Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Veränderte Internetkultur und Foren

Ich kann den Thread auch schliessen oder löschen, dann gibt es keinen Thread. Ich dachte, es ist allgemein Austauschbedarf da.
Ist schon okay. Der Thread ist ja interessant. Ich komme nur grad nicht mit, beim Hinterher-lesen.

Im Übrigen glaube ich nicht, dass so einige Leute hier bleiben würden, wenn das Forum Geld kostet. Allein schon die ganze Leute, die das Forum als Zeitvertreib oder aus Langeweile nutzen. Dann wären sicher viel weniger Leute hier, aber eben auch nicht mehr soviele "Quatsch-und Marginal-Beiträge".
 
Gerade auf FB werde ich immer wieder mit mehr oder weniger professionellen Hilfsangeboten erschlagen. Selbsthilfegruppen, Onlinetherapien, Heilung durch Musik...

Psychische Erkrankungen sind leider auch ein wahnsinnig großer Markt, in dem es sicher nicht leicht fällt, noch richtig Fuß zu fassen. Sowieso nicht mit einem einfachen Forum, trotz professioneller Betreuung, wenn inzwischen "Spritzen gegen Depressionen" angeboten werden. Es muss zumindest schon einiges aufgefahren werden, um Betroffene von sich zu überzeugen.

Es ist auch kein großes Geheimnis, das für die User in den entsprechenden Foren Belange wie der Austausch mit Gleichgesinnten oder die Möglichkeit sich etwas von Seele schreiben zu können eher im Vordergrund stehen, als akute und tatsächliche Hilfe zu erhalten. Gerade bei komplexeren Fällen ist das sowieso nur eingeschränkt möglich, Foren bieten dafür einfach nicht das richtige Umfeld.
 
Ich fände es gut, wenn die Leute nur einen Account hätten. Verifizierungsmöglichkeiten gibt es sicher.
Ich finde es unseriös, wenn Geschichten erfunden sind , denn an erfundenen Geschichten lässt sich nix ändern.
Leider ist das wohl nicht umsetzbar.
 
Gerade auf FB werde ich immer wieder mit mehr oder weniger professionellen Hilfsangeboten erschlagen. Selbsthilfegruppen, Onlinetherapien, Heilung durch Musik...

Psychische Erkrankungen sind leider auch ein wahnsinnig großer Markt, in dem es sicher nicht leicht fällt, noch richtig Fuß zu fassen. Sowieso nicht mit einem einfachen Forum, trotz professioneller Betreuung, wenn inzwischen "Spritzen gegen Depressionen" angeboten werden. Es muss zumindest schon einiges aufgefahren werden, um Betroffene von sich zu überzeugen.
Und da auch sehr viel Mist aufploppt, der teilweise sogar illegal und / oder gesundheitsgefährdend sind. Juckt die Betreiber aber nicht, die zahlen mehr für die Werbung.
Da sind mir Foren tatsächlich lieber.
 
Damit es nicht ausartet und im "Frage-Thread" weiter OT geschrieben wird, habe ich hier ein eigenes Thema erstellt, indem man sich dazu in Bezug auf eigene Erfahrungen austauschen kann.
Heute ist man rund um die Uhr online und auch viele wichtige behördliche Angelegenheiten mussen im Netz erledigt werden, manchmal wird es mir sogar zuviel, dass stetiges Online-sein erwartet wird, wie geht es dir damit, nervt es dich auch, dass es quasi oft schon Pflicht zu sein scheint?
 
Genau diese Befürchtung teile ich. Ich finde, man kann das heute in vielen Bereichen schon beobachten, die Bereitschaft zu Kompromissen geht deutlich zurück. Das wird auch nicht unbedingt als falsch angesehen, im Gegenteil. Wie Du schreibst, geht es häufig nur um Affirmation (schrieb gestern auch @Survivor im Feedback-Thread), alles andere rutscht durch das Sieb. Man sieht das an den teilweise ellenlangen Themen, die auch nach Dutzenden Seiten keinen Milimeter Fortschritt erkennen lassen. Man schreibt oft aneinander vorbei.
Ich denke dies liegt daran, dass die Menschen oft verlernt haben, richtig zuzuhören oder eben zu lesen, in der heutigen schnellebigen Zeit ist man dauergestresst und nimmt sich für sein Gegenüber nicht mehr die Zeit, tiefer einzutauchen, so empfinde ich das oft. Ich selber spreche mich davon auch nicht frei, ich denke mal geschieht das bewusst, mal jedoch auch unbewusst, im Web wie auch im RL ist Zeit heute knapp geworden.
 
Mich stört das nicht. Es ist mehr so wie im echten Leben. Man unterhält sich, liest andere Meinungen und Ansichten, kann Ratschläge annehmen oder nicht, sich auskotzen ... das ist doch schön.

Ich möchte keine KI die mir nach dem Mund schreibt und auch nur semi professionelle Antworten liefert. Da kommuniziere ich lieber mit echten Menschen, mit allen Vor- und Nachteilen.
So denke ich auch, es würde dadurch auch sehr unpersönlich werden, das jedoch macht das Forum hier aus: Austausch unter Laien ohne Profis oder KI die alles besser wissen. Ich kenne ein paar Professionelle Foren, dort habe ich mich nie registriert, immer waren sie menschlich dann eiskalt.
 
Ist schon okay. Der Thread ist ja interessant. Ich komme nur grad nicht mit, beim Hinterher-lesen.

Im Übrigen glaube ich nicht, dass so einige Leute hier bleiben würden, wenn das Forum Geld kostet. Allein schon die ganze Leute, die das Forum als Zeitvertreib oder aus Langeweile nutzen. Dann wären sicher viel weniger Leute hier, aber eben auch nicht mehr soviele "Quatsch-und Marginal-Beiträge".
Womit dies Forum hier dann seine Seele und Persönlichkeit verlieren täte, für professionelle Beratung gibt es genug Therapeuten und so im RL, dann braucht es kein Forum, es gibt echt überall irgendwelche Fachleute also das wäre kein Grund mehr online zu sein.
 
Ich denke dies liegt daran, dass die Menschen oft verlernt haben, richtig zuzuhören oder eben zu lesen, in der heutigen schnellebigen Zeit ist man dauergestresst und nimmt sich für sein Gegenüber nicht mehr die Zeit, tiefer einzutauchen, so empfinde ich das oft. Ich selber spreche mich davon auch nicht frei, ich denke mal geschieht das bewusst, mal jedoch auch unbewusst, im Web wie auch im RL ist Zeit heute knapp geworden.
Ja ich glaube aber, das heute die Zeit auch nicht knapper ist als früher.
Man bedenke mal, wieviel Erleichterung es heute gibt z.b. bei der Hausarbeit.
Waschmaschine, Spülmaschine, Saugroboter usw. usf.
Früher brauchten die Leute viel mehr Zeit für alltägliche Arbeiten.
Es liegt wohl eher an der vielzahl von Angeboten, man ist vernetzt über WA, FB, und noch so alles.
Man schaut hier und da und dort.
Bei dieser Vielzahl kann man garnicht mehr tiefer gehen und sich auf jemand einstellen.
Man huscht hin und her, will alles mitkriegen, was so passiert und die Konsequenz ist, das Oberflächlichkeit entsteht.
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben