Also--ich habe verschiedene Rechner gefunden,bin aber noch immer nicht ganz schlau geworden.
Hier eine Seite,wo erklärt wird,wie es sich mit dem Wohnen verhält.
Du bist Haushaltsvorstand,
die Wohnung bemißt sich IMMER nach der GESAMTPERSONENZAHL der Familie--also bei Euch VIER Personen!
Euch steht ein Wohnkostenzuschuß für diese Woihnungsgröße in voller Höhe zu,ggf.sogar noch ein "Zuschlag",wenn Dein Mann einen Extrabedarf hat durch seine Erkrankung.
(Meine Freundin hat wg.ihrer erwachsenen Tochter mit Pflegestufe 2
eine um 30% größere Wohnung bekommen.)
Irgendwie hast Du wohl gedacht,Dein Mann "zählt" nicht mit bei der Wohnungsgröße?
Ich hab Dich erst gar nicht verstanden!
Ob Dein Mann als "nichterwerbsfähiger Angehöriger noch "Sozialgeld" bekommt,richtet sich nach der Anrechnungsmethode.
Nichterwerbsfähige Angehörige,die mit erwerbsfähigen Hilfebedürftigen in einer BG leben,erhalten Sozialgeld - 80% der monatlichen Regelleistung des ALG2.
Das Sozialgeld MINDERT sich um das zu berücksichtigende EINKOMMEN und Vermögen.
(Oder möchtest Du,daß er weiter als "erwerbsfähig" gilt? Kann er noch geringfügig arbeiten oder nicht?)
Da wird dann von ihm Einkommen berücksichtigt--ich finde aber leider NIRGENDWO,ob die Versorgungsbezüge KOMPLETT --oder teilweise angerechnet werden oder nicht.
Er hat aber noch Anspruch auf Schwerbeschädigtenzuschlag?
Vielleicht auch "Pflegezulage"?
Auf jeden Fall wird Eure Bedarfsgemeinschaft komplett mit Euch allen berechnet!
Er dürfte aus der Vermittlung raus sein . Der Unterschied der "20%" beim Grundbedarf wird ja gepuffert durch das Pflegegeld!
Du kannst auch noch bei der Pflegekasse die Leistung "wegen eingeschränkter Alöltagskompetenz" beantragen,falls er nicht selbstständig den Alltag bewältigt (bei der Krankenkasse bzw.Pflegekasse,die das Pflegegeld zahlt,fragen.
Dort müßte man auch wssen,wie das mit der Krankenkasse --> Familienversicherung ist.
Wird von der Rente nicht Beitrag einbehalten?
Wie war er denn bis jetzt krankenversichert?
Du könntest bei der AOK fragen (oder einer anderen Kasse),wie das
generell ist mit "Familienversicherung".
Ich habe nichts gegenteiliges gefunden für Familienversicherung.
Falls Du noch Fragen hast,wäre auch der VdK eine gute Adresse.
Wenn dort einer von Euch Mitglied wird,gibt es die Beratung gratis.
Du brauchst bestimmt öfter noch konkrete Hilfe.
Es gibt dort auch Angebote extra für Angehörige .
Gruß!
Micky