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Verlustängste

Lacoth13

Mitglied
Hey Leute.Ich wusste in welchem Forum ich das Thema ansprechen sollte, da es sich irgendwie um Liebe und Ich-Probleme handelt.Also erstmal zu mir:Ich bin 19 Jahre, männlich und bisexuell.Ich habe vor einem Monat einen Jungen gedatet und wir sind uns schon sehr nah gekommen.Wir schreiben jeden Tag und telefonieren auch oft und lange.Das Problem ist ich wurde schon oft verletzt.Mein letzter ist mir sogar fremdgegangen.Jetzt mach ich ungewollt aus jeder Kleinigkeit ein Drama (ich lass mir aber nichts anmerken).Es reicht schon wenn er lange nicht antwortet.Wenn er erzählt das er bei nem Kumpel war, hab ich immer Panik das er mich vielleicht betrogen hat.Er hat mir gestern Nacht auch erzählt, dass er gestern einen Kumpel in Münster besuchen war, was von hier relativ weit weg ist.Ich bin heute morgen sogar in Tränen ausgebrochen.Ich weiß nicht mehr was ich empfinde.Mein Herz liebt, aber mein Verstand baut eine Mauer um mich.Ich fühl mih generell schnell angegriffen.Ich fahr schon manchen über den Mund und werde bissig wenn sie in einem "falschen" Tonfall Kritik äußern.Wegen meiner negativen Erfahrungen in der Vergangenheit, bin auch immer bemüht mich interessant zu machen und gut auszusehen aus Angst verlassen zu werden.Ich hasse es, aber ich kann mich nicht dagegen wehren...:wein:
 

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Dess

Aktives Mitglied
Lieber Lacoth13,

Deine Verlustängste, nach den vielen negativen Beziehungserfahrungen, sind sehr verständlich, und ich denke nicht, dass Du die so schnell los wirst. Aber ich denke, dass wenn Du mit Dir selbst gnädiger umgehst, wirst Du eher fähig sein, positive Erfahrungen im Leben zu machen, die dann dazu beitragen werden, die Verlustängste kleiner werden zu lassen.

Mit mit Dir selbst gnädiger umzugehen meine ich, dass Du - wenn die Ängste und Tränen kommen - Du sie zulässt, im Wissen, dass Du jetzt ein Stück Trauer ( bei Tränen) hast loswerden können, oder wenn die Angst kommt, Du Dir sagst, "das ist ok, dass ich jetzt Angst habe…verständlich"..Angst kann ja in solchen Momenten auch eine Art Schutz sein, vorsichtiger zu werden, Untreue in Erwägung zu ziehen, weniger traumarisiert zu werden. Aber eben, wie Du selbst schreibt, zu viel davon baut Mauern auf…du bist auf einem guten Weg, dass Du das realisierst..

Du realisierst auch, dass Du manchmal nicht Dich selbst sein kannst ( Dich interessant machen willst) und dass Du gut aussehen willst. Nun, ich denke, dass wir alle das ein stückweit machen, gerade wenn wir Partner und Freunde suchen. Merken wir dann, je nach Partner/Freunde - dass wir uns mehr zeigen können…wächst eine gewisse Sicherheit, dass wir akzeptiert/geliebt werden für wer wir sind…dann öffnen wir uns automatisch mehr.

Würde Dir also raten, mit Dir lieb zu sein, Deine Ängste und Tränen verstehst und akzeptierst..und so das Vertrauen in Dich und die Welt wieder in Deinem Tempo ( bei den richtigen Menschen !!!! ) wachsen lässt.
Und wenn Du zu den richtigen Adressen findest, dann wirst Du Dich auch dort mehr öffnen können, und
hoffentlich Unterstützung finden. Liebe Grüsse Desdemonaschall
 

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