Hi Faust,
hatten wir das Thema nicht mal bereits?
😉 und nochmals: jo es stimmt Menschen können ihr Gegenüber generell innerhalb von milisekundenbruchteilen einschätzen und ziehen aus Gestik, Mimik, Körperhaltung oder auch der Art wie man geht wichtige Infos raus...sowas erkennst du doch selbst im Alltag wenn du dich mal selbst und andere beobachtest. Und sowas kennt man auch aus der Schule in der man sowas wie Verhaltensbiologie zumindest ansatzweise besprochen haben sollte. Nicht umsonst wurden uns ja unsere Sinne gegeben und wie alle Raubtiere nutzen wir unsere Sinne um Nahrung zu finden, um Sexpartner zu finden etc...hierbei stellt das Sehen und der Geruchssinn aber auch hören (zum erfassen eines Gesamteindrucks) etc. ne wichtige Komponente dar. In unserer Sprache finden sich ja auch Ausdrücke wie:
er konnte ihre Angst förmlich riechen oder wie:
er erkannte an ihrem unsicheren Gang ihre Angst oder:
sie/er roch betörend gut...woraus er/sie sich verliebte...der Riechlappen, ein evolutionär älterer HIrnteil ist ein mächtiges Dings das lt. Forschung ausschlaggebend dafür ist in wen wir uns verlieben...Menschen die lt. der eigenen Nase gut riechen sind genetisch kompatibel (können also lebensfähigen Nachwuchs zeugen) hat man fest gestellt.
Und wenn man jemanden nicht gut riechen kann liegt das auch an den Genen...
Triebtäter (also Sexausbeuter) suchen sich gezielt die unsicher wirkende Typen raus...instinktiv sozusagen. Sie sind aus auf leichte Beute...es gibt da aber auch noch einige wenige die es auch mit etwas schwierigerer Beute aufnehmen...das sind dann die ganz gefährlichen, die oft auch vor Mord nicht zurückschrecken.
Und das weiss ich als Mensch oder auch als Wissenschaftlerin und deshalb rate ich oft Gewaltopfern (die in der Regel unsicher sind und nicht sehr selbstbewusst) zu Kampfsport. Es gibt zahlreiche Untersuchungen und auch Berichte darüber dass Kampfsport das Selbstbewusstsein verbessert..ein Selbstbewusstsein dass sich natürlich auch in der Körperhaltung und dem Gang wiederspiegelt....und das ist ein gut funktionierender Selbstschutz der einen Großteil der Täter abschreckt.
Man kann nicht erwarten das sowas Therapieteil wird...gelegentlich gibt es jedoch für Gewaltopfer die von Polizeipsychologen betreut wurden oder über die Polizei allgemein oder über die Stadt spezielle Kurse für Gewaltopfer. Oder für gefährdete Personengruppen sprich Spezialkurse für Kinder oder Frauen. Oder man hat einen fitten Therapeuten der ggf. für einen arrangiert? Ist natürlich auch ne Kostenfrage und ich denke die Krankenkassen stellen sich manchmal quer...kann man ja ausprobieren und über die Therapeutenschiene gehen.
Ansonsten heißt es: jeder ist sich da ein stückweit selbst der beste Therapeut und sollte schlichtweg selbst aktiv werden sich eine Kampfsportart die einem liegt aussuchen, ausprobieren. Es gibt bei den meisten Dojos preiswerte Probekurse und so was. Extrakurse sind da an sich überflüssig..man sollte nicht unbedingt immer so einen Hype und Sonderstatus aus Opfern machen..das sind auch nur Menschen, zwar noch unsichere Menschen aber das kann sich ja auch ändern.
Tyra
Hallo Faust!
Selbstverteidigung kann man doch eigentlich jedem empfehlen.
ich stimme zu...kann man an sich jedem bis auf einige wenige Ausnahmen (extrem körperbehinderte z.B) empfehlen.....Sport ist eh immer gut fürs Selbstbewusstsein...für die Figur, fürs Herz-Kreislaufsystem, für den Kopf, für die geistige und körperliche Gesundheit.