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Verletzende Meinung vom Partner

Zudem habe ich auch Angst,... ich bin servicekraft und mache oft auch alleine schluss Dienst in einer Kneipe. Wenn ich bis 2 oder 3 Uhr morgens betrunkene Männer bewirte, was ist wenn mir mal wirklich was passiert?
Ob er mir dann Trost schenken kann?

Den Vergleich verstehe ich gerade nicht.
Das wäre ja definitiv nicht einvernehmlich, was da passieren würde.
Warum soll er Dir da nicht beistehen können?
 
Als ich selbst ungefähr 16 Jahre alt war, hatte ein 14jähriges Mädel aus der Nachbarschaft auch eine Beziehung zu einem doppelt so alten Mann.
Ein Bekannter der Eltern.
Der holte sie mit dem Auto von der Schule ab und ließ sie unten an der Straße aussteigen, da ihre Eltern nichts mitbekommen sollten. Also wußten damals auch beide, das es sich nicht gehört und verboten ist.
Allerdings bekamen alle Nachbarn außenherum das mit und jeder hat sich aufgeregt, unternommen hat aber keiner was.

Das Mädel von damals ist heute über 40Jahre alt, lesbisch und beruflich sehr erfolgreich als Personaltrainer.
Mich würde interessieren wie sie heute darüber denkt.


Liebe TE, ich denke du hast noch sehr wohl an der Sache von damals zu knabbern, weil man dir nicht wirklich eine Wahl gelassen hat, schließlich warst du in einem Abhängigkeitsverhältnis und der ältere Mann hat das schamlos ausgenutzt.
Die Reaktion deines Freundes enttäuscht dich, weil er reagiert als ob er selbst auch schon ein Verhältnis zu einer 14jährigen gehabt hätte.
Es ist nicht ok, egal wie reif oder erwachsen ein Mädchen wirkt. Ein Erwachsener Mann weiß ganz genau wie man so ein junges Mädchen manipulieren kann.
Nicht ohne Grund gibt es Gesetze.
 
Den Vergleich verstehe ich gerade nicht.
Das wäre ja definitiv nicht einvernehmlich, was da passieren würde.
Warum soll er Dir da nicht beistehen können?
Ich verstehe das schon.

Die TE scheint ja aus den geäußerten Bemerkungen (wir waren ja nicht dabei), iwie das Gefühl zu bekommen, dass der Partner bei Übergriffen zumindest ne Mitschuld/Verantwortlichkeit unterstellt.

Ob das so ist, weiß ich nicht. Aber das wäre kein tolles Gefühl.

Zumindest fände ich es sehr bedenkenswert, wenn ich solche Aussagen höre.
Ob strafrechtlich haarscharf relevant o nicht,
 
Die TE scheint ja aus den geäußerten Bemerkungen (wir waren ja nicht dabei), iwie das Gefühl zu bekommen, dass der Partner bei Übergriffen zumindest ne Mitschuld/Verantwortlichkeit unterstellt.

Wenn ich mich als Jugendlicher zu irgendeiner ungesetzlichen Mutprobe verleiten lasse, kann ich die Verantwortung ja auch nicht vollends auf die anderen abschieben.

Hat nicht jeder irgendwelche Dinge gemacht, auf die er heute nicht mehr stolz ist und heute als Fehler ansieht?
 
Das ist aber nicht das Thema. Das Thema ist, dass der Partner das alles supi findet und sie nicht mehr. Warum sie ihre Meinung geändert hat, ist nicht das Thema ihres Threads. Und ich finde es nicht okay, dass es von anderen zum Thema gemacht wird, wo es ihr darum geht, wie sie jetzt mit dem Partner umgehen soll.

Ich finde das sehr wohl okay.
Wieso sind die Gedankengänge des Partners nicht richtig, die der TE aber sehr wohl?
 
Wenn ich mich als Jugendlicher zu irgendeiner ungesetzlichen Mutprobe verleiten lasse, kann ich die Verantwortung ja auch nicht vollends auf die anderen abschieben.

Hat nicht jeder irgendwelche Dinge gemacht, auf die er heute nicht mehr stolz ist und heute als Fehler ansieht?
Natürlich! Da gibt es jede Menge in meinem Leben.
Die Erfahrungen gehören definitiv dazu.

Es geht auch nicht darum, Verantwortung "abzuschieben", aber mit zunehmender Reife kann man Dinge schon anders einordnen (und ja, erwünscht sich das vllt auch vom Partner, mit dem man eine Familie gründen möchte).

Ich hatte auch so eine Situation als Jugendliche.
Der Mann war mir nicht vorgesetzt, aber im Zuge des Hobbies gab es ein klares Machtgefälle.
Ich war eh pubertär, rebellierend u hab natürlich auch getestet. Wenn man da von Mitschuld reden möchte, finde ich das zwar verständlich, aber nicht für einen erwachsenen Mann.
Er war 28 Jahre älter als ich u die Situation sicher nicht einmalig und "Zufall".

Ich gab Glück, das war zwar alles total schräg damals, aber ich leide nicht darunter.

Trotzdem weiß ich, dass das alles andere als gut war. Das eben mit dem Wissen von heute.
 
Ich muss in diesem Zusammenhang grad an einem Mann aus einem anderen Forum denken.

Der ist so um die 50

Da ging es um Masturbation auf frühe Jugendliche u Bilder im Netz u die Frau war (verständlicherweise) entsetzt.

