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Verdacht auf Tierquälerei

WolfsSong

Aktives Mitglied
Hallo HR-Gemeinde,
mich beschäftigt seit einigen Tagen wieder ein sehr ungutes Gefühl. Ich wohne seit ein paar Monaten in einer neuen Nachbarschaft. Soweit so gut.

Da ich Schicht- arbeite bin ich mal morgens - mal Abends zuhause. Aber gerade wenn ich morgens zuhause bin höre ich immer und immer wieder ein schreckliches Geräusch 🙁 Ich weiß, dass 3-4 Häuser entfernt (ein?) Schäferhund lebt. Ich habe ihn aber nur einmal gesehen, so wie ich es am vorbeigehen beobachten konnte lebt dieser Hund in einem Zwinger. Nicht schön, aber das ist nicht das besorgniserregende.

Zu einer besagten Uhrzeit, grob gesagt gegen Vormittag bis Mittag höre ich öfters ein furchtbares Jaulen aus dieser Richtung! Jedoch immer ganz kurz. Sagen wir 1-3 Minuten hört man in Abständen ein sehr, sehr lautes Jaulen, es hört sich schlimmer an, als ob dem Hund jemand auf den Schwanz getreten wäre. Als ob er massiv Schmerzen hätte....oder Angst! Es hört sich einfach auch seehr unnormal an, wenn die Hundehalter unter uns verstehen was ich meine.

Da ich selber einen Schäferhund besitze, weiß ich, dass es sich auch um einen Schäferhund handeln muss...da die Stimmen sich sehr ähneln, rassetypisch. Ich war schon an mehreren Fällen betätigt Tierquälerei anzuzeigen, jedoch immer mit Unterstützung. Diesmal bin ich sehr neu in dieser Siedlung und kenne mich nicht aus. Das Grundstück ist schwer einsehbar und ich weiß nicht, wie ich diesen "Fall" aufklären könnte.

War jemand von euch schonmal in einer ähnlichen Situation?
 
Hey WolfsSong,

super, dass du nicht wegschaust und dir Gedanken machst.

Wäre ich an deiner Stelle, mir würde es wohl genauso gehen. Und ich würde ganz ehrlich beim Veterenäramt anrufen und denen Bescheid geben. Du hast dabei nix zu verlieren, du bleibst soweit ich weiß auch anonym.
Sollte es falscher Alarm gewesen sein, gut, sollten sich deine Zweifel bestätigen, dann hast du dem Hund auf jeden Fall einen großen Gefallen getan.
Vielleicht ist sein Besitzer dort ja auch schon negativ vorgemerkt?

Hast du evtl. schon Kontakt zu anderen Nachbarn, die du mal unauffällig aushorchen könntest? Ob sie das Jaulen auch hören? Ob es schon immer so, also quasi "normal" ist etc... .

In meiner Nachbarschaft war mal so ein ähnlicher Fall. Da ging es um misshandelte Kanninchen. Mein Mann hat daraufhin auch beim Amt angerufen und entgegen aller Infos aus diversen Internetforen kamen die auch sofort am nächsten Tag und haben bei der betreffenden Familie nach dem rechten gesehen.

LG, paper
 
Gerade weil Du früher selber einen Schäferhund hattest, hast Du einen wunderbaren Grund, um einmal dort persönlich vorbei zu schauen und einen netten Schwatz unter Hundehaltern zu führen.😉

LG
Landkaffee
 
Bei den restlichen Nachbarn mal nachzufragen finde ich schonmal eine sehr gute Idee! Leider weiß ich aber auch, dass solche Sachen oft unter den Teppich gekehrt werden um eine "heile Nachbarschaft" zu haben.

Dem Halter des Hundes würde ich persönlich ungern darauf ansprechen, gerade wenn er Dreck am Stecken hat, wird er seine Antworten bereitgelegt haben 🙄 Erfahrungsgemäß.

Irrtum. Ich besitze meinen Hund immer noch😉
 
Bei den restlichen Nachbarn mal nachzufragen finde ich schonmal eine sehr gute Idee! Leider weiß ich aber auch, dass solche Sachen oft unter den Teppich gekehrt werden um eine "heile Nachbarschaft" zu haben.

Dem Halter des Hundes würde ich persönlich ungern darauf ansprechen, gerade wenn er Dreck am Stecken hat, wird er seine Antworten bereitgelegt haben 🙄 Erfahrungsgemäß.

Irrtum. Ich besitze meinen Hund immer noch😉


Wieso nicht einfach mit Deinem Hund dort Gassi gehen?
Du musst den Halter ja nicht sofort direkt darauf ansprechen.
Suche doch erst einmal den Kontakt. Daraus kann sich ja dann weiteres ergeben.

Bislang hast Du nur einen leisen Verdacht. Mehr nicht.
Du weisst doch noch garnicht, ob er "Dreck am Stecken" hat.
Jetzt bist Du ganz nah daran, ihn schon vor zu verurteilen. Und nicht nur das.


LG
Landkaffee

Und ich hätte auch meine Probleme, wenn da ein Tier so schreit... . Bloss, Du weisst bislang nichts, ausser dem, was Du Dir denkst.
 
Zuletzt bearbeitet:
gut, dass du dem nachgehen willst. Aber lass deiner Fantasie nicht freien Lauf. Es kann auch andere GRünde geben, so kann der Hund an einer schmerzhaften Erkrankung leiden, die man nicht mehr richtig behandeln kann und der Besitzer mag sich entschlossen haben, dem Hund noch einige Zeit zu geben. Oder das Gejaule kommt von den notwendigen Maßnahmen.

Meiner Meinung nach kann man im Gespräch schon merken, ob man belogen wird oder nicht. Dann weißt du schon mal, ob der etwas zu verbergen hat oder nicht und der weiß, dass er nun beobachtet wird, das lässt ihn vielleicht vor weiterem zurückschrecken, wenn er nicht völlig skrupellos ist.
 
Ich würde die direkte Form wählen und den/die Tierhalter freundlich ansprechen, evtl. Hilfe anbieten - damit derjenige nicht gleich "dicht" macht. Falls das nichts bringt: Amtstierarzt einschalten.
Viel Glück! Für den Hund und auch für Dich.
 
Ja, es ist gut, da hinzuhören, grad weil du offenbar Erfahrung mit Hunden hast und einschätzen kannst, um welche Art von "Schrei" es sich handelt.

Der Weg ist ganz einfach: Den Tierschutz verständigen und von deinem Verdacht erzählen. Sie werden sich, erfahren in solchen Dingen, entsprechend darum kümmern, zunächst unauffällig und dann sicherlich auch konkret und das, ohne dass der Nachbar deinen Namen erfährt (wichtig für den Fall, dass wider Erwarten der background doch harmloser Natur sein sollte).

Bei Kindern und Tieren sollte man immer besser einmal zuviel handeln als das eine, entscheidende Mal zu wenig.

Gruß

Mayar
 
Vielen Dank für die vielseitigen Meinungen und Tipps 🙂

Ich denke ich werde das Ganze erstmal genauer unter die Lupe nehmen, zuerst in der Nachbarschaft und dann versuche ich mich an einem Gespräch an dem besagten (Problem?)Nachbar selbst.

Wenn mir die Situation dann etwas zu verdächtig vorkommt werde ich mich bei dem Tierschutz-Verein in meiner Nähe schlau machen, habe schon herausgefunden wo einer ist 🙂
 

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