M
Maultier
Gast
Zunächst einmal ganz lieben Dank für eure Antworten!
Ich weiß sehr zu schätzen, dass ihr euch die Zeit genommen habt, auch wenn meine Rückmeldung vielleicht nicht den Eindruck erweckt.
Bezüglich zu erwartender Gehaltssteigerungen: Ich bin nun seit 7 Jahren im Job und habe noch keine (!!!(trotz vieler unbezahlter Überstunden und Versprechungen)) Gehaltssteigerung bekommen. Leider hat man ja keinen gesetzlichen Anspruch darauf. Ich bin froh diesen Job überhaupt zu haben.
Überall liest man: Wer mit über 50 arbeitslos wird, hat kaum noch ne Chance auf einen neuen Job. Wie hoch ist also die Wahrscheinlichkeit, dass ich meinen Job bis 67 Jahren behalte?
Falls ich das unwahrscheinlicher Glück habe bis 67 durcharbeiten zu können, wird meine Rente dennoch leicht unter dem aktuellen Sozialhilfeniveau sein.
Mit ETFs habe ich mich auch schon auseinandergesetzt: Wenn ich tatsächlich in der Lage bin- wie vorgeschlagen- 100 Euro monatlich die nächsten 27 Jahre zu zahlen, erhalte ich tatsächlich knapp die beschriebenen 82 000 Euro bei einer Wertentwicklung von 6 Prozent. Allerdings muss ich darauf dann Steuern zahlen und die zu zahlenden Gebühren innerhalb der 27 Jahre sind auch nich so gering. Das muss man alles abziehen. Und von der Inflation will ich gar nicht erst anfangen...
Es bleibt also nicht wirklich viel übrig. Wirklich entspannen kann ich da nicht... Eine altersgerechte Mietwohnung wird da wohl eher nicht drin sein, von den deutlich höheren Gesundheitskosten im Alter will ich auch gar nicht erst anfangen. Wenn ich etwas Unterstützung benötige: Wovon soll ich das zahlen? Wenn man allein ist hat man ja keinen, der einen umsonst unterstützt.
Von der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben will ich auch gar nicht erst anfangen.
Hier hat jemand geschrieben, dass es meine Situation nicht verbessert, wenn es vielen anderen auch so geht. Das sehe ich überhaupt nicht so. Menschen, mit denen ich jetzt noch zu tun habe, werden sich nach und nach abwenden, da sie wohnungsmäßig und auch gesellschaftlich ein völlig anderes Leben führen werden als ich, sobald ich keinen Job mehr habe und sie finanziell deutlich besser da stehen.
Bezüglich meiner Schulden: Sie sind nicht durch Urlaubsreisen, eine tolle Wohnung oder sonst was entstanden. Sondern durch ein zu langes Studium und eine missglückte Selbstständigkeit.
Der Vorschlag erst mal mein Auto abzuzahlen und 6 Nettoeinkommen als Rücklage zu bilden, klingt äußerst vernünftig, aber wenn ich das geschafft habe, ist schon wieder das nächste Auto fällig (ich bin auf einen Wagen angewiesen) Ernsthaft: Wie soll man es da schaffen relevant fürs Alter vorzusorgen? Ich bin nur in Zukuntsängsten gefangen und kann das Leben auch jetzt nicht wirklich genießen.
Ich weiß sehr zu schätzen, dass ihr euch die Zeit genommen habt, auch wenn meine Rückmeldung vielleicht nicht den Eindruck erweckt.
Bezüglich zu erwartender Gehaltssteigerungen: Ich bin nun seit 7 Jahren im Job und habe noch keine (!!!(trotz vieler unbezahlter Überstunden und Versprechungen)) Gehaltssteigerung bekommen. Leider hat man ja keinen gesetzlichen Anspruch darauf. Ich bin froh diesen Job überhaupt zu haben.
Überall liest man: Wer mit über 50 arbeitslos wird, hat kaum noch ne Chance auf einen neuen Job. Wie hoch ist also die Wahrscheinlichkeit, dass ich meinen Job bis 67 Jahren behalte?
Falls ich das unwahrscheinlicher Glück habe bis 67 durcharbeiten zu können, wird meine Rente dennoch leicht unter dem aktuellen Sozialhilfeniveau sein.
Mit ETFs habe ich mich auch schon auseinandergesetzt: Wenn ich tatsächlich in der Lage bin- wie vorgeschlagen- 100 Euro monatlich die nächsten 27 Jahre zu zahlen, erhalte ich tatsächlich knapp die beschriebenen 82 000 Euro bei einer Wertentwicklung von 6 Prozent. Allerdings muss ich darauf dann Steuern zahlen und die zu zahlenden Gebühren innerhalb der 27 Jahre sind auch nich so gering. Das muss man alles abziehen. Und von der Inflation will ich gar nicht erst anfangen...
Es bleibt also nicht wirklich viel übrig. Wirklich entspannen kann ich da nicht... Eine altersgerechte Mietwohnung wird da wohl eher nicht drin sein, von den deutlich höheren Gesundheitskosten im Alter will ich auch gar nicht erst anfangen. Wenn ich etwas Unterstützung benötige: Wovon soll ich das zahlen? Wenn man allein ist hat man ja keinen, der einen umsonst unterstützt.
Von der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben will ich auch gar nicht erst anfangen.
Hier hat jemand geschrieben, dass es meine Situation nicht verbessert, wenn es vielen anderen auch so geht. Das sehe ich überhaupt nicht so. Menschen, mit denen ich jetzt noch zu tun habe, werden sich nach und nach abwenden, da sie wohnungsmäßig und auch gesellschaftlich ein völlig anderes Leben führen werden als ich, sobald ich keinen Job mehr habe und sie finanziell deutlich besser da stehen.
Bezüglich meiner Schulden: Sie sind nicht durch Urlaubsreisen, eine tolle Wohnung oder sonst was entstanden. Sondern durch ein zu langes Studium und eine missglückte Selbstständigkeit.
Der Vorschlag erst mal mein Auto abzuzahlen und 6 Nettoeinkommen als Rücklage zu bilden, klingt äußerst vernünftig, aber wenn ich das geschafft habe, ist schon wieder das nächste Auto fällig (ich bin auf einen Wagen angewiesen) Ernsthaft: Wie soll man es da schaffen relevant fürs Alter vorzusorgen? Ich bin nur in Zukuntsängsten gefangen und kann das Leben auch jetzt nicht wirklich genießen.