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Verschwindet mit dem Smartphone die reale Kommunikation unter Menschen?

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Sonnenblume34

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Hallo liebe Leute!

Die heutige Gesellschaft wird immerabhängiger von modernen Medien insbesondere Smartphones. Sind die wirklich sosmart wie sie scheinen und wenn, werden wir dadurch dümmer? Schließlich brauchtman sich keine Gedanken über schwierige Fragestellungen zu machen. Das Smartphonehat die Antwort ja in Sekundenschnelle parat. Das Mitdenken wird nicht mehrfabriziert, man bildet sich eher zum schnellen Such-und-Finder aus. Früherhatte man auch noch richtige Diskussionen mit seinen Freunden/ Kollegen etc. ,wenn es um ein spezielles Thema ging. Heutzutage geht man sowas aus dem Weg undzückt das Smartphone.

Mit der Whats-App ist man mit seinen bestenFreunden kostenlos und schnell in Verbindung. Aber müssen wir uns jede ach so kleinenichtige Kleinigkeit schreiben, wie zum Beispiel: Bin gerade auf dem Weg in denAldi ? Auf jeden Fall kann man aber sagen, dass die virtuelle Kommunikationzugenommen hat.

Wie beläuft es sich aber mit der richtigen,realen Kommunikation unter Leuten?
Man schaue sich mal in einem Cafe um. Da sitzen Freunde zusammen an einemTisch, treffen sich vielleicht nach Ewigkeiten wieder und das Smartphone liegtauf dem Tisch dabei. Alle 30 Sekunden wird kontrolliert, ob etwas neues inFacebook gepostet wird oder ob man eine Nachricht erhalten hat. Im gleichenMoment beachtet man aber nicht seine eigentliche Gesprächsperson. Warum kannman sich nicht auf diese konzentrieren. Ist sie es nicht wert? Muss man immersofort auf dem neuesten Stand sein mit Facebooknachrichten?
Man sieht so oft schweigende Personen zusammensitzen. Ist das nicht komisch?


Was denkt ihr dazu?


Viele GrüßeJ




 
Der Gebrauch bestimmt die Funktion! Wenn man immer mehr virtuell kommuniziert bleibt was auf der Strecke. Wie soll man die Gefühle und Gedanken anderer erkennen wenn man es nicht versteht deren Körpersprache zu lesen?
In gewissen Maßen ist eine emotionale Abstumpfung, aber mindestens ein Verlust an Empathie vorprogrammiert.

Frag dich einfach wie man ohne und wie man mit elektronischen Hilfsmitteln mit anderen in Kontakt tritt. Welche vor und Nachteile es gibt, liegt für Menschen die noch beide Mittel kennen auf der Hand.

Der Gebrauch bestimmt die Funktion!
 
... das denke ich nicht. Vor vielen Jahren gab es keine Fernseher, keine PCs ... da saß man abends vorm Radio und hörte Hörspiele, hat gelesen oder "Mensch ärgere Dich nicht" oder Karten mit der Familie gespielt. Kaum jemand würde den technischen Fortschritt missen. Was es eher ist, ist der Gebrauch. Gucke ich mir von früh bis abends jeden Schmonzes an, lasse ich meine Kinder ungebremst und allein vor ihrem eigenen Fernseher sitzen ... Es ist eine Frage des Gebrauchs.
Und so ist es auch mit den Smartphones. Ich finde es auch lächerlich, wenn Leute an der Supermarktkasse stehen, wollen bezahlen und klemmen sich das Gerät irgendwie mit einer Halsschieflage ans Ohr ... keine Ahnung, ob die gerade die Aktienkurse hören müssen oder sonstige lebenswichtige Infos bekommen. Und auch das habe ich schon erlebt, wenn sich Leute treffen, von 4 legen bestimmt 3 ein Smartphone auf den Tisch. Es geht aber auch anders, man kann es auch ausschalten und sich auf seine Freunde konzentrieren. Die Kommunikation in der Realität muss nicht verschwinden, aber es es fehlt oft am richtigen Umgang mit den technischen Fortschritten. Die Smartphones sind nicht schuld, schuld ist der Mensch selber ...

