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Verletzung durch Freunde - weiteren Kontakt?

  • Starter*in Starter*in Daniela75
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D

Daniela75

Gast
Hallo Ihr Lieben,

heute brauche ich mal Eurern Rat und Eure Tipps.

Mein Mann und ich waren über 5 Jahre mit einem Paar befreundet. Wenn man das Freundschaft nennen kann. Wir haben uns vorwiegend nur getroffen, wenn wir Party machen wollten - aber das war schon häufig. Haben uns fast jede Woche mind. einmal getroffen. Sie war meine Trauzeugin und sie hat an unserer Hochzeit vor drei Jahren ihren Job sehr gut gemacht und sich viel Mühe gegeben. Aber als Freundin war sie für mich nie die, die ich mir vorgestellt habe. Das Vertrauen war nie da, weil sie oft Dinge weitererzählt habe, die ich ihr anvertraut habe. Dennoch habe ich über die Jahre nie die Hoffnung aufgegeben, dass sich das zwischen uns einspielt. Leider tat es das nicht.

Er ist vom Typ her sehr extrovertiert. Mag die Aufmerksamkeit, im Rampenlicht zu stehen oder einfach nur andere Menschen. Da sie nicht so ist, macht sie viel vom dem, was er tut. Wir scheinen uns in einigen Dingen ähnlich zu sein. Habe seine Art oft als provokativ empfunden und ihm auch immer meine Meinung gesagt, wenn mir etwas nicht passte. Viele Bekannte in unserem Freundeskreis haben ihm nie die Meinung direkt gesagt, eher hinterm Rücken und das fand ich gemein. Nun ja, dementsprechend

Aber wenn Verabredungen abgesagt werden, weil man lieber mit anderen Bekannten was unternehmen möchte, wenn man unentschuldigt zu Verabredungen nicht erscheint, weil man lieber den Abend auf der Couch verbringt oder einfach von sich aus nie anruft und wir immer die waren, die sich intensiv um Kontakt bemüht haben ... tja, dann finde ich ein solches Verhalten "egoistisch".

Im Jahr 2004 haben wir, mein Mann und ich gemeinsam, uns dann entschieden, uns ein wenig von Ihnen fernzuhalten. Wir wollten wissen, wie unserer Stellenfaktor bei den Beiden ist. Was passiert, wenn wir uns nicht mehr melden??? Tja, leider stellte sich das ein, wie es absehbar war: Die Beiden waren sauer auf uns und meldeten sich natürlich erst recht nicht.

Nun kam erschwerend hinzu, dass ich im letzten Jahr einen Burn-out hatte und an Depressionen litt. Dies hat die Angelegenheit nicht einfacher gemacht und die Male, an denen wir uns getroffen habe, muss ich wohl unausstehlich gewesen sein. Mein Verhalten tut mir heute im Nachhinein auch schrecklich leid und als ich im März diesen Jahres für zehn Wochen in der Reha war, habe ich mir geschworen, dass ich wieder nach Hause komme und vieles wieder zurechtrücken wollte. Habe mein falsches Verhalten gesehen, aber ich war doch eigentlich krank. Was hätte ich sonst tun sollen, als einiges klarzustellen?

Im Mai kam ich dann wieder zurück und mein Mann und ich durchlebten unsere erste Krise nach 7 1/2 Jahren. Wir sprachen über Trennung und ich wußte nicht, warum alles aufeinmal passiert war. Ich gab mir die Schuld und war völlig am Ende. Aber ich wollte diesen verdammten Depressionen keine Chance mehr geben und habe aktiv gegenan gekämpft. Es war so verdammt hart!!! Mein Mann und ich wollten noch eine Chance für die Ehe, jeder von uns und wir "machten" weiter, wie sonst. Aber es war nicht wie sonst. Er hielt sich distanziert. Versuchte, es nicht persönlich zu nehmen und kümmerte mich weiter um mich - so, wie ich es in der Reha gelernt hatte.

