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Gast
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Hallo, ich stecke in einer Zwickmühle. Und zwar habe ich mich in meine Stiefmutter verliebt.
Mein Vater ist vor kurzem nach fast vierjähriger Krankheit (Pflegefall) verstorben. Während dieser Zeit hatte ich deutlich mehr Kontakt mit meiner Stiefmutter. Habe ihr geholfen wo ich konnte. Vor der Krankheit hatten wir zwar auch Kontakt und haben uns auch immer gut verstanden, allerdings war das eher durch meinen Vater, den ich regelmäßig besuchte. Sie war für mich nie eine Stiefmutter, sie war einfach "die Frau meines Vaters". Wir kennen uns nun schon 20 Jahre. Als wir uns kennen lernten war ich 10.
Nun habe ich während der Krankheit meines Vaters, durch den vermehrten Kontakt mit meiner Stiefmutter, Gefühle für sie entwickelt. Sie ist der liebste Mensch den ich je kennenlernen durfte und ich bin meinem Vater unendlich dankbar, dass er sie in mein Leben gebracht hat.
Als er noch (als Pflegefall) lebte hätte ich mich nie gewagt ihr zu sagen, dass ich sie liebe. Dafür hat sie meinen Vater zu sehr geliebt und ich hatte deswegen auch ein verdammt schlechtes Gewissen. Jetzt ist mein Vater wie gesagt verstorben, das schlechte Gewissen muss ich nun nicht mehr haben. Ich weiß, das hört sich jetzt doof oder kalt an, aber das mein Vater gestorben ist, ist das beste für ihn, für meine Stiefmutter und auch für mich, denn ein normales Leben hätte er nie mehr führen können und meine Stiefmutter hätte ihn bis zuletzt gepflegt.
Nun habe ich Angst sie an jemand anderen zu "verlieren". Sie würde mich nie im Stich lassen, das meine ich nicht. Eher fürchte ich mich davor, dass sie jemanden kennenlernt und ich mich bis dahin nicht getraut habe ihr meine Liebe zu gestehen. Seit dem Tod meines Vaters sind die Schmetterlinge im Bauch noch um ein Vielfaches mehr geworden. Und wenn ich ihr meine Liebe gestehe und sie sie nicht erwidert... Ich weiß nicht wie das dann weiter gehen soll. Ich könnte es verstehen und auch akzeptieren wenn sie mich abweist, aber ich möchte durch das Geständnis nicht unsere "Beziehung", die wir derzeit miteinander haben, auf's Spiel setzen. Das wäre meine allergrößte Angst.
Ich habe natürlich auch schon gegoogelt und mir ein paar Themen dazu durchgelesen. Da war immer die Frage nach dem Altersunterschied. Bei uns sind es 18 Jahre. Das ist mir allerdings vollkommen egal. Ich bin jedes mal erregt wenn sie mich berührt oder ich ihr auch nur ein Kompliment mache.
Ebenso wurde darauf hingewiesen, dass das Umfeld nicht damit umgehen könnte. Mich persönlich würde das getuschel oder was sonst so passieren könnte nicht kümmern. Wie meine Stiefmutter das durchstehen würde weiß ich nicht, aber so wie ich sie kenne steht sie über so etwas drüber.
Ich weiß nicht was sie "fühlt". Einerseits kommen manchmal Bemerkungen wo ich mir denke, dass sie auch etwas für mich empfinden könnte, andererseits kommen dann auch mal Bemerkungen von denen ich denke "was habe ich dir denn gerade getan?".
Beim Fernsehen liegen wir auf der Couch und "Füßeln" oder sie legt ihr Beine auf meine, dann zieht sie die Füße wieder weg und ich habe das Gefühl es ist ihr plötzlich unangenehm. Ich werde daraus nicht schlau. Vielleicht heißt das auch gar nichts, weil sie sich dabei nichts denkt. Keine Ahnung.
