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Verloren

hanns

Mitglied
Hallo,
im November 2019 bin ich wegen Aussicht auf eine lukrative Arbeit aus meiner Heimat dem Niederrhein ins Münsterland umgezogen. Aus dieser Arbeit wurde nichts. Jetzt beziehe ich seit etwa einem Jahr Grundsicherung, habe hier keine Freunde und Bekannte, und ohne Job auch kein Geld. Ich glaube es war die größte Dummheit meines Lebens hierher umzuziehen. Mit 58 Jahren habe ich wohl auch keine große Chance mehr, einen guten Job zu bekommen, der mir genug Geld zum Leben einbringt. Ich werde wohl hier im Münsterland versauern müssen.
 

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G

Gelöscht 94095

Gast
Das Münsterland ist sehr schön (ich bin ein bisschen neidisch ;),) bestimmt findest du auch dort nette Menschen.

Wenn du Heimweh hast, dann könntest du versuchen zurück zu ziehen, so hättest du dein Umfeld wieder. Mit zunehmendem Alter ist es leider in der Tat auf dem Arbeitsmarkt allgemein schwierig. Du könntest versuchen ganz konkret in deiner Alten Heimat etwas zu finden.

Das du umgezogen bist kannst du nun nicht ändern. Überlege stattdessen, was du ändern kannst: Neue Menschen Kennenlernen, zurückziehen, nach Arbeit suchen hier oder dort...

Statt am Münsterland zu "versauern" möchtst du lieber am Niederrhein Versauern, hab ich das richtig verstanden?
Ist das Problem eher keine Arbeit zu haben? Oder eher sich an dem Ort nicht wohl zu fühlen?

Je genauer du weist was das Problem ist, desto eher kannst du daran arbeiten es zu ändern.
Wenn du weist was für dich das richtige ist, dann könntest du auch versuchen eine Beratungsstelle zu finden die dich unterstützen kann. Entweder neue Leute kennen zu lernen oder halt zurück in die Heimat zu kommen.
 

hanns

Mitglied
Das Münsterland ist ganz sicher ein schöner Fleck, aber eben nicht meine Heimat. Darum habe ich es auch als meinen größten Fehler beschrieben aus dem Rheinland wegzuziehen, wo eben meine Wurzeln sind. Mein größtes Problem ist aktuell meine Arbeitslosigkeit. Das muss ich zuerst ändern, sonst habe ich kein Geld für einen Umzug. Und ohne Job werde ich mit Sicherheit keinen neuen Mietvertrag bekommen. Alles irgend wie ein Teufelskreis.
 
M

Mondenlicht

Gast
Lieber hanns!
Ich kann auch so einiges nachvollziehen was du so schreibst, und wenn ich nicht so zögerlich wäre mit dem hier mich anmelden usw. würde ich sagen, ach laß uns kennenlernen...
Ja, da kann man den Mund immer schön vollnehmen, wenn eh alles nicht so geht, hihi...
und lebe sowieso ganz woanders...
Aber das du eine Heimat hast, daß ich doch schon mal was...
Ich fühle mich manchmal komplett entwurzelt...
Vielleicht können dir Menschen aus der Heimat helfen, da wieder Fuß zu fassen, für den Übergang?
Grüße von Mondenlicht
 

unschubladisierbar

Aktives Mitglied
So was ist natürlich bitter wenn man optimistisch einen Neuanfang wagt, sich woanders niederlässt und dann so enttäuscht wird. Je älter man wird umso schwerer fällt es neue Bekanntschaften zu machen. Aber ich denke das die ein oder andere Bekanntschaft nichts an deiner Enttäuschung ändern wird. Denn eine Bekanntschaft ist noch keine Freundschaft und es ändert auch nichts am Gefühl das man sich fremd fühlt, auch wenn die Gegend noch so schön ist. Und Corona macht deine Situation nicht einfacher. Kannst du dir vorstellen aus beruflichen Gründen noch einmal umzuziehen?

Bist du dort hingezogen ohne das du einen Arbeitsvertrag hattest? Wenn du 2019 umgezogen bist und bereits jetzt schon Grundsicherung erhält, hast du entweder nur sehr kurz oder gar nicht dort angefangen.
 

