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Verlustangst

Du machst das schon richtig! Deine Angst in der Anfangsphase eurer Beziehung kann ich nachvollziehen. Da ihr beide ja einfühlsam seid, solltet ihr es langsam angehen, wenn ihr euch beide eine langlebige Partnerschaft wünscht, denn nichts ist so, wie es anfangs scheint, weil jeder natürlich zuerst seine Sonnenseite zeigt, um den anderen zu gefallen. Natürlich birgt diese Zurückhaltung auch einen gewissen Unsicherheitsfaktor, der uns Angst macht und uns zu schaffen macht, da wir das, was wir für den anderen empfinden nach Sicherheit verlangt. Darum macht man in dieser Zeit die meisten Fehler. Geht BEIDE in der Kennenlernphase nicht in erster Linie mit Gefühl, sondern mehr mit Verstand an den Aufbau eurer Beziehung heran, denn ihr müßt noch herausfinden, ob ihr den Partner vertrauen könnt und eure Partnerschaft auch alltagstauglich ist.
Mich schlauchen neue Sachen oft total. Habe dann Angst mich selbst zu verlieren. Man will nichts falsch machen, aber man will auch einfach nur man selbst sein. Habe mir eine Therapeutin gesucht. Wollte mal mit ihr sprechen ende Oktober. Weil ich auch durch meine Kindheit traumatisiert bin und mich Beziehungen anfangs triggern. Wegen halt Verlustangst, Angst vor Ablehnung, Bindungstrauma.....
Manchmal würde ich am liebsten weg rennen und alles vermeiden was mit Bindung zu tun hat. Weil ich mit mir alleine glücklich sein kann. Aber ich möchte ja auch Liebe...
 

Hallo Yvette,

schau mal hier: Verlustangst. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Welche Zurückhaltung? Meinst du dass man automatisch nicht zu 100 % authentisch ist, weil man seine besten Seiten zeigen will ?
Ja hab auch Angst davor... Es ist halt alles so neu..
Ich meine mit Zurückhaltung, dass du in der Kennenlernphase etwas sparsam mit deinen Gefühlen ihm gegenüber umgehen solltest, so wie er es auch dir gegenüber tun sollte, damit ihr beide angehalten werdet, um die Gefühle (Liebe?) des anderen zu kämpfen, aber nicht durch zu viel Nähe! Gerade während dieser Zrückhaltung steigt das Gefühl der Angst, den anderen zu verlieren. Das gilt natürlich auch für ihn! Wenn sich dabei das Gefühlsgleichgewicht die Waage hält, hast du die Bestätigung, dass deine Gefühle ehrlich erwidert werden. Das ist es doch was du letztendlich willst?
 
Ich meine mit Zurückhaltung, dass du in der Kennenlernphase etwas sparsam mit deinen Gefühlen ihm gegenüber umgehen solltest, so wie er es auch dir gegenüber tun sollte, damit ihr beide angehalten werdet, um die Gefühle (Liebe?) des anderen zu kämpfen, aber nicht durch zu viel Nähe! Gerade während dieser Zrückhaltung steigt das Gefühl der Angst, den anderen zu verlieren. Das gilt natürlich auch für ihn! Wenn sich dabei das Gefühlsgleichgewicht die Waage hält, hast du die Bestätigung, dass deine Gefühle ehrlich erwidert werden. Das ist es doch was du letztendlich willst?
Also bin aktuell 2 Tage zu Hause. Schlafen oft bei einander. Und er sagt mir wie sehr er mich vermisst etc. Ist es anfangs also gut auch mal getrennt voneinander zu sein? Damit der andere merkt man hat auch eigenen Lebensinhalt und damit der andere merkt dass man fehlt wenn man nicht da ist ? Also dass jedem bewusst wird dass man an den anderen denkt wenn er nicht da ist ? Gleichzeitig ist es auch grad schön für mich zu sein. Kp wenn man zusammen wohnt ist es ja wad anderes. Da schafft man sich automatisch Freiräume , aber da ist das Vertrauen dann ja auch so groß dass man sich eh mehr fallen lässt und alles fluffiger ist. Dann macht man sich nicht mehr so Gedanken.
 