Gibt es jemanden mit ähnlichen Erfahrungen? Tipps?
Mein Vater ist vor kurzem nach fast vierjähriger Krankheit (Pflegefall) verstorben. Während dieser Zeit hatte ich deutlich mehr Kontakt mit meiner Stiefmutter. Habe ihr geholfen wo ich konnte. Vor der Krankheit hatten wir zwar auch Kontakt und haben uns auch immer gut verstanden, allerdings war das eher durch meinen Vater, den ich regelmäßig besuchte. Sie war für mich nie eine Stiefmutter, sie war einfach "die Frau meines Vaters". Wir kennen uns nun schon 20 Jahre. Als wir uns kennen lernten war ich 10.
Nun habe ich während der Krankheit meines Vaters, durch den vermehrten Kontakt mit meiner Stiefmutter, Gefühle für sie entwickelt. Sie ist der liebste Mensch den ich je kennenlernen durfte und ich bin meinem Vater unendlich dankbar, dass er sie in mein Leben gebracht hat.
Als er noch (als Pflegefall) lebte hätte ich mich nie gewagt ihr zu sagen, dass ich sie liebe. Dafür hat sie meinen Vater zu sehr geliebt und ich hatte deswegen auch ein verdammt schlechtes Gewissen. Jetzt ist mein Vater wie gesagt verstorben, das schlechte Gewissen muss ich nun nicht mehr haben. Ich weiß, das hört sich jetzt doof oder kalt an, aber das mein Vater gestorben ist, ist das beste für ihn, für meine Stiefmutter und auch für mich, denn ein normales Leben hätte er nie mehr führen können und meine Stiefmutter hätte ihn bis zuletzt gepflegt.
Nun habe ich Angst sie an jemand anderen zu "verlieren". Sie würde mich nie im Stich lassen, das meine ich nicht. Eher fürchte ich mich davor, dass sie jemanden kennenlernt und ich mich bis dahin nicht getraut habe ihr meine Liebe zu gestehen. Seit dem Tod meines Vaters sind die Schmetterlinge im Bauch noch um ein Vielfaches mehr geworden. Und wenn ich ihr meine Liebe gestehe und sie sie nicht erwidert... Ich weiß nicht wie das dann weiter gehen soll. Ich könnte es verstehen und auch akzeptieren wenn sie mich abweist, aber ich möchte durch das Geständnis nicht unsere "Beziehung", die wir derzeit miteinander haben, auf's Spiel setzen. Das wäre meine allergrößte Angst.
Ich habe natürlich auch schon gegoogelt und mir ein paar Themen dazu durchgelesen. Da war immer die Frage nach dem Altersunterschied. Bei uns sind es 18 Jahre. Das ist mir allerdings vollkommen egal. Ich bin jedes mal erregt wenn sie mich berührt oder ich ihr auch nur ein Kompliment mache.
Ebenso wurde darauf hingewiesen, dass das Umfeld nicht damit umgehen könnte. Mich persönlich würde das getuschel oder was sonst so passieren könnte nicht kümmern. Wie meine Stiefmutter das durchstehen würde weiß ich nicht, aber so wie ich sie kenne steht sie über so etwas drüber.
Ich weiß nicht was sie "fühlt". Einerseits kommen manchmal Bemerkungen wo ich mir denke, dass sie auch etwas für mich empfinden könnte, andererseits kommen dann auch mal Bemerkungen von denen ich denke "was habe ich dir denn gerade getan?".
Beim Fernsehen liegen wir auf der Couch und "Füßeln" oder sie legt ihr Beine auf meine, dann zieht sie die Füße wieder weg und ich habe das Gefühl es ist ihr plötzlich unangenehm. Ich werde daraus nicht schlau. Vielleicht heißt das auch gar nichts, weil sie sich dabei nichts denkt. Keine Ahnung.
Gibt es jemanden mit ähnlichen Erfahrungen? Tipps?