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Veränderungen

  • Starter*in Starter*in widder-rebell
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widder-rebell

Gast
Anhalten. Still stehen. Nachdenken. Neubeginn. Handeln. Anders handeln.

Diese Worte gehen mir gerade durch den Kopf.

Doch ich bewahre Vorsicht. Vorsicht vor einer Gesellschaft, die auf die Schwachen, nachdenklichen von uns drauf rum trampeln.

Gedankanstöße.

Es gibt Menschen, die haben Angst vor Veränderungen und dulden keine Menschen wie mich, die das o.g. machen. Ich wurde ausgerenzt. Und? Irgendwann fliegt jeder Mensch auf die Nase und fängt an, über sich und das Verhalten anderer und über die Gesamtsituation nachzudenken.

In meiner Kindheit und als Jugendliche wurde mir vorgelebt, dass man sich anzupassen hat und dass man den anderen einen Wohlgefallen zu machen hat. Andere Wahl hat man nicht, weil es sich nicht schickte. So sind meine Eltern und Familie und die meisten meiner Mitmenschen leider auch geblieben. Nach 10 Jahren traf ich sie wieder.

So möchte ich nicht sein. Okay, dann werde ich halt geächtet. Eben weil ich so bin. Was ist so schlimm dran, wenn man für sich STOPP beschließt? Ach was frage ich nach dem Warum eigentlich noch. Mir ist alles längst klar.
 

Hallo widder-rebell,

schau mal hier: Veränderungen. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Wenn man sich nicht verträgt, trennt man sich eben und macht sein eigenes Ding. So simpel ist das. Warum können/wollen das so viele Leute nicht? Ist es denn so schön, mit Leuten aufeinanderhocken zu müssen, mit denen und mit deren Vorstellungen man nicht übereinstimmt und nie übereinstimmen wird? Als Kind wird man nicht nach seiner Meinung gefragt, aber man bleibt ja (zum Glück) nicht ewig ein hilfloses Kind. Dann: Trennen - und gut ist.
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
 
Hallo Daoga,
du hast wohl etwas falsch verstanden. Mir geht es nicht um eine Beziehung zwangsläufig aufrecht zu erhalten, wenn die Person(en) das totale Gegenteil sind. Auch geht es mir nicht darum, jemanden zum sich verändern zu zwingen. Aber mal einige Gedenkanstöße darf man doch wohl machen?
 
Ich finde , dass Veränderungen einfach zum Leben gehören und nicht zwangsläufig die Anpassung.

Eine Ächtung oder Ausgrenzung deswegen habe ich nicht erfahren.

Meine Familie hatte schon immer die Einstellung, dass am Besten jeder vor seiner Türe kehren soll, und wir machen, was wir wollen.
 
Ich kenne sehr viele Leute, die ihre Arbeit als fürchterlich empfinden. Aber wollen sich das nicht wirklich bewusst machen, dass ihnen die Arbeit an sich und das schlechte Betriebsklima gar nicht gut tut. Selbst mischen sie dann auch kräftig mit, was Zickenterror und Gerüchte angeht. Und sie wollen Menschen, wie mich dazu zwingen ebenfalls auf diesen Karren drauf zu springen. Und eben weil ich es nicht mit mir machen lasse, werde ich gemieden und ignoriert. Sozusagen als Bestrafung und werde von denen geächtet.
 
Geht es Dir um die Veränderung auf der Arbeit, nicht allgemein im Leben?

Es geht mir darum, dass es immer noch Menschen gibt, die sich wie die Lemminge bewegen und verhalten und dies auch von anderen erwarten bzw. den anderen "erziehen" wollen, indem sie dem anderen dazu zwingen wollen, sich anzupassen. Wer sich nicht anpasst, wird mit Nichtbeachtung bestraft. Das ist doch krank.
 
Dann konfrontier sie halt damit. Zwinge sie, das eigene Verhalten mal zu betrachten. Frag sie ganz konkret, "und du klatscht das herum weil...?" oder "hast du es nötig da mitzumachen, bei den Lemmingen?"
 
Ich denke, ihr habt begriffen dass es mir nicht darum geht, andere Menschen zu erziehen.

Mich wollen gewisse Menschen erziehen.
 
Von Menschen, die mir nicht guttun wende ich mich ab. Sie zu konfrontieren, zu erziehen wird Dir vermutlich noch mehr "Probleme" einbringen, weil sie sich so ja wohl fühlen und nicht an sich herumgedoktort haben wollen. Wenn sie mich belästigen, bekommen sie es gesagt, dann ist Ruhe. Fertig.

Da muss man schon ein dickes Fell haben, um damit zurecht zu kommen.
Aus Überzeugung und dem eigenen Moralverständnis kann man aber, wenn man es mitbekommt für andere "Partei ergreifen", wenn sie ausgeschlossen, auf-blöd-erzogen, oder ausgegrenzt werden sollen. Was auch wieder Rückgrad voraussetzt.

Niemand mag sich gerne kritisieren lassen. Aber von Leuten, die andere kritisieren, da darf man dann auch mal zurück kritisieren, um sich das nicht gefallen zu lassen.

Mir will man unter anderem verbieten, gewisse Art von Fragen zu stellen. Und da lasse ich mich nicht einschränken. Ich bin ein mündiger und erwachsener Mensch. Alles andere ist Kindisches Verhalten und grenzt für mich an Niveaulosigkeit. Um es mal knallhart auszudrücken.
 
Im Umgang miteinander kann jeder Mensch ein gewisses Maß an Respekt erwarten. Dazu zählt auch, dass man unflätige Worte und Beleidigungen unterläßt. Gute Argumente sprechen für sich und müssen nicht durch lautes Geschrei und Beschimpfungen durchgeboxt werden.

Eine Veränderung hin zu einem respektvollen Miteinander wäre wirklich eine schöne Sache. Mit Stammtischparolen und Binsenweisheiten haben schon immer die Falschen Türen eingetreten, anstatt den Zugang zu den Herzen und zum Verstand zu öffnen.
 
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