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Vertrauen schwer angekratzt

In jeder Partnerschaft gibt es auch Zeiten mit Krisen. Seien es große oder kleine.
Der einfachste Weg ist zu denken dann trennen wir uns halt. Diesen Gedanken hatte ich ja auch kurzfristig.
Es erscheint zu schwierig, zu mühsam und zeitaufwändig sich der Krise zu stellen und zu versuchen herauszukommen.
Viel Konversation ist nötig vlt. sogar eine Paarberatung.

Ja, was meine Frau gemacht hat ist schlimm. Schlimm weil es ein Vertrauensbruch ist und Vertrauen ein Grundpfeiler einer guten Partnerschaft ist.
Manch einer kann nicht verstehen das ich mit so einer "Person" noch zusammenleben kann.

Spekulationen über meine Finanzen, habt ihr überhaupt Platz für noch ein Kind ob ich devot bin. Bestimmt wird sie mich auch in Zukunft hintergehen. Ist sie vlt. sogar Fremdgegangen und das Kind ist nicht von mir usw. usf.
Ich soll sie noch dies und jenes fragen. Teilweise soll ich ihr die Hölle heiß machen. Warum ich nicht gleich nach dem vierten Kind eine Vasektomie gemacht habe.
All das hat hier die Runde gemacht.

Jetzt beginnt die Aufarbeitung. Der Versuch Vertrauen wieder aufzubauen. Sich wieder anzunähern. Ständige Schuldzuweisungen meinerseits werden mich nicht weiterbringen.
Ja, sie hat sich bei mir entschuldigt und ich habe die Entschuldigung angenommen. Das heißt aber nicht das jetzt alles vergessen und vergeben ist. Inwieweit da etwas zurückbleibt weiß ich nicht.
Ich kann nicht in die Zukunft blicken.

20 Jahre harmonische Ehe werfe Ich nicht einfach weg wie ein benutztes Taschentuch.

Partnerschaft heißt ständiges Arbeiten daran und wir haben jetzt viel Arbeit vor uns. Ich stelle mich dieser Arbeit ohne zu wissen ob sie erfolgreich sein wird.
Was sagst du später auf die Frage deines 5. Kindes, ob es ein Wunschkind war? Lügst du es an?
Oder sagst du ihm wahrheitsgemäß: Du warst Mama' s Wunsckind?
Ich wünsch dir, dass es niemals auf die Idee kommt, zu fragen, sodern von euch beiden einfach so geliebt wird wie jedes Kind geliebt werden sollte. Dann wird es die Frage nicht stellen. Denn dann spürt es, dass es ein Wunschkind war.

Ja, das wird nicht einfach werden, da wieder das nötige Vertrauen aufzubauen..Ich wünsche euch viel Kraft und Erfolg dabei.
 
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Re: Vertrauen schwer angekratzt
Was sagst du später auf die Frage deines 5. Kindes, ob es ein Wunschkind war? Lügst du es an?
Oder sagst du ihm wahrheitsgemäß: Du warst Mama' s Wunsckind?
Ich wünsch dir, dass es niemals auf die Idee kommt, zu fragen, sodern von euch beiden einfach so geliebt wird wie jedes Kind geliebt werden sollte. Dann wird es die Frage nicht stellen. Denn dann spürt es, dass es ein Wunschkind war.

Ja, das wird nicht einfach werden, da wieder das nötige Vertrauen aufzubauen..Ich wünsche euch viel Kraft und Erfolg dabei.
Ich bin mir der Verantwortung bewusst. Nein, das Kind werde ich genauso lieben wie die anderen. Es kann doch nichts dafür was passiert ist. Da wäre ich ein schlechter Vater wenn ich das machen würde.
Das wäre ja Rache an dem kleinen Wesen.
Es ist ja mein Kind egal unter welchen Umständen es gezeugt wurde.
 
Es tut mir sehr leid für dich das es so gelaufen ist. Ich verstehe das du sauer und verletzt bist. Das Verhalten deiner Frau war sehr Rücksichtslos und es ist ein sehr schwerer Vertrauensmissbrauch das kann man nicht schön reden. Ein Kind sollte immer eine gemeinsame Entscheidung sein denn immerhin ist es die Verantwortung beider und nicht eines einzelnen.
Du musst das unbedingt aufarbeiten umso früher umso besser ansonsten kann es passieren das diese Situation eure Ehe irgendwann killt, was nachvollziehbar ist aber für keinen von euch 7 erstrebenswert.
Ich bin kein Freund von Therapeuten aber in diesem Fall würde ich dir bzw euch ans Herz legen euch Hilfe zu suchen. Es wäre bestimmt auch gut wenn sie sich dir gegenüber erklärt denn ich kann mir denken das die Frage nachdem warum dich irgendwann auffrisst.
Ich drücke euch die Daumen das ihr es schafft das zu überstehen.
 