Dann nahm ich den Telefonhörer in die Hand und rief bei meiner Trauzeugin an. Ich wollte mich mit ihr versöhnen und auf neutralem Boden, in der Stadt, mit ihr über alles sprechen. Sie willigte ein und ich war so gut drauf und freute mich. Der Abend war super und wir haben uns voll ausgequatscht. Es tat gut, endlich Luft zu lassen und mich zu erklären und sie zu verstehen. Leider passierte den Abend etwas, womit ich niemals gerechnet hätte. Mein Mann und ihr Freund kamen hinzu.

Das Ganze eskalierte und am Ende des Abends (ich war sehr betrunken) erfuhr ich, dass mein Mann in meiner und auch der Abwesenheit des Freundes meine Trauzeugin unter Alkoholeinfluss geküsst hatte. Anschließend hat er ihr dann noch erzählt, dass er sich in sie verliebt habe. Ich wußte nicht, in welchem Film ich aufeinmal spielte. Ich wollte doch nur mein Leben wieder in Ordnung bringen und ich hatte plötzlich ein viel grösseres Chaos vor mir.

Tja, sowas kann passieren - davor ist leider keiner gefeit, aber ich habe meinen Mann ziehen lassen und ihn einfach nicht mehr beachtet. Ich war überfordert, wie lange nicht mehr. Hin und Her, wir haben viel geredet und eine Trennung wollte keiner von uns, weil wir uns liebten. Heute sagt er, dass es nur das Alleinsein war, was ihn so weit geleitet hat und die Gefühle im Nachhinein betrachtet nicht die waren, die er vermutet hatte.

Zu den "Freunden" haben wir den Kontakt ganz abgebrochen. Sie hatte mich einen Tag nach dem Geschehenen noch angerufen und mir gesagt, dass es ihr leid täte und sie mich als Freundin nicht verlieren möchte. Mein Gott, es war in meinen Augen niemals eine richtige Freundschaft. Doch statt sie anzubrüllen, war ich so schrecklich vernünftig. Im ruhigen Ton habe ich erklärt, dass ich Zeit brauche und sie mir diese geben solle. Habe ihr gesagt, was sie sich dabei denkt, ständig (mein Mann war der 3., von dem wir offiziell wußten - alles die Freunde oder Kumpels ihres Freundes) andere Männer im Suff küsst. Tja, das war das letzte Mal seit Anfang Juni.

Leider laufen wir Gefahr, ihnen ständig über den Weg zu laufen, weil wir gemeinsame Bekannte haben. Und gestern passierte es dann: Ihr Freund rief meinen Mann an und fragte ihn, ob er mit ihm am Sonntag zum Angeln gehen möchte. Es ist ein guter Bekannter dabei und mein Mann möchte den Bakannten nicht enttäuschen. Wir stecken jetzt ein wenig in der Zwickmühle und wissen nicht, was er machen soll, um keinen zu verletzen. Er möchte gern gehen, damit er endlich sich entschuldigen kann und eine lockere Atmosphäre wäre eine gute Gelegenheit.

Außerdem fühle ich mich ehrlich gesagt total verletzt, weil er meinen Mann anruft (der den Mist gebaut hat und sich für den Vorfall nicht entschuldigt hat). Ich habe in der letzten Zeit ihm eine Geburtstagskarte geschickt, eine Mail und zwei SMS. Darauf habe ich nie eine Antwort oder ein Danke erhalten. Und jetzt nehme ich es persönlich. Ich bin doch total bescheuert und scheinbar eifersüchtig auf meinen Mann!?!?

Übertreibe ich es? Welche Gedanken muss ich haben, damit ich mich damit nicht so unwohl fühle? Verstehe nicht, warum ich heute, 3 Monate danach, noch Gedanken daran verschwende und nicht über den Dingen stehen kann. Außerdem hat mein Mann Angst davor, dass ich ihm diesen Zwischenfall nie verzeihen kann. Aber das kann ich absolut, weil ich ihn liebe. Nur das Vergessen bereitet mir Schwierigkeiten. Jeder macht mal Fehler und auch ich habe während unserer Ehe einen Anderen geküsst. Es waren keine Gefühle dabei und ich habe es ihm den nächsten Tag gleich erzählt. Deshalb kann ich ihn sooo gut verstehen.

