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Verlieben - positiv, nicht Verlieben können- negativ?

Ich denke, dass in der Regel bei einer Begegnung, die unter "Verliebtsein" läuft, vor allem auch eine erotische Anziehung ausschlaggebend ist. Dass wie dieser Komponent dazu gehört, und uns dann eben diese 3-Monat-Glückshormone beschert. Doch dann, denke ich, passiert eben ein kardinaler Fehler: man denkt, man müsse zusammenbleiben, und sämtliche Alarmglocken werden abgestellt. Dass sowas in jungen Jahren ( wo es nicht
zuletzt um Reproduktion geht) angemessen sein kann, finde ich ok. Doch mit der Reife und eben der Lebenserfahrung

Liebe Judith,
Deinen obigen Ausführungen stimme ich 100% zu.

Im Alter hat man dann wirklich den Vorteil, dass das mit der Reproduktion kein Thema mehr ist. Und wenn man genügend gute Freunde, bzw. ein gutes soziales Umfeld hat, braucht man auch keinen Partner, damit man nicht einsam ist. Deshalb kann man alles rund um eine Beziehung viel entspannter angehen.

PS: Bin übrigens weiblich.
 
Liebe Käferin, dass die Natur die Verliebtheit/Liebe geschaffen hat, um den Menschen ans Leben zu binden, finde ich echt gut ! Genauso ist es, WENN man diese Glückshormone erleben darf...sehr intensiv..und ja, liebe Amory, man
sollte es geniessen. Aber eben auf eine lockere Art, bzw. innerlich immer so gut es geht ( trotz Hormonen🙂) auch Beobachter sein, bleiben. So dass wenn man Ungereimtheiten spürt, diese auch ernst nehmen. Ich habe z.B. grad bei nahen Beziehungen ( obwohl nicht unsterblich verliebt..) gemerkt, dass ich immer und schon sehr bald und früh, Unstimmiges spürte, also "wusste"...doch ich nahm die Alarmglocken nicht ernst genug. Oder anders ausgedrückt, vertraute ich meiner "inneren Stimme" nicht..

Also dass nach dem Hormonstoss die Schattenseiten jedes Menschen auftauchen..das ist logisch. Und da meinte ich eben, sollten wir lernen zwischen "erträglichen" und unkompatiblen ( im Sinne von no-go) Seiten zu unterscheiden, und dann natürlich auch die Konsequenten zu ziehen. Tut und schafft man das, denke ich, würde man sich je älter je schneller lösen...doch ob es bei guten Resultaten auch stimmt, dass "wo Glück ist, ist das Leid zum Greifen nah,
liebe Amory...weiss ich nicht. Habe ich Dich richtig verstanden: Du schreibst den Glück müsse sozusagen polaritätsbedingt auch das Leid schnell folgen ? Also ich weiss wo von Du sprichst, was Du meinst, andererseits wäre es irgendwo traurig wenns immer so wäre...🙁. Ich weiss es nicht...

Liebe Grüsse Judith
 
liebe Amory...weiss ich nicht. Habe ich Dich richtig verstanden: Du schreibst den Glück müsse sozusagen polaritätsbedingt auch das Leid schnell folgen ? Also ich weiss wo von Du sprichst, was Du meinst, andererseits wäre es irgendwo traurig wenns immer so wäre...🙁. Ich weiss es nicht...

Nein, nein, das muss nicht immer so sein. Vor allem wenn man eben den Verstand nicht vollkommen verliert während der Verliebtheit.

Aber wenn man verliebt ist und glücklich und dann in die Sache eben zuviel und zu hohe Erwartungen steckt, und dann aus der Verliebtheit erwacht und feststellt, dass man so das eine oder andere falsch gesehen hat, oder die Liebe nicht erwiedert wird oder was auch immer, dann folgt das Leid...
 

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