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Vertrauen !

G

Gast

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Ich kann nicht verstehen, warum Psychotherapeuten dass Vertrauen einst sich erarbeiten wollen, um im nächsten Zug uns wieder ALLEIN zurücklassen zu wollen.

Wobei ich nicht glauben kann, sollte es mal dazu kommen, weil wir wirklich eine gute Beziehung zueinander haben; doch fehlt von meiner Seite aus VERTRAUEN. Ich denke, dass ich ihn weiter kontaktieren darf, das habe ich arg im Gefühl. Er sagte einst, ich sei ein besonderer Fall, dies hätte er in seiner "Laufbahn" nicht ein einziges mal vorgefunden, das soll was heissen (möchte hier nicht privater werden, sorry).

Ich habe das grosse Glück, dass ich weit mehr als 100 h zu ihm kommen darf, da die reguläre Zeit aufgrund meiner psychischen Erkrankung den Rahmen des normalen sprengt.

VERTRAUEN habe ich zu niemanden, auch nicht zum Therapeuten ! Dennoch ist es ein warmes Gefühl, was mir in der Therapiestunde entgegenströmt. Es fühlt sich gut an, verstanden zu werden.

Erzählt doch mal, wie es euch damit geht, rein mit dem VERTRAUEN ?
 

Hallo Gast,

schau mal hier: Vertrauen !. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Hallo,

Vertrauen ist etwas, was man erst mit der Zeit erarbeiten kann. Im Bezug auf Therapeuten ist das Vertrauen anders als Vertrauen zu Freunden oder Familie.

Auch von Seite eines Therapeuten muss erstmal ein Vertrauen zum Patienten aufgebaut werden.

Wenn ich jemanden schon lang genug kenne und viel Zeit mit ihm/ihr verbringe, habe ich ein gewisses Vertrauen aufgebaut. Was nicht unbedingt bedeutet, dass ich der jeweiligen Person alles anvertraue.
Bei einem Therapeuten ist es eher so, dass man ja aus einem bestimmten Grund (Erkrankung) hingeht. Anfangs lernt man sich erstmal kennen. Je nachdem wie "sympathisch" mir diese Person ist, kann ich Vertrauen aufbauen. Das Vertrauen basiert dann aber nur auf dem fachlichen Bereich. Genauso ist es dann auch aus Sicht des Therapeuten.
 
Vertrauen ist eine Grundvoraussetzung für die Arbeit mit einem Probanden / Patienten.
Gelingt es nicht ein Vertrauensverhältnis aufzubauen... kann man sich die Mühe sparen.

Das gilt in beide Richtungen!!!
 
@ Gast:

Ja, das sehe ich auch so wie trinchen, es bezieht sich nur auf das fachliche. Es gibt hier auch schon einige Threads dazu, wo Therapeuten/Beraterinnen genau so etwas sagten, dass die Klientin etwas besonderes wäre u.ä., aber wenn die Therapie zu Ende ist, wird nicht im Traum an einen evtl. weiteren Kontakt gedacht (weil man den ja nicht bezahlt bekommt). Es kann natürlich auch sein, dass dies jeder Therapeut anders handhabt, aber was ich hier schon gelesen habe und selbst wohl mal erleben werde, läuft es immer darauf hinaus, dass es irgendwann eine endgültige Trennung gibt.

Aber dennoch ist es natürlich schön, wenn man es schafft, Vertrauen aufzubauen und es als positives Gefühl erlebt.

Gruß von Lonelymoon
 
@ venia:

In beide Richtungen? Warum braucht der Therapeut Vertrauen zu mir? Er muss mir doch nichts über sich erzählen!? 🙁
 
Ein Therapeut muss seinen Patienten/Klienten auch vertrauen können um eine Therapie durchführen zu können.
Wenn ein Therapeut in dem Gespräch das Gefühl bekommt, angelogen zu werden, kann er keine Therapie machen oder es gäbe keine Erfolgschancen.
 
Ich kann nicht verstehen, warum Psychotherapeuten dass Vertrauen einst sich erarbeiten wollen, um im nächsten Zug uns wieder ALLEIN zurücklassen zu wollen.

Wobei ich nicht glauben kann, sollte es mal dazu kommen, weil wir wirklich eine gute Beziehung zueinander haben; doch fehlt von meiner Seite aus VERTRAUEN. Ich denke, dass ich ihn weiter kontaktieren darf, das habe ich arg im Gefühl. Er sagte einst, ich sei ein besonderer Fall, dies hätte er in seiner "Laufbahn" nicht ein einziges mal vorgefunden, das soll was heissen (möchte hier nicht privater werden, sorry).

Ich habe das grosse Glück, dass ich weit mehr als 100 h zu ihm kommen darf, da die reguläre Zeit aufgrund meiner psychischen Erkrankung den Rahmen des normalen sprengt.

VERTRAUEN habe ich zu niemanden, auch nicht zum Therapeuten ! Dennoch ist es ein warmes Gefühl, was mir in der Therapiestunde entgegenströmt. Es fühlt sich gut an, verstanden zu werden.

Erzählt doch mal, wie es euch damit geht, rein mit dem VERTRAUEN ?

Ich habe zu niemanden Grundvertrauen. Mein Therapeut ist mir sehr sympathisch, dennoch kann ich kein Vertrauen aufbauen. Ich leide "auch" an der paranoiden Persönlichkeitsstörung u.s.w..

Wie fühlt sich VERTRAUEN an ? Das Gefühl ist mir unbekannt.
 
@ venia:

In beide Richtungen? Warum braucht der Therapeut Vertrauen zu mir? Er muss mir doch nichts über sich erzählen!? 🙁



*Ich* vertraue als Hilfe"gebender" darauf, dass mir der Hilfe"suchende" soviel wie möglich von sich preis gibt...

Ohne diese Informationen bin ich für Hilfestellungen nicht geeignet... ICH KANN MEINE ARBEIT NICHT DURCHFÜHREN

Hat der Proband kein Vertrauen in meine Arbeit- wird es mir nicht gelingen in ihr/sein Hirn zu schauen..., Lösungen für dessen Problem zu finden...
 
...und sagt man nicht das Vertrauen Selbstvertrauen voraussetzt ?

Wie kann man einen Menschen überhaupt vertrauen ? Tiefes Vertrauen kann man nur zur Tieren haben, Tiere kann man bedingungslos vertrauen, Menschen niemals !

Indem man es ausprobiert, ist es zu spät, weil man sich nie sicher sein kann.

Gruss
Sina
 

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