Der Punkt ist ja der, dass deine Frau sich zwar entschuldigt hat, die Folgen ihres Handelns aber nicht reversibel sind und am Ende du derjenige bist, dem mit dem wachsenden Bauch immer wieder vor Augen geführt wird, dass da etwas Folgenschweres passiert ist, was du nicht wolltest. Ihr habt euch nun fürs Zusammenbleiben entschieden, also musst insbesondere du es schaffen, deinen Groll beiseite zu schieben. Deine Frau wird innerlich frohlocken, denn sie bekommt ja nun das, was sie unbedingt wollte und du bleibst an ihrer Seite. Das einzige Risiko, das sie eingegangen ist, ist somit gebannt.

Das Problem: Die Gedanken sind frei und sie fragen nicht danach, ob sie sich einschleichen dürfen. Tatsächlich glaube ich, dass das Baby erst auf der Welt sein muss bis sich dein Zorn wirklich verflüchtigen kann. Das wird bis dahin eine herausfordernde Zeit, bei der du dir vermutlich noch häufiger in Erinnerung rufen musst, dass eine bis dahin schlechte Stimmung auch immer dem Fötus schaden würde. Vielleicht gelingt es mit diesem Bewusstsein besser, deinen absolut berechtigten Ärger besser im Griff zu haben, eben keine Spitzen zu setzen und ihn bestmöglich herunterzuschlucken.

Deine Frau hätte schon verdient, zu spüren, dass ihre Egozentrik und Rücksichtslosigkeit echte negative Folgen hat. Ihre Erklärungsversuche empfinde auch ich als fadenscheinig. Wer die Pille absetzt und Sex hat, kann nun mal schwanger werden... man macht so etwas nicht, um sich zu beweisen, dass es bestimmt nicht klappen wird. Die Wahrheit ist aber auch, dass es m. E. keine Erklärung geben kann, die sie in besserem Licht erscheinen lässt. Und das wird euch beiden klar sein, daher macht ein Weiterbohren und Insistieren an dieser Stelle auch keinen Sinn mehr.

Was ich mich daher auch frage: Was müsste oder eher könnte sie deines Erachtens überhaupt tun, um das Vertrauen wiederherzustellen, nachdem die Schwangerschaft ja nun besteht? Ansonsten war doch eigentlich bis auf die vermutlich üblichen Kleinigkeiten, die in den besten Familien vorkommen, alles gut, wenn ich dich richtig gelesen habe. Ist es nicht eher so, dass es einzig um deine Bereitschaft gehen wird, ihr diesen Betrug zu verzeihen? Daher wüsste ich auch nicht, was da eine Paarberatung (wie hier von einigen empfohlen wurde), groß richten könnte.. es geht m. E. einzig darum, wie du Wut und Ärger über die über deinen Kopf hinweg entschiedene Schwangerschaft in dir bändigst. Ich vermute, dass das allein die Zeit richten wird und du dich leichter tun wirst, sobald das Baby da ist. Fairerweise hast du ja schon jetzt erkannt, dass das Kleine keine Schuld trägt und aufrichtige Liebe verdient hat. Das sollte selbstverständlich sein, ist es aber nicht - von daher: Sehr gut soweit.

Tatsächlich glaube ich aber auch, dass du dir Gutes tun würdest, indem du den Austausch hier kappst, der ja einzig noch dazu dient, das Thema warm zu halten. Indem du es nicht abkühlen lässt, wird es dir m. E. schwerer fallen, dich mit der Situation im Positiven zu arrangieren, da hier auch immer wieder Nadelstiche gesetzt werden von Menschen, die selber in ähnlichen, allerdings perspektivisch ungelösten Konflikten stecken. Natürlich ist das deine Entscheidung, m. E. aber einen Gedanken wert.
 
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Ein Gedanke von mir.
Gibt es irgend etwas was du dir schon immer gewünscht hast und ihr zur Liebe nicht gemacht hast?
Oder aufgrund fehlender Zeit oder ähnlichem?
( Beispielsweise eine Reise mit Kumpeln oder Alleinzeit oder ein aufwendiges Hobby oder,oder ,oder?)
Vielleicht solltest du dir jetzt auch einmal gönnen egoistisch zu sein.
Nicht um die zu " bestrafen" , aber um dich zu belohnen, dass du verständnisvoll bist.
Dazu wäre vielleicht jetzt eine gute Zeit, bevor das Baby geboren wird und viel Zeit in Anspruch nimmt.
Ich weiß nicht, ob dir der Gedanke vllt helfen könnte.
 

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