Vielleicht habt Ihr ja Lust, mir mal einen Rat zu geben, nachdem Ihr Euch dieses Riesen Posting durchgelesen habt. Wäre dankbar für ein paar Anregungen, wie ich meine Gedanken positiver gestalte. Außerdem soll ich meiner Trauzeugin verzeihen? Wie gewinne ich einen reinen Gedanken zur ihr, ohne mir dabei die Blösse zu geben geschweige denn, eine Freundschaft aufzubauen?

Hilfesuchend
Daniela
 
Mein Rat wäre einfach den Kontakt für immer zu den beiden abzubrechen. Wenn ihr gut befreundet gewesen wärt, vor diesem Vorfall, würde ich dazu nicht raten, aber anscheinend hat dich der Kontakt zu denen immer sehr belastet und nur, weil ihr glaubt, dass ihr mit ihnen befreudnet sein solltet, heisst es nicht, dass ihr bzw. du dir alles von ihnen gefallen lassen darfst.

Und zu deinem Mann: Du glaubst, dass er denkt, dass du ihm nicht verzihen würdest. Dazu kann ich nur sagen: Sprich doch einfach mit ihm und rede offen und ehrlich darüber, wie es ist und ob du ihn verzeihst.
 
Liebe Mauz,

danke für Deinen Rat. Es stimmt, dass mich die "Freundschaft" vorher schon arg belastet hat. Warum, weiß ich selber auch nicht. Das Gefühl ist ja was, was mir Angst macht, weil es nicht weniger wird.

Mit meinem Mann habe ich bereits offen und ehrlich darüber gesprochen und wenn das Thema zufällig (so wie gestern durch seinen Anruf) auf die Beiden fällt, dann bin ich auch emotionaler als sonst. Genau in solchen Momenten sagt er dann, dass er diese Angst hat und ich erkläre ihm dann zum dritten Mal, dass er die nicht haben muss, weil ich ihn liebe und jetzt die Phase da ist, das alles allein mit mir auszumachen.

Ich habe ihm ja wirklich verziehen und wir durchleben die beste und schönste Phase unserer Beziehung überhaupt. Es kommt mir, aber auch ihm alles so gefestigt vor, viel intensiver und einfach verliebter. Das ist es auch. Ich bin durch meine Therapie wesentlich ruhiger geworden und das tut uns Beiden sehr gut.

Daniela
 
Achso, dann hatte ich das falsch verstanden mit dem reden...

Es freut mich, dass es euch beiden besser geht.
 
Hi Daniela75,

man kann nicht alle Menschen lieben, man kann auch nicht mit allen Menschen auskommen aber man kan versuchen Menschen so anzunehmen wie sie sind.

MaW: Ihr habt ja schon versucht den Kontakt zu minimieren. Hoere auf Dein Gefuehl. Wenn Du nicht den Wunsch hast mit Deinen Bekannten (denn das ist/sind sie ja) auszugehen, dann lass es. Einige Dich mit Deinem Mann wie er mit Euren Bekannten umgehen moechte und akzeptiere es. Eifersucht oder Wut ist hier verschwendete Energie. Wenn Ihr Euch auf Feten trefft, sprecht mit einander, ohne Groll ueber's Wetter oder ander unverfaengliche Themen und Basta.

Ueber einen Punkt wuerde ich mir jedoch Gedanken machen. Es scheint dass Dich Deine Bekannte als Freundin betrachtet obwohl Du ihr diese Gefuehle nie entgegengebracht hast. Weiss Du warum?


D
 
Hallo Dijamilla,

danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, mein langes Posting zu lesen und auch zu beantworten.

Hmmm, darüber habe ich mir auch schon meine Gedanken gemacht. Denke, dass sie das Wort Freundschaft anders definiert als ich. Sie hat mir oft erzählt, dass sie von ihrer Familie, ihren Freunden und Bekannten angesprochen wurde, warum sie mit mir befreundet sei (ich bin dick und in ihren "Kreisen" kennt man das offenbar nicht). Dies hat sie mir immer wieder erzählt.

