gleich denken.
Zum Glück! Weder wäre dieses Forum hier dann nötig noch überhaupt Kommunikation mit anderen. Denn die würden ja nur sagen, was ich sagen würde. Da tut es dann auch das Spiegelbild.
 
Fremdgehen wäre für mich tatsächlich kein großes Drama, Sex macht Spaß, wird aber überbewertet, finde ich.

Für mich schon absolut. Ich wollte und könnte das nicht.
Alles zu teilen...nichts für mich. Auch in einer Beziehung bin ich ein Individuum und sehne mich nicht nach einer Symbiose.
Ich will auch nicht alles teilen. Bei uns schaut auch niemand ungefragt des anderen Handy an oder seinen Account oder seine Briefe.
 
Hallo und guten Abend,
ich habe mich sehr über die rege Beteiligung gefreut!
Die Beiträge sind allesamt sehr interessant (Wäre traurig, wenn alle der gleichen Meinung wären).
Es sind auch Aussagen dabei, die zum intensiven Nachdenken anregen.

Vielleicht noch etwas zur Erklärung, da meine Aussage vielleicht zum Teil etwas unklar war.
Meine Frau und ich sind zwei Individuen mit unterschiedlichen Charakteren.
Es gibt aber auch grundlegende Eigenschaften, in denen wir uns sehr ähnlich sind.
Keinesfalls bilden wir eine Symbiose, auch wenn wir fast alles gemeinsam erleben und teilen.
Auch bei uns kommt es zu Streit, der aber in bald 50 Jahren nie länger als vielleicht ein bis zwei Stunden angehalten hat. Heute höchstens mal eine halbe Stunde.
Keinesfalls „schnüffelt“ einer in den Sachen des anderen herum, wir haben einfach keine größeren Geheimnisse voreinander.
Aber, ein Brief der an meine Frau gerichtet ist, wird auch von Ihr geöffnet, es sei denn sie bittet mich darum, es zu tun. Umgekehrt gilt das Gleiche.
Wir haben einen großen Bekanntenkreis, aber jeder nur einen Freund, nämlich der Lebenspartner.
Mir ist bewusst, dass wir damit etwas „Speziell“ sind.
Wir leben damit aber schon sehr lange, alles in allem zufrieden und glücklich. Wir wollen und können uns kein anderes Leben vorstellen.
 

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