pecky-sue
Aktives Mitglied
Habt ihr auch oft ein Sinnlosigkeitsgefühl generell und vergeht das irgendwann mal ?
Hallo Greenchic,
Das Sinnlosigkeitsgefühl schiebt sich immer dann in das Bewußtsein eines Menschen, wenn dieser etwas tut was er nicht von Herzen tut, ohne Überzeugung, oder Zweifel an seinem Denken, Fühlen oder Handeln hegt.
Ein Sinnlosigkeitsgefühl kann temporär auftreten und genauso geschwind wieder vergehen.
Ich vermute wir schreiben hier von dem Sinnlosigkeitsgefühl das sich verfestigt hat.
Ist dem so, benötigst du erst mal einen neutralen Standpunkt, sozusagen die Mitte, -1---0---+1 von der aus du beides sehen kannst.
Ein Beispiel dazu: Ich nehme mal den Nahrungsmittelbereich, um festzustellen ob ein Hühnchenbrustaufschnitt schlecht ist, benötigst du den Zustand wo sie noch gut ist.
Das Plus 1 steht für frisch, die Null für neutral, und die Minus ein für alt/verdorben.
Du benötigst den neutralen Standpunkt um. Von dort aus kannst du den Sinn oder Sinnfreiheit deines Fühlen betrachten bewerten und entscheiden.
Auch steht es dir frei, dir einen Sinn zu erschaffen, so wie du diesen sehen willst. Auch kannst du du die Sinnfreiheit darin finden.
Bei der Hühnchenbrust oder jedem anderen Nahrungsmittel ist es ganz einfach. Bei den Gefühlen ist es etwas schwieriger.
Es geht nicht nur dir so. Ich stelle mir bei ganz vielen Situationen oft die Frage, macht das Sinn? Aber ich stelle nicht den Sinn der Situation in Frage, denn wer einmal das Grundprinzip des Leben begriffen hat, weiß das alles einen Sinn hat und nur weil ich den Sinn nicht sehe, heißt es nicht, das dieser nicht da ist, sondern nur das ich diesen Sinn grade nicht erkennen kann.
Auch ist es eine Frage der Einstellung.
Als ich 18 war und mich für das Leben oder gegen das Leben entscheiden mußte, ich wußte das es damals eine weitreichende Entscheidung war, und machte mir die Entscheidung nicht leicht.
Ich entschied mich für das Leben. Mein Inneres sagte keine halben Sachen wenn du jetzt ja dazu sagst, dann lebst du es auch so. Dann bemühst du dich auch so das alles was dir begegnet Wichtigkeit hat, ob es gut oder ungut ist was du erlebst.
Also gewöhnte ich mir an, nur nach dem Sinn zu fragen um des besseren Verstehens willens, nicht um nach Sinn oder Unsinn zu werten.
Du mußt wissen, Gefühle sind veränderbar. Aber nur wenn du bereit bist an den Gefühlen zu arbeiten, arbeitest du nicht an ihnen, bleiben sie in ihrem Zustand in dem sie sind, sie verfestigen sich und im ungünstigen Fall tendieren die verfestigten Gefühle in einen schlechteren Zustand des Empfindens.Ganz nach dem Spruch: Schlimmer geht immer.
Die ist nur aufzuhalten, mit der Mühe und Pflege und Betrachtung und Wertschätzung der Gefühle. Also so eine Art Psychohygiene.
Das Für und Wider der Gefühle anschauen, aber nicht beurteilen.
Trotzdem gilt: Die Enzscheidung wird immer zum Wohle von mir und den anderen getroffen. Gibt es keine anderen, wird die Entscheidung in den Gefühlen immer zum Wohle meiner Selbst getroffen- was letztendlich sich auch zum Wohle von anderen mitteilt, denn wenn ich an mich denke und es mir gut geht, bekommen die anderen und sei es nur ein Fremder im Markt auch etwas von meiner guten Energie ab.
Es bedarf eben einiger Mühe, wie bei dem Märchen von Frau Holle symbolisiert wird. Aber es lohnt sich .
Das Gefühl der Sinnlosigkeit ist also nur ein Signal, eine Mitteilung, " eye schau mal näher hin, prüf mal die oder die oder die Situation nach. Ein Aufmerksamkeitsmacher weil sich Fehler im Denken oder Fühlen eingeschlichen haben, die mal gewartet und überarbeitet werden müßen.
Das kann mitunter mit einiger Arbeit verbunden sein.
Aber das wird doch drin sein!
Vielleicht wirst du dann erkennen wie Sinnfrei es ist sinnfreien Gedankengängen nachzugehen, die in Sinnlosigkeit enden, weil sie keinen Sinn ergeben😀
Viel sinniger ist es, den Grund der Gefühle zu erforschen, welche den Sinn des denken Fühlens und Handelns in Frage stellen.
Manches Mal reicht ein hoffnungvolles, ich habe es versucht, als Grund🙂
Um welche Gefühle geht es denn bei dir im Detail, Greenchic, falls du darüber schreiben magst.
Was meinst du mit welchem Sinn habe ich meine Antwort geschrieben?
Liebe Grüße Pecky