Sie hat ein Prob mit Alkohol und trinkt häufig und stark einen über den Durst. Und im Suff hat sie mir dann wieder mal erzählt, dass sie häufig angesprochen wird, warum sie mit mir befreundet sei, obwohl ich so dick bin. Mein Gott, wie oberflächlich, dachte ich. Sie meinte, mir erzählen zu müssen, dass sie ja ach-so-tolerant ist. Ist das unter Freunden erwähnenswert??? Muss ich das einer "Freundin" unter die Nase reiben? Hatte immer wieder das Gefühl, dass ich mich bei ihr dafür bedanken müsste.

Anfänglich unseres Kennenlernens war sie sehr fixiert auf mich und hat mich total eingeengt. Nachher wurde es wieder lockerer. Ich habe mich auch hin und wieder zu sehr auf meinen Mann konzentriert und war anfänglich darauf bedacht, mit Beiden den Kontakt zu halten (also 4-er Konstellation). Aber darauf wurde sie schnell eifersüchtig - auf ihren Freund genau gesagt.

Ach, ich weiss es wirklich nicht, warum es so gelaufen ist, Dijamilla. Glaube, dass jeder, mit dem sie öfter als eine Bierlänge zu tun hat, ist ein Freund?!?

*Ratlos bin*
Daniela
 
Dijamila meinte:
Hi Daniela75,

MaW: Ihr habt ja schon versucht den Kontakt zu minimieren. Hoere auf Dein Gefuehl. Wenn Du nicht den Wunsch hast mit Deinen Bekannten (denn das ist/sind sie ja) auszugehen, dann lass es. Einige Dich mit Deinem Mann wie er mit Euren Bekannten umgehen moechte und akzeptiere es. Eifersucht oder Wut ist hier verschwendete Energie. Wenn Ihr Euch auf Feten trefft, sprecht mit einander, ohne Groll ueber's Wetter oder ander unverfaengliche Themen und Basta.
D

Finde ich wirklich eine super Idee ... aber die Angst vor dem Umsetzen ist riesig. Wenn er wieder eine Freundschaft aufbauen würde, würde es mich innerlich zerfressen. Glaube, dass ich die Kraft dafür nicht habe.

Ist das falsch von mir?

Daniela
 
Hallo Daniela,

ich bin der Meinung, ihr - du und dein Mann - solltet euch nach Absprache für die Lösung entscheiden, mit der ihr euch beide am Wohlsten fühlen könnt.

Eine Rücksichtnahme auf weitläufige Bekannte (nicht Freunde) sollte bei euren Überlegungen eigentlich keine Rolle spielen. Man sollte auch den Mut haben, sich dazu zu bekennen, dass man sich hier und da "Feinde" leisten kann. Es ist in meinen Augen Stärke, wenn ich gut damit leben kann, dass nicht jeder mich mag. Im Gegenteil, sollte ich keine "Feinde" haben, wäre ich wohl etwas zu leicht gestrickt oder ich würde Angst davor haben, anzuecken.

Ich will damit sagen, dass dein Mann nicht nur mit zum Angeln gehen sollte, weil er einen Bekannten nicht enttäuschen will.

Liebe Grüße
Viktoria
 
Liebe Viktoria,

ich freue mich, dass gerade Du den Weg zu mir gefunden hast. Habe mich auf Deine Meinung sehr gefreut. *schmunzel* Ich war immer eine Kämpferin und eigentlich liebe ich es, zu provozieren, meine Meinung zu sagen und mal anders zu sein, als alle anderen. Doch ich denke, dass es zuviel war und ich beginne wieder, mich zurückzuschrauben. Allerdings merke ich, dass ich aus Angst selten nur noch so bin, wie ich gerne wäre.

Viktoria meinte:
Hallo Daniela,
Man sollte auch den Mut haben, sich dazu zu bekennen, dass man sich hier und da "Feinde" leisten kann. Es ist in meinen Augen Stärke, wenn ich gut damit leben kann, dass nicht jeder mich mag. Im Gegenteil, sollte ich keine "Feinde" haben, wäre ich wohl etwas zu leicht gestrickt oder ich würde Angst davor haben, anzuecken.


