hirnundherz
Aktives Mitglied
Danke für deine Antwort. Eine Trauerfeier wird noch stattfinden, ich hätte ihn nur gerne nochmal gesehen, zusammen mit seinen anderen Freunden und wundere mich über mich selbst. ich bin früher nie weggelaufen, wenn es schwierig wurde. Ich habe 3 Jahre erlebt wie meine Mutter krebskrank war, ich hab immer angerufen und wollte wissen was los ist, war im Krankenhaus am Ende dabei, obwohl es schwer war. Ich bin zu meinem Onkel, als er im Sterben lag und zu meiner Tante, als sie nach einem Sturz bettlägrig war, ich bin 600 km angereist weil ich sie unbedingt sehen wollte, auch wenn ich wusste der Anblick wird schwer. Ich habe eine Freundin mit einer Krebsdiagnose, mit Metastasen, ich hab trotz Angst immer angerufen und gefragt, wie die Ergebnisse sind, habe sie getroffen, obwohl ich wusste sie hat die Glatze und wird krank aussehen. Ich bin nie geflüchtet und plötzlich kann ich das nicht mehr.
Ich hab Angst meinen Vater anzurufen, ich hab Angst in die Wohnung meines Freundes zu fahren, obwohl ich versprochen habe nach dem Kater zu schauen und für seinen Mitbewohner dazusein. Ich wäre normalerweise auf jeden Fall in die Aussegnungshalle gegangen … ich weiß nicht was los ist, ich hab auf einmal so eine Angst und Blockade. Möchte mich verkriechen.
Ich hab Angst meinen Vater anzurufen, ich hab Angst in die Wohnung meines Freundes zu fahren, obwohl ich versprochen habe nach dem Kater zu schauen und für seinen Mitbewohner dazusein. Ich wäre normalerweise auf jeden Fall in die Aussegnungshalle gegangen … ich weiß nicht was los ist, ich hab auf einmal so eine Angst und Blockade. Möchte mich verkriechen.