Also bin aktuell 2 Tage zu Hause. Schlafen oft bei einander. Und er sagt mir wie sehr er mich vermisst etc. Ist es anfangs also gut auch mal getrennt voneinander zu sein? Damit der andere merkt man hat auch eigenen Lebensinhalt und damit der andere merkt dass man fehlt wenn man nicht da ist ? Also dass jedem bewusst wird dass man an den anderen denkt wenn er nicht da ist ? Gleichzeitig ist es auch grad schön für mich zu sein. Kp wenn man zusammen wohnt ist es ja wad anderes. Da schafft man sich automatisch Freiräume , aber da ist das Vertrauen dann ja auch so groß dass man sich eh mehr fallen lässt und alles fluffiger ist. Dann macht man sich nicht mehr so Gedanken.
Ich gebe dir 100% in allem, was du gerade geschrieben hat, denn du hast offenbar auch die Psychologie erkannt, die in partnerschaftlichen Beziehungen, in denen viel Gefühl im Spiel ist, die Hauptrolle spielt. Um die Liebe zu leben, sind Freiräume dafür überlebensnotwendig! Damit zeigst du Persönlichkeit und Unabhängigkeit. Natürlich ist Vertrauen die Basis dafür, dass beide Partner sich die Freiräume zugestehen. Zuviel Nähe erstickt die Liebe! Du geniest deine Auszeit, die beziehungserneuernd wirkt und freust dich danach dein Freund wiederzusehen. Das gilt auch für ihn! Ich denke, du bist auf einen guten Weg!
 
Mich schlauchen neue Sachen oft total. Habe dann Angst mich selbst zu verlieren. Man will nichts falsch machen, aber man will auch einfach nur man selbst sein. Habe mir eine Therapeutin gesucht. Wollte mal mit ihr sprechen ende Oktober. Weil ich auch durch meine Kindheit traumatisiert bin und mich Beziehungen anfangs triggern. Wegen halt Verlustangst, Angst vor Ablehnung, Bindungstrauma.....
Manchmal würde ich am liebsten weg rennen und alles vermeiden was mit Bindung zu tun hat. Weil ich mit mir alleine glücklich sein kann. Aber ich möchte ja auch Liebe...
Von Psychologen und Eheberatungen halte ich nicht sehr viel, denn keiner kennt dich besser, als du selbst. Ich denke, du hast psychologisches Einfühlungsvermögen und die Gabe in dich reinzusehen und bist in der Lage, die Ursache deiner Probleme zu erkennen, dessen du dir eigenlich schon lange bewußt bist, aber verdrängt hast, weil sie harte Entscheidungen erfordern, wofür dir momentan die Kraft fehlt. Ich habe meine Beziehungen immer bewußt geführt und die Fehler in erster Linie bei mir selbst gesucht. Nur dann bist du in der Lage dich weiterzuentwickeln.
 
Hallo,
Habe jemanden kennengelernt (Daten unserer seit ca 2 Monaten). Wir sind jetzt auch in einer Beziehung. Aber ich habe Angst. Anfangs wollte ich gar niemanden an mich heran lassen. Aber er hat meine Mauer mit seiner tollen Art durchbrochen und jetzt schlägt alles in Verlustangst um. Er sagt er hat auch etwas Angst vor Verletzung wegen schlechten Erfahrungen. Aber meine Angst ist so tief. Habe das immer bei Partnern. Vor allem Anfangs wenn sich alles noch nicht so sicher anfühlt. Wie kann ich mein Selbstbewußtsein mal ein wenig stärken ?
Ich hatte lange Bindungsangst und ich persönlich hätte die ohne Therapie nicht in den Griff gekriegt
 
Hallo! Deine Gefühle sind absolut nachvollziehbar und du bist damit nicht allein. Viele Menschen haben am Anfang einer Beziehung Verlustängste. Es hilft oft, offen mit deinem Partner darüber zu sprechen, so wie ihr es anscheinend schon macht. Versuche, dich auf die positiven Momente zu konzentrieren und dir bewusst zu machen, was du alles wert bist – unabhängig von der Beziehung. Vielleicht könnten auch kleine Selbstfürsorge-Routinen oder das Führen eines Tagebuchs helfen, dein Selbstbewusstsein zu stärken. Alles Gute für dich!
 

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