Er meinte, er sähe da kein Problem. Wer sich so zur Schau stellt, will auch die Reaktionen.
Auch Mädchen mit 13,14,15 wüssten schon genau, was sie da tun u es wäre gewünscht.

Auch heute steht er noch drauf. Er verstünde unser entsetzen nicht. Auch, wenn er älter wird, verschöben sich doch seine Präferenzen nicht.
Die fand er als 16-jähriger toll u natürlich auch heute.
 
Na dann weißt du ja, wieso das Argument bezüglich der Geschichte der TE nicht gut kommt, wenn du deine Geschichte bringst und deine Erfahrung ganz anders war und du dich nicht als Opfer siehst. Verstehe ich noch weniger, wieso du sie also gebracht hast, wenn du selbst Folgendes anmerkst:



Du bist dir also bewusst, dass so eine Geschichte auch als Entschuldigung gewertet werden kann für die Bagatellisierung von Missbrauch an Minderjährigen. Macht es jetzt irgendwie nicht besser.

Nun, wenn du die Geschichte im Zusammenhang zu dem Post liest, auf welcve sie die Antwort war, wäre es sicher leichter nachzuvollziehen als bei isolierter Betrachtung, was dem Ganzen den Sinn nimmt.

Meine Geschichte war die Antwort darauf:

Sorry, aber für mich gibt es bei Straftatbeständen keinen Spielraum für unterschiedliche Meinungen, insbesondere nicht bei diesem Thema.

Niemand kann Raum für unterschiedliche Meinungen ausschließen und jeden Fall in diese Schublade stecken, das wäre nicht korrekt und somit unfair gegenüber Männern.

Und ebensowenig wie ich Frauenbashing unkommentiert stehenlasse, ebensowenig halte ich in so einem Fall den Mund.

Meine eigene Erfahrung war nämlich derart, dass sie nicht in diese Schublade gesteckt und somit nicht Männern eine Generalschuld angedichtet werden kann.

Alles bezogen auf das Posting von 57-55!

Und ich verweise darauf, dass es Männer gibt, die diese Story als gefundenes Fressen nutzen und Schuldumkehr betreiben würden.
Und dennoch kann es MANCHMAL so verlaufen und darf nicht unter den Tisch gekehrt werden.

Nochmal: Ich plädiere für faire, sachliche Betrachtung.

Weil sie ein Kind war als sie das anders gesehen hat. Als Erwachsene weiß sie es nun besser. Er ist bereits erwachsen. Natürlich kann man grundsätzlich darüber philosophieren, wie man nun diesen Erfahrungsprozess bei ihm beschleunigen könnte. DAS wäre der vernünftige Teil dieser Frage.
Aber in meinem Post, der ja eine Antwort auf etwas war, ging es auch um andere Dinge, die in Bezug dazu vorher erwähnt wurden, nämlich um die Geschichte einer anderen Userin, die den Sex mit einem älteren Mann überhaupt nicht bereut und alles daran gut findet und da sieht dann die Frage danach, warum die TE ihre Meinung geändert hat, ganz anders aus.

Du solltest weniger hineininterpretieren; mit mir hat das nichts zu tun, nur mit dir.

Meine Fragen sind zu nehmen wie sie da stehen.

Das ist aber nicht das Thema. Das Thema ist, dass der Partner das alles supi findet und sie nicht mehr. Warum sie ihre Meinung geändert hat, ist nicht das Thema ihres Threads. Und ich finde es nicht okay, dass es von anderen zum Thema gemacht wird, wo es ihr darum geht, wie sie jetzt mit dem Partner umgehen soll.

Es ist deshalb Thema:

Wie kommt der Partner vielleicht an den Punkt, dass er Grooming besser versteht?

Vielleicht dadurch, dass die TE sich die von mir gestellten Fragen so gut wie möglich selbst beantwortet und ihm genau das versucht zu erklären...


Manchmal wäre nachfragen besser statt Behauptungen aufzustellen.
 
Ich denke, dass sehr harsche Urteile und Verurteilungen selten gut sind und man einem Partner immer auch zugestehen muss, eine andere Meinung zu haben, sich nicht mit dem Thema in aller Tiefe befasst zu haben und manchmal auch einfach etwas schnell daherzureden.

Jeder macht Fehler - Du TE siehst das, was Du damals toll fandest heute als Fehler. Dein Freund kann sich da noch nicht so einfühlen bzw. hat Deiner Meinung nach sehr unsensibel reagiert.

Aber: jeder macht Fehler in einer Beziehung - er, Du sicherlich manchmal auch. Da hilft wirklich Reden, ruhiges, sachliches Erklären, was einen verletzt, wie man das sieht und gesehen hat. Und auch nicht zu viel hineininterpretieren, dass er nun ein völlig unempathischer Charakter wäre und wie das wäre, wenn Kinder habt. Bevor man Kinder in die Welt setzt, muss man sich ganz sicher sein, was den Partner betrifft, aber auch wirklich kommunizieren und seine Positionen klar machen.

Und auch wenn Menschen manchmal etwas schnell so dahersagen (jeder Mensch: Dein Freund, Du auch sicherlich ab und an mal TE), so heißt das ja nicht, dass in einem vertieften Gespräch er Dich nicht besser verstehen würde.

Und wenn Du Dich da in dem Café unsicher und unwohl fühlst, würde ich da nicht mehr arbeiten.
 

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