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vegetarisch/vegan - Wie steht Ihr dazu?

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Da hätte ich Probleme, das auch nur gedanklich nachvollziehen zu können.
Da ist meine persönliche Grenze.

Hallo,

ein wenig OT, aber ich hoffe, die TE verzeiht mir das 🙂.

Darüber, ob Pflanzen "Gefühle" haben, gibt es sehr interessante wisschenschaftliche Untersuchungen. Also so richtig von Biologen 🙂.

Es ist bekannt, dass Pflanzen besser wachsen, wenn man mit ihnen redet oder ihnen Musik vorspielt. Das liegt nicht daran, dass Pflanzen menschliche Zuneigung brauchen, sondern an Schallwellen, elektrischer Spannung und solchen Dingen.

Man kann auch nachweisen, dass Pflanzen "Angst" haben. Wissenschaftler können elektrische Spannung an Pflanzen messen, bei der man ein Blatt in Brand setzt. Das ist nun vielleicht nicht wirklich das Interessante. Spannend aber ist, dass Pflanzen Menschen erkennen, die sie in Brand gesetzt haben und ihr Alarmsystem schon losgeht, wenn diese Person auf die Pflanze zugeht. Ich weiß nicht genau, wie man es erklärt, aber ich glaube mich erinnern zu können, dass das Erkennen eben auch über Duftstoffe funktioniert.

In diesem Zusammenhang gibt es auch eine Forschung an Wüstenpflanzen, wo eine Pflanze tatsächlich die anderen in der Umgebung warnen kann, wenn sie von einem Schädling befallen ist. Das läuft dann über Duftstoffe. Die gewarnten Pflanzen können dann entsprechende Stoffe bilden, die das Ungeziefer fern hält.

So ist es also in der Tat so, dass Pflanzen "Gefühle" haben, fraglich ist nur, ob sie auch das Bewusstsein dazu haben wie wir Menschen. Aber wer weiß. Vielleicht sind unsere Kenntnisse da einfach noch sehr eingeschränkt.

Tuesday
 
So ist es also in der Tat so, dass Pflanzen "Gefühle" haben, fraglich ist nur, ob sie auch das Bewusstsein dazu haben wie wir Menschen. Aber wer weiß. Vielleicht sind unsere Kenntnisse da einfach noch sehr eingeschränkt.

Man brauch nichtmal soweit gehen und Pflanzen betrachten. Das Urteil über Leid und Leidensfähigkeit beruht auf Empathie. Insbesondere die Ähnlichkeit des Verhaltens der Tiere, dessen Gestik und Mimik bestimmt unser Urteil. Umso mehr diese unserem menschlichen Verhalten entspricht, desto mehr nehmen wir Leid wahr. Das ist das Urteil was wir über die Leidensfähigkeit anderer Lebewesen haben ohne deren subjektives Leiden zu kennen. Ein Fisch kann nicht schreien oder ein Gesicht machen das uns, wie wir das von menschlichem Verhalten instinktiv wissen, erkennen lässt, das dieser Fisch leidet. Im Vergleich zu anderen Lebewesen die das können weil sie uns in ihrem Verhalten ähnlicher sind, empfinden wir für den Fisch weniger Mitleid.

An dem Punkt widersprech ich Vegetariern/Veganern die in dieser Hinsicht mit diesem Leid argumentieren. Sie machen an dieser Stelle nicht nur Unterschiede zwischen dem Leid unterschiedlicher Tiere und Lebewesen die sie nichtmal zu Tieren zählen, sondern sehen selten das indirekte Leid was sie mit ihrem Lebensstil verursachen. Bei einigen ist das Leid verschwunden wenn sie den direkten Kontakt mit tierischen Produkten vermeiden.

In meinen Augen ist das Argument Leid sinnvoll für ein maßvolles Leben in jeglicher Hinsicht, aber nicht um Vegetarismus oder Veganismus zu begründen.
 