Lg Eisherz
 
.... Früherhatte man auch noch richtige Diskussionen mit seinen Freunden/ Kollegen etc. ,wenn es um ein spezielles Thema ging. Heutzutage geht man sowas aus dem Weg undzückt das Smartphone...
Schon Sokrates und Platon waren ähnlicher Meinung beim Aufkommen der Schrift.
hier zwei link: Sokrates Kritik am Geschriebenen
http://de.wikipedia.org/wiki/Ungeschriebene_Lehre
Ein ähnliches Beispiel, wie du es hier vermutlich meinst hat mir schon mal wer gesagt und ich schreib gern nochmal rein, wie ich das sehe:
Mir hat mal jemand gesagt:
"Seit dem es Smartphones gibt, kann man sich in der Kneipe nicht mehr so gut streiten oder diskutieren.
Wenn zB. die Frage aufkommt welche Sprachen in Belgien Amtssprachen sind konnte man früher längere Zeit diskutieren.
Heute nimmt nach ein paar Minuten einer sein Handy und schaut nach. Gespräch vorbei. Finde das schade."

Ich seh das anders, weil das Gespräch nicht zu ende sein muss.
Vermutlich hat einer der "Streithähne" gemeint flämisch sie auch Amtssprache. jetzt wo die Amtssprachen klar ist hat man das nächste thema, mit dem man genau so vorgehen kann - und letzen endes weiß man wesentlich mehr, was ohne die Internetverbindung evtl nur möglich gewesen wäre, wenn zB ein Belgier den Raum betritt, da evtl alle an ihrer Meinung fest halten.


Übrigens "Früher" hätte einer beim nächsten treffen ein Lexikon dabei gehabt (oder ich, wenn ich mir schon denke, das es zu solchen Diskussionen kommt hätte eines im Auto gehabt) oder zumindesten verkündet, das er nachgeschaut habe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Qualität der Kommunikation hat eher wenig mit dem Medium zu tun.

Doofe Leute reden auch von Angesicht zu Angesicht Müll.

Zum Beispiel.
 
Die heutige Gesellschaft wird immerabhängiger von modernen Medien insbesondere Smartphones.

Sie wird ja gar nicht immer abhängiger, sie macht sich nur selbst abhängig. Ist man z.B. irgendwo darauf angewiesen, ein Smartphone zu besitzen? Nicht dass ich wüsste. Das meiste ist doch nur Spielerei und man würde genauso gut ohne auskommen.

Und man muss ja auch erst mal jemanden real kennenlernen, um seine Telefonnummer zu bekommen. Wer seine Kontakte sowieso nur online kennt, hat auch vorher nicht real kommuniziert. Daher verschwindet reale Kommunikation durch Smartphones nicht.


Doofe Leute reden auch von Angesicht zu Angesicht Müll.

Im weitreichenden Internet bekommen es leider immer alle mit. 🙄
 
Die Qualität der Kommunikation hat eher wenig mit dem Medium zu tun.

Doofe Leute reden auch von Angesicht zu Angesicht Müll.

Zum Beispiel.

Ich finde es Idiotisch, wenn über dinge gestritten wird, die ganz schnell geklärt werden können (ist Bern wirklich die Hauptstadt der Schweiz? zB)

Hab noch ein Beispiel, das etwas anderes zeigt:

War bei nem Freund, auch smartphone auf dem tisch.
Er "Hey, der Marcus hat ein neues Auto.."
Ich "Teil mal.."

Ich kommentiere das Foto, er kommentiert das foto und Marcus auch.
Marcus ist mehr oder weniger mit an den Tisch gekommen.
 
Ich kenne mich selbst wenig bis kaum mit Smartphones aus, weil ich schon immer eine natürliche Abscheu gegen solcherlei, den Alltag dominierende Multimedia pflege. Was ich aber als Beobachter mitbekomme, ist, dass wir in einer Kultur des Clickens leben. Jeder Gang in die Öffentlichkeit ist mit der Wahrnehmung wild interagierender Smartphone-User verbunden, die sich in ihre social community einloggen und von der sie tatsächlich umgebenden Realität abkapseln. Daraus sind sehr mächtige Rituale entstanden und ebenso eine Statussymbolik - das I-Phone als Spielerei und als Markenzeichen.

Dass die Nutzer derweil durch ihre überbordende, virtuelle Omnipräsenz aus dem Schutz der Vertraulichkeit herausgezerrt und in einen Raum des "Unprivaten" verfrachtet werden, ist ihnen kaum oder gar nicht bewusst. Sie sind ein Spielball dieser Dynamik, brauchen Feedbacks, Kommunikation, Gruppen, Lärm und Stimulation. Und das freut die ein oder andere Instanz....
 
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