Eva

Aktives Mitglied
Warum schreibst du nicht im anderen Thread weiter? Da ist deine Situation auch ausführlicher beschrieben. ;)

 

DerDenker

Mitglied
Hallo,
im November 2019 bin ich wegen Aussicht auf eine lukrative Arbeit aus meiner Heimat dem Niederrhein ins Münsterland umgezogen. Aus dieser Arbeit wurde nichts. Jetzt beziehe ich seit etwa einem Jahr Grundsicherung, habe hier keine Freunde und Bekannte, und ohne Job auch kein Geld. Ich glaube es war die größte Dummheit meines Lebens hierher umzuziehen. Mit 58 Jahren habe ich wohl auch keine große Chance mehr, einen guten Job zu bekommen, der mir genug Geld zum Leben einbringt. Ich werde wohl hier im Münsterland versauern müssen.
Und was hindert dich daran wieder zurück zu ziehen?
 

Samina

Mitglied
Wenn du dir in deiner Heimat Arbeit suchen würdest, würde auch das Amt den Umzug bezahlen. Mein Lebensgefährte kam auch damals 2010 von Hessen zu mir ins Vogtland obwohl er Harz IV bezog. Ihm wurde der Umzug bezahlt weil wir zusammengezogen waren . Okay, ist ne Weile her, vielleicht ist das jetzt anders. Aber es gibt immer einen Weg, irgendwie...
 
G

Gelöscht 94095

Gast
Ok, dann wäre deine persönliche Priorität der Umzug, wegen der Entwurzelung die du beschreibst.
Also das lässt sich schon machen.
Ich würde dir raten, in eine Beratungsstelle zu gehen, eine Sozialberatung (Diakonie, Caritas, Sozialpsychiatrischer Dienst...), dort kannst du erstmal dein Problem erzählen, die könnten dich unterstützen, auch zum Beispiel helfen dass du zurück ziehen könntest.
Wenn du aus einem wichtigen Grund umziehst und das Amt zustimmt (vorher!), dann bekommst du die Umzugsrelevanten Kosten bezahlt, da ist externe Hilfe aber definitiv von Vorteil - daher die Beratungsstelle.
Wenn du psychisch so sehr leidest und dich, wie beschrieben "entwurzelt" fühlst und den Fehler ja auch nur wegen Hoffnung auf Arbeit gemacht hattest, dann besteht die Möglichkeit, dass dein Arzt halt kurz erklärt (dem Amt, schriftlich mit Attest), dass es für dich erforderlich ist zurück in die Heimat zu ziehen, da du sonst gesundheitlich unnötig leidest...
Bei Zustimmung bekommst du Umzugskosten bezahlt.

Eine günstige Wohnung kannst du dir online suchen, oder vielleicht habt ihr auch Wohnungsgenossenschaften etc. bei denen man sich auf eine Wohnung bewerben kann.
Die Sozialberatung in Münster kann sich vielleicht auch mit der in deiner Heimat "kurzschließen" und dir da behilflich sein.
Du musst halt vorher die Kosten die dort anerkannt werden genau wissen, damit die Whg. nicht zu groß und teuer ist, dann lässt das Amt dich auch umziehen.

Und es gibt viele Menschen, die auf soziale Unterstützung angewiesen sind, die haben auch alle einen Mietvertrag.
Du könntest anbieten die Miete direkt vom Amt überweisen zu lassen - niemand zahlt so zuverlässig wie eine öffentliche Stelle, das weis ja jeder. Da müsste sich kein potentieller Vermieter Sorgen machen.
Man kann auch einmal im Jahr eine kostenlose Schufa Auskunft anfordern, kannst du ja auch machen und die notfalls vorlegen, als Beweis deiner Zuverlässigkeit.
Alles nicht so das Problem. Und soziale Wohnstätten, öffentlich geförderter Wohnraum oder besonders Genossenschaften, die sehen das eh nicht so eng, die vermieten immer auch an Leute die aufs Amt angewiesen sind.
Das ist machbar!
 

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