Das stimmt nicht. Kinder und Jugendliche müssen vor Pornographie geschützt werden, damit sie eine eigene, authentische Sexualität entwickeln können.
Lieber Verbote als vernünftige Aufklärung. Hat ja schon immer so gut funktioniert, besonders bei Jugendlichen.
Außerdem, wenn es um die gesunde sexuelle Entwicklung geht, müssten noch viel dringender erstmal andere Dinge verboten werden. Zum Beispiel sexualisierte Werbung, Instagram, GNTM, "Assi-TV", Ballermann-Schlager wie "Layla" usw. etc. pp. Das sind die Dinge, mit denen Kinder und Jugendliche rund um die Uhr bestrahlt werden und die ein noch viel unrealistischeres Bild von Liebe, Sex und Beziehungen zeichnen, als es jeder Porno könnte.
Bei Alkohol funktioniert der Jugendschutz. Warum nicht bei Pornographie?
Weil es technisch einfach nicht möglich ist, solange nicht auf der ganzen Welt einheitliche Gesetze herrschen, die die Betreiber der Seiten zur Altersverifikation zwingen.
Du siehst doch auch hier im Forum, was Pornographiekonsum in den Vorstellungswelten junger Männer anrichtet: Die dauerbeschäftigung mit Internet-Pornographie führt zu der irrigen Vorstellung, nur "Adonis-Männere" würden von Frauen Beachtung erhalten.
Nein. DAS kommt garantiert nicht von Pornos. Das kommt entweder von schlechten Erfahrungen oder von Apps wie Tinder, Instagram oder den o.g. Medien-Abartigkeiten. Jedem halbwegs klar denkendem Menschen ist klar, dass die Darsteller in Pornos dafür bezahlt werden. In den genannten Formaten wird einem jedoch vorgegaukelt, sie würden die Realität abbilden.
(Oder ist da doch eine sehr große Scham? Und man will doch viel lieber anonym bleiben, weil man nicht kundtun will, was für eine arme Wurst man eigentlich ist? Dann wäre DA die richtige Baustelle. Nicht im bashing gegen den sinnvollen Jugendschutz.)
Geht das wieder los? Jeder, der nicht so viel Sex oder eine andere Meinung hat, wie du, ist eine arme Wurst und/oder Incel und muss sich schämen?
🙄 🙄
Es gibt keinen Grund, sich für den Konsum von Pornos zu schämen und ich persönlich hätte auch nichts gegen eine Altersverifikation. Die bringt nur leider technisch nichts und ist pädagogisch bestenfalls fragwürdig.
Ich glaube nicht, dass es förderlich ist, wenn auf dem Schulhof GangBang-Videos herumgehen.
Die gehen aber umso eher rum, wenn sie verboten - und damit für Jugendliche interessant - sind. Da gehen nämlich auch Sachen rum, die schon längst verboten
sind. Ich komme ja aus dem Bildungssektor und sowohl meine Mutter, als auch meine Schwester arbeiten in Schulen. Da sind Vergewaltigungs-, Amok- und Hinrichtungsvideos auf Schülerhandys an der Tagesordnung.