... warum immer wieder diese Fragerei ... Soll doch jeder so leben wie er es will und auch den anderen lassen. Ich esse Fleisch und habe noch nicht daran gedacht, damit aufzuhören. Ich kann auch die Gedanken nicht nachvollziehen, dass Menschen auf dieselbe Stufe gestellt werden wie Tiere.
Wenn man hier so die Gedanken mancher liest, dann denke ich manchmal, was wollen sie eigentlich, dass der Mensch sich wie bei - zugegebenermaßen in einer Komödie - Robinson jr. - vorher entschuldigt, wenn er einen Pflanzenstiel bricht ... dass sein Herz bricht, wenn er Fleisch isst, oder Fisch ... Was soll das? Dann würde in einigen Jahren sich die Entwicklung so umkehren, dass die Tiere die Natur beherrschen, sich unkontrolliert vermehren und der Mensch irgendwann aus der Geschichte verschwindet ...

Auch wenn ich hier weniger Fleisch oder keines esse, was denkt ihr, würde passieren? Die Metzger würden nicht pleite gehen, es würde einfach mehr exportiert werden. In vielen anderen Ländern der Erde wären die Menschen froh, wenn sie wüssten, dass sie irgendwann mal wieder Fleisch essen könnten ... Solche umfassenden Grundsatzdiskussionen leisten sich leider sehr oft Menschen aus Überflussgesellschaften ...

Gast B.
 
Vegetarismus ist ok. Aber alles andere wie Veganismus, Frutarier oder Pescetarier das ist einfach nur krank und unnatürlich.
 
In meinen Augen ist das Argument Leid sinnvoll für ein maßvolles Leben in jeglicher Hinsicht, aber nicht um Vegetarismus oder Veganismus zu begründen.

Darum geht es aber in diesem Thread nicht. 🙂

Ich habe lediglich ein paar Informationen eingezustreut. Nun sollten wir zum Ursprung des Themas zurückkkommen.

Tuesday
 
Huhu,

ich bin selber Veganerin und auch in einem vegetarisch-veganen Forum aktiv.

Dort kommen so viele Leute zusammen und die meisten haben mehr als die Ernährung und Lebensführung gemeinsam. Sie sind entweder schwer/chronisch krank, behindert und/oder haben psychische Probleme.

Ich würde gerne mal nachfragen, wie es in einem Hilferufforum so aussieht. Gibt es hier auch eher viele Veggies oder ist das eher ein Zufall in dem speziellen Forum? Was meint Ihr?

Liebe Grüße
Auf_der_Suche


P.S.: Ich bitte dies nicht als Missionierungsversuch zu verstehen, sondern als Frage in die oben genannte Richtung zu lesen. Hier soll niemand vom Vegetarismus/Veganismus überzeugt werden!

Hallo @aufder Suche -
also ich bin zwar nicht direkt vegan oder Vegetariarin...
...aber ich könnte leicht auf Fleischprodukte verzichten...
...bin sehr oft alleine-
esse dann nur Gemüse...
und wenn ich Essen gehe-
bestelle ich auch lieber alles- ohne Fleisch...
...und wenn ich mir ab und an ansehe, wie die Tiere leiden müssen-
dann schaff ich s manchmal wochenlang kein Fleisch mehr anzurühren...
...aber mein Lebensgefährde ist leidenschaftlicher Fleischvertilger...
drum ess ich halt anstandshalber oft ein wenig Fleisch mit....
... sei s auch nur mal eine Bratwurst oder so...

...aber ich selber kann gut drauf verzichten...
brauche kein Fleisch und hab auch nicht unbedingt das Verlangen danach-
finde es eh oft ekelhaft...

...ich koche selber auch fleischlos...-
wenn ich koche-
...und wenn mein Lebensgefährde Fleisch essen möchte-
bereitet er es zu,
weil mir oft schlecht wird- vom Anblick...
...ich sehe einfach in jedem Stück Fleisch ein Lebewesen-
das einfach abgemetzelt wurde-
so kann ich gar nicht wirklich mit Appetit Fleisch essen und hab die Augen der Tiere immer im Hinterkopf...
 