Liebe Grüße
Viktoria

Aber ... Dieser Mut und diese Stärke haben mich auf einmal immer mehr verlassen und ich weiß einfach nicht, wie ich sie zurückbekomme. Es macht mir Angst, allein dazustehen, denn ich habe bisher drei "Freundinnen" verloren. Ich habe selten hinterm Berg gehalten und meine Meinung oft kund getan. Inzwischen habe ich einen Zeitpunkt erreicht, an dem ich das Echo schlecht vertragen kann. Bin empfindlich geworden und meine totale Gelassenheit scheint irgendwo auf der Strecke geblieben zu sein.

Mir fehlt so sehr eine Freundin! Ist es denn ein zu hoher Anspruch, wenn ich mich nach einem Menschen, außer meinen Mann sehne, dem meine Meinung und Nähe wichtig ist, der immer für mich da ist, dem ich blind vertrauen kann, mit dem ich lachen und weinen kann, der mich mag, wie ich bin und mit dem ich einfach spontan sein kann??? Sehne mich mal nach spontanen Frauenabenden oder nach einem Männer-Läster-Abend usw. ...

Ach, was jammere ich ... mein eigentliches Problem bin scheinbar ich. Vielleicht stehe ich mir auch einfach nur selber im Weg.

Daniela
 
Daniela75 meinte:
Liebe Viktoria,

ich freue mich, dass gerade Du den Weg zu mir gefunden hast. Habe mich auf Deine Meinung sehr gefreut. *schmunzel*
*ich mich bauchgekitzelt fühl*

Daniela75 meinte:
Ich war immer eine Kämpferin und eigentlich liebe ich es, zu provozieren, meine Meinung zu sagen und mal anders zu sein, als alle anderen. Doch ich denke, dass es zuviel war und ich beginne wieder, mich zurückzuschrauben. Allerdings merke ich, dass ich aus Angst selten nur noch so bin, wie ich gerne wäre.
Du hast es vielleicht ein wenig übertrieben?! Ein gesundes Maß an ehrlicher Meinung und konstruktiver Provokation solltest du dir erhalten, und auf keinen Fall solltest du dich verbiegen. Wer dich kennt und schätzt, wird damit umzugehen wissen.


Daniela75 meinte:
Aber ... Dieser Mut und diese Stärke haben mich auf einmal immer mehr verlassen und ich weiß einfach nicht, wie ich sie zurückbekomme. Es macht mir Angst, allein dazustehen, denn ich habe bisher drei "Freundinnen" verloren.
Ich habe auch schon Freundinnen verloren oder selbst "abgestoßen". Das passiert im Leben aus ganz unterschiedlichen Gründen. Einer davon ist wohl, dass man sich weiterentwickelt und dann teilweise in völlig verschiedene Richtungen. Wenn man dann unter Freunden kaum noch einen gemeinsamen Nenner trifft, driftet man zwangsläufig auseinander.

Daniela75 meinte:
Mir fehlt so sehr eine Freundin! Ist es denn ein zu hoher Anspruch, wenn ich mich nach einem Menschen, außer meinen Mann sehne, dem meine Meinung und Nähe wichtig ist, der immer für mich da ist, dem ich blind vertrauen kann, mit dem ich lachen und weinen kann, der mich mag, wie ich bin und mit dem ich einfach spontan sein kann??? Sehne mich mal nach spontanen Frauenabenden oder nach einem Männer-Läster-Abend usw. ...
Das verstehe ich total. Es war mir aber auch aus deinem Beitrag nicht bewußt geworden, dass du nicht eine wirklich richtige Freundin hast. Und die braucht man (frau) nun wirklich. Du wirst eine neue Freundin finden, da bin ich mir sicher.

Doch wegen der freundinlosen Zeit solltest du keine halbherzige Freundschaft zu der Frau aufbauen wollen, der du offenbar nicht richtig vertrauen kannst (allein schon das Weitersagen von im Vertrauen erzählten Sachen ist unter Freundinnen eine "Totsünde").

Ich drücke dir sehr die Daumen, dass die bald die Richtige begegnet.
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Liebe Grüße
Viktoria
 

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