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Verdacht auf bipolare Störung-?!

Darksidelive

Mitglied
Hallo,

ich habe seit einiger Zeit den Verdacht auf eine bipolare Störung bei mir. Ich bin zwar schon länger so, aber erst seit kurzem weiß ich das ich nicht nur anders sondern wahrscheinlich krank bin. Oft ist es so, dass ich von einer Hochstimmung und von Gedanken wie schön die Welt doch ist sofort in ein tiefes Loch falle und schon Gedanken an Suizid verliere. Auch bin ich jetzt von einer Beziehung in die nächste und obwohl ich weiß das ich meinen jetzigen Freund liebe, denke ich oft daran zu meinem Ex zurück zu gehn - ich bin sehr oft im Zwiespalt - An einem Tag ist er für mich der perfekte Mann und dann bezweifle ich am nächsten das ich ihn überhaubt liebe. Außerdem habe ich Angstzustände wenn ich nachts alleine schlaffen muss. Auch in die Schule zu gehen und altägliches zu bewältigen ist oft unmöglich für mich. Seit kurzem zweifle ich an all meinen Entscheidungen und habe panische Angst das Schuljahr nicht beenden zu dürfen weil ich oft nicht gehn kann. Ich will ja bald mein Abitur machen aber so wie es mir jetzt geht habe ich Angst komplett zu versagen. Ich weiß einfach nicht was mit mir los ist ?! Diese schnell Tests im Internet besterken meinen Verdacht noch, da alle Ergebnisse auf eine schwere Depression hinweisen. Allerdings möchte ich nicht das man mich einweist und mich einsperrt ich bin doch kein psycho oder so.

Würde mich über Antworten freuen.

Vielen Dank

Anna
.
 
Zuletzt bearbeitet:

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Bandit2105

Urgestein
Hallo Anna,

was ist denn ein Psycho in deinen Augen?

Eine Einweisung in eine Klinik erfolgt nur wenn es dem Arzt notwendig erscheint und das in der Regel nur wenn eine Eigen bzw. Fremdgefährdung vorliegt.

Die meisten Menschen gehen freiwillig in eine Klinik um ihre Krankheit behandeln zu lassen und Hilfe für ihr weiteres Leben zu empfangen.

Als erstes solltest Du dich an deinen Hausarzt wenden und eine Überweisung an einen Spezialisten holen. Eine Diagnose sich selbst zusammen zu suchen ist nicht hilfreich. Es kann dich nur noch mehr verwirren.

Solltest Du tatsächlich eine psychische Erkrankung haben, ergibt sich folgende Möglichkeit.
Eine Medikamenten Einnahme und eine Gesprächstherapie.
Sollte deine Krankheit schon sehr gefestigt sein, ist ein mehrwöchiger Aufenthalt oft sehr ratsam.

Ich wünsche Dir Kraft und Mut die Therapie erfolgreich zu gestalten.
Du bekommst Werkzeuge mit denen Du dein Leben besser leben kannst.
Du machst eine Therapie für Dich, deshalb ist Offenheit der beste Weg vorwärts zu kommen!

Liebe Grüße
Bandit :blume:
 

Darksidelive

Mitglied
Eine Überweisung habe ich schon allerdings haben alle Psycholgen die ich bisher Kontaktiert habe eine sehr lange Warteliste und es kann bis zu einem halben Jahr dauern. Ich habe mich gerade wieder mit dem Jugendamt darüber unterhalten und wurde 3 mal Weitergeleitet und werde wahrscheinlich wieder auf der Warteliste landen.
 

Bandit2105

Urgestein
Eine Überweisung habe ich schon allerdings haben alle Psycholgen die ich bisher Kontaktiert habe eine sehr lange Warteliste und es kann bis zu einem halben Jahr dauern. Ich habe mich gerade wieder mit dem Jugendamt darüber unterhalten und wurde 3 mal Weitergeleitet und werde wahrscheinlich wieder auf der Warteliste landen.
Leider ist es so, dass der Bedarf nicht befriedigt werden kann und es deshalb meistens sehr lange Wartezeiten gibt. Ich habe mal die Aussage bekommen, dass ich mich in Zwei Jahren wieder melden könnte! :rolleyes:
 

Darksidelive

Mitglied
also soll ich einfach warten und däumchen drehen? wie soll ich das mit der Schule dann schaffen.....ich habe nämlich oft Nachts starke Gefühlsausbrüche auch wegen der Vergewaltigung noch vor 3 Jahren... meine Eltern sind mir ja auch keine Stütze nur mein Freund hilft mir.
 

Bandit2105

Urgestein
Öfters mal aber ich denke nicht das ich es mich trauen würde was zu tun.So lächerlich es in dem zusammenhang auch klingt
Ich gehe zu einem Neurologen um meine Medikamente und Klinikaufenthalte zu klären.
Da bekomme ich innerhalb von vier-sechs Wochen einen Termin. In dringenden Fällen auch früher.

Ich vermute mal Du wartest auf eine Gesprächstherapie?
Hat Dir dein Hausarzt die Überweisung gegeben?
Wurde eine Diagnose gestellt?
Hast Du Medikamente bekommen?
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Gast

Gast
Hallo,

also ich gebe Dir den Tipp, dass Du Dich am Besten in einer Fachklinik vorstellst.

In Dresden gibt es ein Früherkennungszentrum, das unter dem Dach der Uniklinik arbeitet.
Dort besteht die Möglichkeit einer Vorstellung.
Solche Zentren gibt es bestimmt auch an anderen großen Kliniken.
Ansonsten kannst Du einfach in Dresden mal anrufen.
Die helfen Dir bestimmt weiter.
Sind ganz sympathische Leute dort.

Hier der passende Link zum Früherkennungszentrum:

DD Früh dran ! Präventionsambulanz für psychische Störungen - Früherkennungszentrum -

Ich wünsche Dir alles Gute

Uwe
 

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