Darum geht es aber in diesem Thread nicht. 🙂

Nun sollten wir zum Ursprung des Themas zurückkkommen.

Das eigentliche Thema wird ja weg moderiert. Militante Veggies sind psychisch nicht auf der Höhe. Das ist meine Meinung, aber das passt den getroffenen Hunden nicht.
 
Hallo Sissy,

Deine Gedanken gehen in die richtige Richtung.

Meine Gedanken lassen auch die Bratwurst weg, aus Anstand den Tieren gegenüber.

Meine Frau, Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen, alles Fleischesser.
Viele beteuern, auch meine Frau: Ich esse aber ganz wenig Fleisch!

Ich sage dazu gar nichts, weil jede Scheibe Wurst ein Leben bedeutet.

Viele sind/werden krank, natürlich sieht keiner darin den Zusammenhang, au0er ich.
Ich behaupte dass sich der Stress, die Todesangst, die Aggressivität vor der Schlachtung der Tiere, auf dem Menschen überträgt.

Für den Preis dass sie sagen können: Hmmm, war das lecker!
Ich lasse die Menschen machen und ich kann schlafen wie ein Baby, mit reinen Gewissen!

ich finde es gut, wenn man aus Respekt vor jeder Kreatur das Fleischessen lassen kann...
... ich könnte es und kann es im Grunde auch...- tue es auch selber für mich...
...aber ich kann es noch nicht ganz so gut umsetzen...
-weil, ständig immer die Diskussionen sind mir einfach leid...
...finde es sowieso ungerecht...

...Fleisch kann man mittlerweile zu Spottpreisen kaufen...
aber andere - Fleischersatzprodukte aus reinem Soja oder Tofu, was auch immer,
ist preismässig viel viel teurer...
wo ist hier der Maßstab?

Tiere, die sterben-
die abgeschlachtet werden-
dessen Leben man einfach nimmt-
sind anscheinend nichts wert...-
keine Ahnung...

...auf der anderen Seite kann ich mich auch nicht als Moralapostel darstellen-
ich ess ja hin - und wieder eine Bratwurst...

...aber Freunde/Bekannte etc. ärgern mich manchmal indem sie dann grunzen oder "Muh" sagen-
dann ist bei mir der Appetit darauf, gleich wieder vorbei...

...wie gesagt...
ich habe nie das Gefühl, das ich Fleisch wirklich brauche...

Klar,
mit meinen Lebensgefährden hab ich oft schon darüber geredet-
er sagt,
Fleisch ist gesund, das wäre nachweisbar-
der Mensch brauch tierisches Eiweis etc.

...aber letztens in "Stern TV"- z.B. kam der Einwand,
dass es nachweisbar wäre,
auch wissenschaftlich belegbar,
dass NICHTfleischesser länger leben würden...
-statistisch gesehen...
-jo...aber Studien gibt es viele...

...mir geht s einfach um das Leid der Tiere...

- es wird so schäbig mit all den Kreaturen umgegangen-
sie scheinen nur noch als Essen wahrgenommen zu werden-

... aber in erster Linie sind es Wesen-
die fühlen, wie Du und ich...

...das ist mein innerer Gewissenskonflikt an der Sache...
 
Vegetarismus ist ok. Aber alles andere wie Veganismus, Frutarier oder Pescetarier das ist einfach nur krank und unnatürlich.

Das hat nichts mit krank und unnatürlich zu tun-
sondern ist eine individuelle Lebenseinstellung...
die jeder für sich beanspruchen kann 😉
 
Das eigentliche Thema wird ja weg moderiert. Militante Veggies sind psychisch nicht auf der Höhe. Das ist meine Meinung, aber das passt den getroffenen Hunden nicht.

Sind doch nicht alle gleich militant oder politisch extremistisch, nur weil sie keine Tiere, eben Fleisch, Wurst oder eben Tierprodukte essen mögen.

Wieso magst Du da keinen Raum lassen?


LG
Landkaffee
 
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